Gratis Versand ab € 14,99. Mehr Infos.
Bookbot

Jean-François Lyotard

  • François Laborde
10. August 1924 – 21. April 1998
Die Analytik Des Erhabenen
Das Elend der Philosophie
Philosophie und Malerei im Zeitalter ihres Experimentierens
Die Botschaft des Merkur
Der Widerstreit
Essays zu einer affirmativen Ästhetik
  • »Lyotard versteht Begehren nicht negativ, also als Wunsch nach und Mangel von etwas, sondern affirmativ als Libido und Energie. Theater, Malerei, Film und Musik dienen folglich nicht der Repräsentation oder Kritik im herkömmlichen Sinne, sondern sind Transformatoren von Energie, Dispositive, denen als einzige Regel gemeinsam ist, instentisve Wirkung zu produzieren.«

    Essays zu einer affirmativen Ästhetik
    5,0
  • Der Widerstreit

    • 333 Seiten
    • 12 Lesestunden

    Der Streit, von dem Lyotard spricht, ist ein "Widerstreit" zwischen ungleichförmigen Diskursarten, zwischen Sätzen, die verschiedenen heterogenen Regelsystemen angehören Argumetieren, Erkennen, Beschreiben, Erzählen, Fragen, Befehlen usw. "Der Begriff des Streits bezeichnet eine ontologische Situation des richterlichen Urteilens. Richterlich, insofern der Richter angesichts der von jeder Partei vorgebrachten Beweisführung nicht entscheiden kann, denn er verfügt über keine Regel, die auf beide Fälle anwendbar wäre. [...] Er verhält sich so, als gebe es zwei Rechte und kein Meta-Recht" (Change International, 2/1984). Was sich hier abzeichnet, ist eine Philosophie der Diaspora, der Heterogenität von Diskursarten, die nicht ineinander übersetzbar sind. Ihr Kontext: "Die Sprachwende der abendländischen Philosophie (die letzten Werke Heideggers, das Eindringen anglo-amerikanischer Strömungen ins europäische Denken, die Entwicklung von Sprach-Technologien); im Verein damit der Niedergang der universalistischen Diskurse (der metaphysischen Doktrinen der Moderne: der Erzählung [récist] vom Fortschritt, vom Sozialismus, vom Überfluß, vom Wissen). Die Theorie-Müdigkeit und die elende Erschlaffung, die sie begleitet (Neo-dies, Neo-das, Post-dieses, Post-jenes). Die Stunde des Philosophierens."

    Der Widerstreit
    4,6
  • Die Botschaft des Merkur

    • 572 Seiten
    • 21 Lesestunden

    Mit Beiträgen von Theodor W. Adorno, Hannah Arendt, Jean Améry, Gottfried Benn, Hans Magnus Enzensberger, Jürgen Habermas, Ralf Dahrendorf, Ernst Bloch u. a.

    Die Botschaft des Merkur
    5,0
  • Das Elend der Philosophie

    • 274 Seiten
    • 10 Lesestunden

    Gibt es heute noch Gründe, die Größe des Denkens zu schätzen? Versteht man die Macht des Geistes als einen die Realität restlos verschlingenden Alptraum, dann kann Denken heute nur heißen, der Herausforderung der Demut standzuhalten: „Elend der Philosophie“. Ob sie nun Kunst, Literatur, Psychoanalyse, Religion oder ihre eigene Praxis im Namen des Juden- oder Christentums, im Namen von Bataille, Freud, Quignard, Kant, Châtelet oder Skira befragt – Lyotards „philosophie en acte“ akzentuiert „ihren Sinn der Trennung“. Die Erfahrung hat kein ihr immanentes Konzept, man muss sie dekonstruieren und rekonstruieren. An erster Stelle steht die Sensibilität, eine passive und unüberwindliche Endlichkeit des ganzes Wissens. Nichts wird ohne Rest gedacht, ohne Verlust gelebt. Was bleibt, ist die Ausübung des Widerstreits, „der Geist in Alarmbereitschaft, durch das alarmiert, was ihm geschieht und was ihn verstört.“

