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Ivan Krastev

    1. Jänner 1965

    Ivan Krastev ist ein führender politischer Denker, dessen Werk sich mit der Komplexität der gegenwärtigen Demokratie und ihren Herausforderungen befasst. Mit einem scharfen Verständnis globaler politischer Trends und Protestbewegungen analysiert er, wie Misstrauen und sich wandelnde gesellschaftliche Obsessionen politische Systeme beeinflussen. Krastevs Analysen reichen über europäische Krisen hinaus und untersuchen breitere Fragen des Vertrauens zwischen Bürgern und ihren Führern. Seine Schriften bieten aufschlussreiche Perspektiven auf aktuelle politische Dynamiken und deren weitreichende Konsequenzen.

    Ivan Krastev
    Nationalism After Communism
    Nationalism After Communism
    Lehren für Europa
    Ist heute schon morgen?
    Europadämmerung
    Das Licht, das erlosch
    • Lehren für Europa

      22 Essays zur Zukunft unseres Kontinents

      • 358 Seiten
      • 13 Lesestunden

      22 Essays prominenter Autorinnen und Autoren erklären den Zustand Europas und der Europäischen Union. Sie sezieren die Geschichte des Kontinents und treffen Vorhersagen für die politische und ökonomische Zukunft Europas.

      Lehren für Europa2024
    • Ist heute schon morgen?

      Wie die Pandemie Europa verändert

      • 96 Seiten
      • 4 Lesestunden

      Ein Virus war nötig, um die Welt auf den Kopf zu stellen. Wie wird die Welt danach aussehen? Ivan Krastev, einer der wichtigsten Intellektuellen der Gegenwart, gibt Orientierung in Zeiten der Ungewissheit. »Es gibt Momente, in denen sich unsere Gewissheiten auflösen und sich unsere kollektive Vorstellung von dem, was möglich ist, dramatisch ändert. Die Menschen beginnen, die Gegenwart zu ignorieren und stattdessen über die Zukunft nachzudenken – die Zukunft, die sie sich erhoffen, oder die Zukunft, die sie fürchten.«  »Ivan Krastev ist einer der großen europäischen Denker unserer Zeit.« Timothy Snyder »Krastev zu lesen ist ein Genuss, denn in seiner stilistischen Kunst finden die Liebe zur Literatur, die politische Illusionslosigkeit und die Schönheit des Gedankens zusammen.« Elisabeth von Thadden, Die Zeit   »Ivan Krastev ist einer dieser Philosophen, die auch Geschichtenerzähler sind; seine Pointen, Witze, Anekdoten sind Wegweiser, während er von einem Gedanken zum nächsten wandert.« Lothar Gorris, Der Spiegel

      Ist heute schon morgen?2020
      3,6
    • Das Licht, das erlosch

      Eine Abrechnung | Der neue Kalte Krieg hat bereits begonnen

      • 368 Seiten
      • 13 Lesestunden

      Nach dem Kalten Krieg wurde das liberal-demokratische Modell westlicher Prägung als alternativlos angesehen. Heute zerbrechen weltweit Demokratien, untergraben von Populismus und Nationalismus, besonders in Osteuropa. Die Autoren analysieren, warum der Westen seine Strahlkraft verloren hat. Das einst verkündete „Ende der Geschichte“ führte in Wirklichkeit zu einem Zeitalter der Nachahmung, in dem der Osten den Westen imitierte und in Gefühle von Unzulänglichkeit und Identitätsverlust versank. Das Vorbild hat mittlerweile seine moralische Glaubwürdigkeit eingebüßt und ein gefährliches Wertevakuum hinterlassen. Diese Analyse fordert dazu auf, bisherige Überzeugungen zu hinterfragen und die komplexe Beziehung zwischen Liberalismus und Antiliberalismus neu zu bewerten. Das Buch bietet zahlreiche überraschende Einsichten und beleuchtet massenpsychologische Prozesse unserer Zeit, ohne sich auf abgedroschene Begriffe zu stützen. Krastev, ein Geschichtenerzähler und Philosoph, und Holmes, ein brillanter politischer Denker, präsentieren eine fesselnde Erzählung, die Literatur, politische Realität und tiefgründige Gedanken vereint.

      Das Licht, das erlosch2019
      4,2
    • Nach 1989 waren Landkarten plötzlich nicht länger in Mode. Die Grenzen sollten geöffnet werden für Menschen, Güter, Kapital und Ideen. An die Stelle der alten Karten traten Graphiken, welche die ökonomische Verflechtung innerhalb der EU illustrierten. Heute erleben wir einen ideologischen Gezeitenwechsel: Wo die Mehrheit der Europäer noch vor einigen Jahren optimistisch auf die Globalisierung blickte, empfinden sie Migration und die Rückkehr der Geopolitik als Quelle der Unsicherheit. Ivan Krastev untersucht die Ursachen für diesen Wandel und erörtert, welche Formen die europäische Desintegration annehmen könnte. Ein Zerfall der EU, so Krastev, wäre eine Tragödie, die den Kontinent zu internationaler Bedeutungslosigkeit verurteilen würde.

      Europadämmerung2017
      4,1
    • Nationalism After Communism

      Lessons Learned

      • 286 Seiten
      • 11 Lesestunden

      What if a policymaker tasked with creating a peace arrangement in an ethnic conflict sought practical wisdom from the theory of ethnic conflict and nationalism? This book examines the intersection of academic theory and the realities faced by policymakers who must foster interethnic peace with limited resources and time. It explores the postcommunist experience of ethnic revival and conflict, comparing it to other nationalisms and assessing best practices for managing ethnic conflicts within and between states. The introductory chapter provides a theoretical overview of recent research on nationalism and ethnic conflict relevant to policymaking. Subsequent chapters delve into the political economy of ethnicity, with Vladimir Gligorov analyzing the incentives that led to the fragmentation of Yugoslavia and the efforts to unify it. Charles King investigates the small separatist republics of the post-Soviet landscape, while Gerald Knause and collaborators examine the challenges of equitable governance between ethnic groups in Macedonia. Alina Mungiu-Pippidi tests primordial hypotheses through public opinion surveys in several countries. Valerie Bunce and Philip Roeder critically assess political institutions aimed at preventing ethnic conflict, while Florian Bieber and Mathijs Bogaards evaluate power-sharing arrangements and voting systems in the Balkans. The book concludes with a review of policy options by the editors.

      Nationalism After Communism2004