Die Essays von Max Stirner bieten eine kritische Auseinandersetzung mit Erziehung, Humanismus und Religion. In "Das unwahre Prinzip unserer Erziehung" hinterfragt er die grundlegenden Prinzipien der Bildung und deren Einfluss auf das Individuum. Weitere Themen umfassen die Rolle der Kunst, die Verpflichtungen der Staatsbürger und eine Betrachtung des Liebesstaates. Die Ausgabe enthält eine Biografie des Autors und ist in lesefreundlichem Großdruck gestaltet, um den Zugang zu Stirners Gedanken zu erleichtern.
Max Stirner Reihenfolge der Bücher
Johann Kaspar Schmidt, besser bekannt als Max Stirner, war ein deutscher Philosoph, der als einer der literarischen Urväter des Nihilismus, Existenzialismus, der Postmoderne und des Anarchismus, insbesondere des individualistischen Anarchismus, gilt. Sein Hauptwerk, das erstmals 1844 veröffentlicht wurde, ist ein Schlüsseltext zum Verständnis seiner radikalen Philosophie. In seiner Arbeit erforscht Stirner Themen der individuellen Freiheit und des Eigentums, lehnt Autoritäten ab und betont die Einzigartigkeit jedes "Einzigen" und seines Eigentums. Sein Einfluss schwingt in Gedanken mit, die gesellschaftliche Normen und Institutionen in Frage stellen.







- 2023
- 2023
Kleine Schriften
Mit einem Vorwort von Wolfgang Eßbach
Max Stirner (1806 - 1856) machte sich mit seinen Schriften daran, das immer noch andauernde Nachwirken religiöser Tiefenstrukturen auch in der bereits säkularisierten Welt zu entlarven und ihr alles Heilige auszutreiben. Entsprechend gebührt dem Radikalaufklärer zu Recht der Ruf, der erste lesbare deutsche Philosoph zu sein: Im Zuge der Politisierung des philosophischen Denkens wird die Sprache vom Elfenbeinturm heruntergerissen, um von unten gegen diesen selbst zu polemisieren. An die Stelle der selbstbezüglichen und vermeintlich neutralen Philosophie tritt ein engagiertes Denken, das keine Scheu hat, sich selbst zu positionieren und sich dafür journalistischer Mittel bedient. Im vorliegenden Band sind deshalb besonders bedeutende Artikel Stirners versammelt, eingeleitet durch ein Vorwort Wolfgang Eßbachs - der emeritierte Soziologieprofessor trug mit seiner Lesart zu einer kompletten Neubewertung der Rolle Stirners für Marx und innerhalb der Junghegelianer bei.
- 2022
Max Stirners kleinere Schriften und seine Entgegnungen
auf die Kritik seines Werkes - Der Einzige und sein Eigenthum
- 176 Seiten
- 7 Lesestunden
Die Sammlung umfasst Max Stirners kleinere Schriften sowie seine Antworten auf die Kritik seines Hauptwerks „Der Einzige und sein Eigenthum“. Sie bietet einen tiefen Einblick in Stirners philosophische Ansichten und die Kontroversen, die seine Ideen begleiteten. Der unveränderte Nachdruck der Originalausgabe von 1898 ermöglicht es Lesern, sich mit den zentralen Themen des Individualismus und der Selbstbestimmung auseinanderzusetzen, die Stirners Denken prägen.
- 2020
Der Geist Issue 3
- 206 Seiten
- 8 Lesestunden
The Journal of Egoism 1845 - 1945. Rare and never-before-published essays and photographs on the first century of the philosophy of the self, the egoism of Max Stirner. For more information see UnionOfEgoists com.
- 2020
"Fort denn mit jeder Sache, die nicht ganz und gar Meine Sache ist! Ihr meint, Meine Sache müsse wenigstens die »gute Sache« sein? Was gut, was böse! Ich bin ja selber Meine Sache, und Ich bin weder gut noch böse. Beides hat für Mich keinen Sinn." (Max Stirner, Zitat aus dem Anfang von "Der Einzige und sein Eigentum") Max Stirners berühmte Schrift polarisierte seit ihrem Erscheinen. In Teilen Deutschlands zunächst verboten, waren es paradoxerweise häufig seine Gegner, die diese Schrift wieder auflegten, wenn auch nur um Stirners Thesen zu wiederzulegen. Dennoch blieb sein Werk sehr einflussreich; so unterschiedliche Figuren wie Rudolf Steiner, Wilhelm Reich oder Ernst Jünger beziehen sich in ihren Werken auf Stirner. Aus dem Inhalt: Ich hab' Mein Sach' auf Nichts gestellt [Vorbemerkung] Erste Abteilung. Der Mensch I. Ein Menschenleben II. Menschen der alten und der neuen Zeit 1. Die Alten 2. Die Neuen §1. Der Geist §2. Die Besessenen §3. Die Hierarchie 3. Die Freien §1. Der politische Liberalismus §2. Der soziale Liberalismus §3. Der humane Liberalismus Zweite Abteilung. Ich. I. Die Eigenheit II. Der Eigner 1. Meine Macht 2. Mein Verkehr 3. Mein Selbstgenuß III. Der Einzige Max Stirner. Der Einzige und sein Eigentum. Erstdruck: Verlag Otto Wigand, Leipzig 1845. Neuausgabe, durchgesehener Neusatz, LIWI Verlag, Göttingen 2020. LIWI Literatur- und Wissenschaftsverlag
- 2013
- 2012
Oeuvres complètes
- 437 Seiten
- 16 Lesestunden
Max Stirner (de son vrai nom Johann Caspar Schmidt), philosophe allemand (1806-1856), n'est en fait connu du public français que par son ouvrage principal, L'Unique et sa propriété. Ses autres écrits n'avaient jamais été traduits, alors qu'ils présentent un intérêt considérable, non seulement pour la compréhension profonde de L'Unique, mais pour leur valeur propre. Que ce soit la Réplique d'un membre de la communauté berlinoise, qui s'en prend à la propagande religieuse (brochure aussitôt interdite) ou ce Faux principe de notre éducation, véritablement prémonitoire si l'on se réfère à l'actuelle discussion générale sur l'instruction publique, ou encore le texte consacré aux Mystères de Paris d'Eugène Sue, qui reste parfaitement actuel: tout ce qu'a écrit Max Stirner reste marque du sceau de sa forte personnalité intellectuelle et de son indéniable originalité philosophique. On trouvera dans ce volume des oeuvres complètes les réponses que Stirner écrivit à ses détracteurs, réponses naturellement du plus haut intérêt pour qui veut poursuivre le grand débat ouvert par le livre. Incisif, polémiste redoutable, Stirner découvre là un autre aspect de son talent littéraire et nous autorise à juger de ce qu'était l'atmosphère intellectuelle de l'Allemagne du milieu du XlXe siècle. L'Unique et sa propriété apparaît comme le véritable manifeste et la plus parfaite ouverture à l'éthique de l'individualisme.
- 2009
This edition presents a compelling 19th-century German critique of left Hegelianism and socialism, highlighting the intellectual tensions of the era. The author argues against prevailing socialist ideas, offering a unique perspective that engages with the philosophical debates of the time. This work serves as a significant historical document, reflecting the ideological struggles and societal concerns of its period, making it an essential read for those interested in political philosophy and the evolution of socialist thought.
- 2005