    Das Elend der Philosophie
    4,0
  • Grabmal des Intellektuellen

    • 89 Seiten
    • 4 Lesestunden

    Lyotard versucht, Antworten auf die Fragen nach dem Status, der Rolle und der Funktion des Intellektuellen zu finden. Wie Michel Foucault geht auch Lyotard davon aus, dass sich der Intellektuelle heute nicht mehr mit universellen Subjekten identifizieren kann. Anders als viele kritische Intellektuelle in Deutschland betrachtet er den Zerfall der Idee der Universalität aber nicht als Katastrophe, sondern als eine Möglichkeit, sich von der Obsession der Totalität zu befreien und endlich zu einem neuen Selbstverständnis kritischer Intelligenz zu kommen. Zudem setzt sich Lyotard mit der „Lektion in Sachen Progressismus“ auseinander, die Habermas den französischen Philosophen glaubte erteilen zu müssen. Darin erweitert er seine Überlegungen zur Postmoderne um eine politische Dimension und stellt klar, dass der angebliche Neokonservatismus der französischen Philosophen eine Erfindung deutscher Theoretiker ist, die um ihr Kritikmonopol bangen.

    Grabmal des Intellektuellen
    4,0
  • Das Patchwork der Minderheiten

    • 114 Seiten
    • 4 Lesestunden

    Jean-Francois Lyotard, 1925 geboren, während des Algerienkriegs in der linksradikalen Gruppe um die Zeitschrift "Socialisme ou Barbarie" engagiert, dann in Nanterre, jetzt an der Universität Paris-Vincennes Ordinarius für Philosophie - er ist inzwischen wohl eher ein Barbar im "Reich" des Sozialismus, und nicht nur dort, ein Fremdling, der die Grenzen des Imperiums durchlöchert und die Kategorien des Zentrums zerfleddert.In den Texten, die hier zusammengestellt sind, schreibt er über die Minderheiten, über das viel förmige und prekäre Patchwork, das sie bilden. Er folgt ihren Listen und Finten, die die monotonen und zentralisierten Räume verdrehen, ihren Bewegungen in der verzwickten Zeit des Begehrens und schleicht sich mit ihnen in ökonomische, politische Diskurse ein, um Paradoxa zu installieren, die deren Ordnung und Logik platzen lassen. Diese Operationen sind durch und durch bejahend, und ihre Methode ist weniger die Kritik als ein raffiniertes Speil mit Fallen, Intensitäten und Perspektiven.

    Das Patchwork der Minderheiten
    4,0
  • Gezeichnet: Malraux

    • 411 Seiten
    • 15 Lesestunden

    Aus dem Französischen von Reinold Werner Zum 100. Geburtstag von André Malraux am 3. November 2001 André Malraux, geboren 1901, ist eine Jahrhundertgestalt. 1923 ging er nach Asien und beteiligte sich an den kommunistischen Aufständen in China; im Spanischen Bürgerkrieg befehligte er als General die Luftstreitkräfte der internationalen Brigaden, 1939 sagte er sich vom Kommunismus los, geriet in deutsche Kriegsgefangenschaft, entkam und leitete dann eine Einheit der Résistance. 1958 wurde er Kulturminister unter de Gaulle. Der Philosoph Jean-François Lyotard hat eine faszinierende Deutung von Malraux‘ Leben und Werk geschrieben, und er setzt dabei den Autor weltberühmter Werke wie ›La Condition humaine‹, ›Die Hoffnung‹ oder ›Antimemoiren‹ auf virtuose und unkonventionelle Weise in Beziehung mit dem Abenteurer und Politiker.

    Gezeichnet: Malraux
    3,0
  • Das Inhumane

    • 351 Seiten
    • 13 Lesestunden

    Lyotard fragt in diesem Buch, wie die Künste des Sehens, der Schrift und des Tones in der eigentümlichen Entwicklung, der die Menschen unterliegen, ihre paradoxale Wahrheit bewahren. Die Menschen werden heute durch das "verwaltete Leben" (Adorno) in eine unmenschliche Entwicklung hineingerissen, die man längst nicht mehr Fortschritt nennen kann. Denn das "verwaltete Leben" vernichtet die entscheidenden menschlichen Fragen nach der Zeit, dem Gedächtnis und der Materie, indem es diese programmiert. Politische und philosophische Alternativen zu diesem Prozess sind heute verschwunden. Die einzige Möglichkeit sich dagegen zu wehren, scheint eine andere menschliche Haltung zu sein: die Selbst-Enteignung, die in jedem schlummert, die Rückkehr in seine unbezähmbare Kindheit. Diese Strategie, welche die Neo-Humanismen vermitteln, ist jedoch banal und führt nicht zu den entscheidenden Fragen zurück. Lyotard geht auf diese ein, indem er zeigt, wie die Künste des Sehens, der Schrift und des Tones ihre paradoxale Wahrheit bewahren.

    Das Inhumane
    2,0
  • Die »Économie libidinale« ist Lyotards frühes Hauptwerk und zugleich seine problematischste Schrift. Erschienen 1974, blieb das Buch in Deutschland trotz einer ersten deutschen Ausgabe (1984) weitgehend unbeachtet, obwohl es einen Meilenstein in Lyotards Philosophie darstellt. Es markiert seine Abkehr von der Gruppe »Socialisme ou barbarie« und seinen Bruch mit dem Marxismus. Dieser Bruch zeigt sich in einem im akademischen Bereich ungewohnten Ton, den Lyotard selbst als »bösartig« bezeichnete. Seine scharfe Kritik an den Marxisten mündet in eine Theorie der Leidenschaften, die das Theoretische auf beinahe selbstzerstörerische Weise meidet und eine skandalöse Verteidigung des libidinösen Austauschs über alle Grenzen hinweg bietet. Der Leser begegnet einem zerrissenen Text, der die Leidenschaften in der politischen Ökonomie und das Politische in den Leidenschaften verortet, während er sich gleichzeitig einer Festlegung entzieht. Die aggressive Vervielfältigung von Stilen und Schreibweisen eröffnet dem Text verschiedene konkurrierende Lesarten und Anwendungsformen: Ein Text, der als große Haut-Fläche, als umgestülpter Körper oder als Möbiusband erscheint – heute aktueller denn je.

    Libidinöse Ökonomie
    4,0
  • Das postmoderne Wissen

    • 193 Seiten
    • 7 Lesestunden

    In deutscher Sprache erstmals 1982 in einer Zeitschrift veröffentlicht, avancierte „Das postmoderne Wissen“ – wie zuvor schon in Frankreich, Amerika und Italien – zum entscheidenden Schlüsseltext für die gerade erst beginnende Diskussion um die Postmoderne. Ausgehend von Wittgensteins Theorie der Sprachspiele entwickelt Jean-François Lyotard Ansätze zu einem völlig neuen, philosophischen Begriff der Postmoderne. Mit der Verwendung des Begriffs in der Architektur hat Lyotards philosophischer Postmoderne-Begriff nur noch den Namen gemein. Er versucht vielmehr, den zu Ende des 20. Jahrhunderts einsetzenden, fundamentalen Umbruch der Gesellschaftstechnologien zu erfassen. Das prognostizierte Ende der „großen Erzählungen” von Freiheit und Aufklärung erschüttert den eingefahrenen Glauben an Konsens und Wissenschaft als interessefreien Raum und führt konsequent die Aporien des „Projekts Aufklärung” vor. Das Werk Jean-François Lyotards bestimmt auch gegenwärtig eine der wichtigsten philosophischen Diskussionen um Ethik und Handlungsfähigkeit im nächsten Jahrtausend.

    Das postmoderne Wissen
    3,7
  • Das Wort Postmoderne ist inzwischen zu einem Schlüsselbegriff für das Verständnis unserer kulturellen, sozialen und politischen Umwelt geworden. Mit seinem Buch „Das postmoderne Wissen“ hat Jean-François Lyotard die weltweite Diskussion um die Postmoderne in Gang gebracht. Mit der „Postmoderne für Kinder“ führt der Pariser Philosoph seine Arbeit am Postmoderne-Begriff weiter und klärt Missverständnisse auf. Das literarische Prinzip, seine Essays, Briefe und Polemiken an Kinder seiner Freunde zu adressieren, macht diese Klärung zu einem Lesevergnügen. Diese Textsammlung ist sicherlich die beste Einführung in das philosophisches Werk von Jean-François Lyotard.

    Postmoderne für Kinder
    2,9
  • Heidegger und "die Juden"

    Ergänzt um einen einführenden Vortrag von Jean-François Lyotard (Wien/Freiburg 1989)

    In seiner ersten Publikation zu Martin Heidegger untersucht Jean-François Lyotard die Entwicklung des Denkens des Philosophen im Kontext des Nationalsozialismus. Er thematisiert das Vergessen in der Philosophie und kritisiert Heideggers Ignoranz gegenüber der Vernichtung des jüdischen Volkes. Der Text wird durch Lyotards Vortrag ergänzt.

    Heidegger und "die Juden"
  • Kindheitslektüren

    • 206 Seiten
    • 8 Lesestunden

    Keiner versteht es zu schreiben. Jeder, selbst und vor allem der „Größte“ schreibt, um durch den Text und im Text etwas zu fassen zu bekommen, das er nicht schreiben kann. Das sich nicht schreiben lässt, wie er weiß. Die Erzählungen und Essays, auf die sich die vorliegenden Lektüren beziehen, wurden im Hinblick auf diese Problematik durchgesehen. Lyotard nennt das, was sich nicht aussprechen lässt, infantia, Kindheit. Eine Kindheit allerdings, die kein Lebensalter ist und die nicht vergeht. Sie lässt dem „erwachsenen“ Diskurs keine Ruhe, und dieser schiebt sie unaufhörlich beiseite. Was sich im Geschriebenen nicht schreiben lässt, braucht vielleicht einen Leser, der nicht mehr oder noch nicht lesen kann: alte Leute, Kinder im Kindergarten, die über ihrem aufgeschlagenen Buch brabbeln: a. d. a. d.

    Kindheitslektüren
  • Postmoderne Moralitäten

    • 218 Seiten
    • 8 Lesestunden

    Jede Geschichte hat ihre Moral. Doch ist diese lokal, flüchtig, ohne Ambitionen. Diese Moral mag anderen widersprechen, jedoch widerlegt oder stört sie diese nicht unbedingt. Zusammen ergeben sie ein Gemurmel der Maximen, einen fröhlichen Aufschrei: so geht’s im Leben. Schnelles Leben, verdampfte Moral. Die Flüchtigkeit passt gut zur Postmoderne, zum Phänomen ebenso wie zum Begriff. Sie verhindert jedoch nicht, dass man sich Fragen stellt, nach dem guten Leben zum Beispiel. Dieses Mal scheint man doch zu wissen, dass das Leben alles bietet. Man stellt es sich zumindest vor. Das Angebot des Lebens wird angepriesen, vermarktet, und wie ein Gourmet erfreut man sich an seiner Vielfalt. Die Moral der Moral wäre ein „ästhetisches“ Vergnügen. Der Band bringt also fünfzehn Anmerkungen zur Ästhetisierung der Postmoderne. Und gegen sie. Die Überlegungen des Autors streifen thematisch Vorstädte (als Metapher für die Philosophie), zeitgenössische Ausstellungskonzeptionen oder amerikanische Philosophie. Sie zeigen die postmoderne Vielseitigkeit des Philosophen Jean-François Lyotard.

    Postmoderne Moralitäten
  • Streifzüge

    • 191 Seiten
    • 7 Lesestunden

    Jean François Lyotard: "Streifzüge". Gesetz, Form, Ereignis. Aus dem Englischen von Hans-Walter Schmidt. Passagen-Verlag, Wien 1989. 191 S., kt., 35,- DM

    Streifzüge
  • Kant, der Philosoph der Aufklärung, ein Vorläufer der Postmoderne? Provokanter könnte Jean-François Lyotard seine Kritik einer Aufklärung und verengten Vernunftphilosophie, die ihr eigenes Erbe vergessen hat, nicht formulieren. Nach der „Postmoderne für Kinder“ gibt der Begründer der Postmoderne-Diskussion in der Philosophie hier eine zweite, wichtige Klärung und entscheidende Begründung seines Postmoderne-Begriffs. Die Postmoderne bedeutet nicht Irrationalismus oder Verantwortungslosigkeit, sondern sie geht im Gegenteil auf den Ursprung der modernen Aufklärung und Vernunftphilosophie zurück, nimmt ihn ernst und entwickelt ihn zu einem unserer Zeit gemäßen und unsere Erfahrungen berücksichtigenden Vernunft- und Verantwortungsdenken weiter.

    Der Enthusiasmus
  • Heidegger und "die Juden"

    • 118 Seiten
    • 5 Lesestunden

    In „Heidegger und “die Juden"" vereint Jean-François Lyotard zwei Themen, die ihn lange beschäftigten: das Schicksal des jüdischen Volkes und Heidegger. Über das Judentum hatte Lyotard schon mehrere Texte veröffentlicht, zu Heidegger, mit dem er sich seit den fünfziger Jahren beschäftigt hatte, war dies der erste Text. Die Diskussion um Heideggers Engagement führt Lyotard weiter zu der für ihn wesentlichen Frage: Was bedeutet Heideggers Schweigen zum millionenfachen Mord an Juden? Auschwitz ist für Lyotard Symbol des Versagens der Aufklärung und Aufforderung zu einem radikal neuen Denken, das er postmodern nennt. Heideggers Denken will das Vergessene erinnern, das Vergessene der Philosophie, der Politik, des Seins. Wie konnte sich Heidegger dann aktiv der nationalsozialistischen Politik anschließen? Wie konnte er bis zuletzt die Vernichtung jener ignorieren, die uns unabweislich mahnen, nicht zu vergessen? Lyotard versucht eine philosophische Antwort auf diese Fragen.

    Heidegger und "die Juden"
  • Lösen wir uns von der schlechten Politik, der Politik des schlechten Gewissens und seiner weisen Gefolgschaft, den weihevollen Prozessionen gespielter Frömmigkeit. Der Kapitalismus wird niemals am schlechten Gewissen krepieren, er wir nicht an einem Mangel zugrundegehen, weil die Ausgebeuteten, nicht bekommen, was man ihnen schuldet. Wenn er verschwindet, dann durch den Exzeß, weil seine Energetik unaufhörlich die eigenen Grenzen verschiebt. Er verschwindet nicht auf Grund der paranoischen Leidenschaft, Gerechtigkeit zu erlangen, »jedem nach seiner Schuld«, als ob man genau wüßte, worin sie besteht... »Er ist der große Steuermann des neuen Narrenschiffs. Meister im Denken ... der Lumpen-Intelligentsia. Theoretiker der Intensitäten, des Abdriftens, der Triebe und Dispositive. Barocke Worte für ein politisches Projekt, das sich vom Marxismus absondert und den Sozialismus mit seinem Gefolge von schlechtem Gewissen, Ressentiments und Moralismen auf den Müll wirft.« (Bernard-Henri Lévy) Die vorliegenden Aufsätze sind entnommen aus Des dispositifs pulsionnels (Paris, 1973), von Jean-François Lyotard, aus dem Französischen übersetzt von Lothar Kurzawa und Volker Schaefer. Inhalt: Bernard-Henry Lévy [ sic ], »Ein Barbar spricht vom Sozialismus. Ein Interview mit J.-F. Lyotard «; »Bemerkungen über die Wiederkehr und das Kapital«; »Adorno come diavolo«; »Über eine Figur des Diskurses«; »Energieteufel Kapitalismus«.

    Intensitäten
  • The Inhuman

    • 216 Seiten
    • 8 Lesestunden

    "In a wide-ranging discussion the author examines the philosophy of Kant, Heidegger, Adorno and Derrida and looks at the works of modernist and postmodernist artists such as Cezanne, Debussy and Boulez. Lyotard addresses issues such as time and memory, the sublime and the avant-garde, and the relationship between aesthetics and politics. Throughout his discussion he considers the close but problematic links between modernity, progress and humanity, and the transition to postmodernity. Lyotard claims that it is the task of literature, philosophy and the arts to bear witness to and explain this difficult transition." "This important contribution to aesthetic and philosophical debates will be of great interest to students in philosophy, literary and cultural theory and politics."--BOOK JACKET.Title Summary field provided by Blackwell North America, Inc. All Rights Reserved

    The Inhuman
    3,8
  • Differend

    • 232 Seiten
    • 9 Lesestunden

    In The Differend, Lyotard subjects to scrutiny- from the particular perspective of his notion of 'differend' (difference in the sense of dispute)- the turn of all Western philosophies toward language; the decline of metaphysics; the present intellectual retreat of Marxism; the hopes raised and mostly dashed, by theory; and the growing political despair. Taking his point of departure in an analysis of what Auschwitz meant philosophically, Lyotard attempts to sketch out modes of thought for our present.

    Differend
    3,8
  • This book explores science and technology, makes connections between these epistemic, cultural, and political trends, and develops profound insights into the nature of our post-modernity. Many definitions of postmodernism focus on its nature as the aftermath of the modern industrial age when technology developed. This book extends that analysis to postmodernism by looking at the status of science, technology, and the arts, the significance of technocracy, and the way the flow of information is controlled in the Western world.

    The Postmodern Condition
    3,9
  • Art and Philosophy

    • 173 Seiten
    • 7 Lesestunden

    Book by Jean Baudrillard, Hans-Goerg Gadamer, Fredric Jameson, Julia Kristeva, Jean-Francois Lyotard, Louis Marin, Mario Perniola, Cornel West, Philippe Sollers, Paul Virilio

    Art and Philosophy
  • Návrat a jiné eseje

    • 231 Seiten
    • 9 Lesestunden

    Velké knihy Jeana-Francois Lyotarda (Discours, figure; Lacondition postmoderne explique aux enfants; Le Différend) byly pro něho východiskem k dalšímu zkoumání příslušné oblasti a k prověření vyslovených hypotéz. Lyotard ovšem paralelně s těmito hlavními knihami nepřetržitě koncipoval a publikoval texty, v nichž na základě kritik, komentářů a analýz dále propracovával jím samým zavedené kategorie a principy. Nevystupoval jako expert, historik nebo teoretik, ale jako filozof, který vytyčuje myšlení nové úkoly a který se neusále radí a spolupracuje s významnými tvůrci a znalci různých odvětví kultury. Vytvořil tak soubor filozofických prací o umění a estetice. Návrat a jiné eseje přináší výbor právě z nich.

    Návrat a jiné eseje
    5,0
  • Otázka, kterou si v různých souvislostech klade Jean-Francois Lyotard, současný francouzský filosof, je stále stejná: jak můžeme něco vědět o tom, že věci jsou? Tímto způsobem otevírá filosofické myšlení k přítomnosti, a to jak ve smyslu záhadné časové dimenze, jež nám stále uniká,tak i k přítomnosti, kterou žijeme a kterou poznáváme nejen prostřednictvím filosofických textů, nýbrž i v malířství. Lyotardovo Putování i další eseje, které jsou v tomto svazku obsaženy, svědčí o autorově hlubokém smyslu pro to, co nic nezpřítomňuje, protože samo je přítomností. Ale jeho úvahy o čase, smyslovém pociťování či o pocitu vznešeného jsou především pozoruhodným pokusem spojit etiku s estetikou a filosofii s literaturou.

    Putování a jiné eseje
    4,1
  • Fenomenológia

    • 131 Seiten
    • 5 Lesestunden

    publikácia skúma fenomenológiu skutočne pod drobnohľadom a presným okom popredného francúzskeho profesora filozofie. Na jednej strane je to výhoda, pretože je táto kniha príťažlivá aj pre úzko špecializovanú odbornú filozofickú verejnosť, na strane druhej čítanie tejto knihy predpokladá viac ako minimálne znalosti z oblasti filozofie. Čo azda nie je na škodu veci.“

    Fenomenológia
    4,0
  • Čo maľovať?

    • 135 Seiten
    • 5 Lesestunden

    Významný francouzský filozof interpretuje dílo tří současných výtvarníků.

    Čo maľovať?