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Světlana Alexandrovna Alexijevič

    Světlana Alexandrovna Alexijevič
    Zinkjungen
    Im Banne des Todes
    Tschernobyl
    Die letzten Zeugen
    Secondhand-Zeit
    Der Krieg hat kein weibliches Gesicht
    • „Ganze Züge voller Frauen gingen an die Front“, erinnert sich eine ehemalige Rotarmistin im Gespräch mit Swetlana Alexijewitsch. „Es waren nicht mehr genug Männer da. Sie waren gefallen. Lagen unter der Erde oder waren in Gefangenschaft.“ Die Frauen waren „bereit, für die Heimat zu sterben. So waren wir erzogen.“ Sie waren nicht nur Ärztinnen und Krankenschwestern, sondern auch Fliegerinnen, weibliche Scharfschützen und Panzersoldaten. Und sie waren jung: „Ich war noch so klein, als ich an die Front ging“, erzählt eine ehemalige Scharfschützin, „dass ich im Krieg noch gewachsen bin.“ Und sie waren für ihr Leben traumatisiert. Sie erzählen der Autorin vom Tod und vom Töten, von Blut, Dreck und Läusen, von Kriegsverbrechen, von Verwundungen, Schmerzen, Hunger und miserabler Ausrüstung – und wie man sie vergessen hat, als es nach dem Krieg darum ging, die „Helden“ zu feiern. Das erschütternde Dokument einer ausgeblendeten Seite des Zweiten Weltkriegs: Rund eine Million Frauen haben in der Roten Armee gekämpft. Swetlana Alexijewitsch lässt sie zu Wort kommen.

      Der Krieg hat kein weibliches Gesicht
      4,6
    • Secondhand-Zeit

      Leben auf den Trümmern des Sozialismus

      • 570 Seiten
      • 20 Lesestunden

      Gut zwanzig Jahre sind vergangen seit dem Zusammenbruch des Sowjetimperiums, die Russen entdeckten die Welt, und die Welt entdeckte die Russen. Inzwischen aber gilt Stalin wieder als großer Staatsmann, die sozialistische Vergangenheit wird immer öfter, vor allem von jungen Menschen, nostalgisch verklärt. Russland, so Swetlana Alexijewitsch, lebt in einer Zeit des »Second-hand«, der gebrauchten Ideen und Worte. Die Reporterin befragt Menschen, die sich von der Geschichte überrollt, gedemütigt, betrogen fühlen. Sie spricht mit Frauen, die in der Roten Armee gekämpft haben, mit Soldaten, Gulag-Häftlingen, Stalinisten. »Historiker sehen nur die Fakten, die Gefühle bleiben draußen …, ich aber sehe die Welt mit den Augen der Menschforscherin.« Wer das Russland von heute verstehen will, muss dieses Buch lesen. Swetlana Alexijewitsch formt aus den erschütternden Erfahrungen von Menschen, die zwischen Neuanfang und Nostalgie schwanken, den Lebensroman einer noch nicht vergangenen Epoche.

      Secondhand-Zeit
      4,6
    • Die letzten Zeugen

      Kinder im Zweiten Weltkrieg

      • 328 Seiten
      • 12 Lesestunden

      Wer weint, wird erschossen Swetlana Alexijewitsch hat mit Männern und Frauen gesprochen, die als Kinder den Einmarsch der Deutschen in Weißrußland, den Krieg und die ersten Jahre der Nachkriegszeit erlebten. Entstanden sind Berichte, die einem das Blut in den Adern stocken lassen. Ein Buch über die Schrecken des Krieges, die bis heute nachwirken in denjenigen, die sie erlitten haben, ein Antikriegsbuch von größter Eindringlichkeit zum 60. Jahrestag des Kriegsendes. Einfühlsam und auf hohem journalistischen Niveau konfrontiert uns Swetlana Alexijewitsch mit den Aussagen derer, die damals am schwächsten waren. „Es sind keine nüchternen, ausufernden Augenzeugenberichte, sondern Lebenserfahrungen, die die Autorin verdichtet und lebendig und unkommentiert wiedergibt.“ Süddeutsche Zeitung

      Die letzten Zeugen
      4,5
    • Swetlana Alexijewitsch wurde bekannt durch die Dokumentation menschlicher Schicksale und gilt als wichtigste Zeitzeugin der postsowjetischen Gesellschaft. Über viele Jahre hat sie mit Menschen gesprochen, für die die Katastrophe von Tschernobyl zum zentralen Ereignis ihres Lebens wurde. Entstanden sind eindringliche psychologische Porträts, die ungeheure Nähe zu den Betroffenen aufbauen und von höchster Sensibilität und journalistischer Perfektion zeugen.

      Tschernobyl
      4,4
    • Zinkjungen

      Afghanistan und die Folgen

      Zinkjungen: So wurden im sowjetischen Afghanistankrieg die gefallenen Soldaten genannt. Ihre Leichen durften den Angehörigen nur in zugeschweißten Zinksärgen übergeben werden. Das Wort steht exemplarisch für die Verschleierungspraxis der Sowjetunion, die alles dafür tat, die brutale Realität des zehnjährigen Krieges geheim zu halten. Swetlana Alexijewitsch hat mit Soldaten, Müttern, Witwen und Krankenschwestern gesprochen und verarbeitet die Augenzeugenberichte in ihrem »Roman der Stimmen« zu einem erschütternden Antikriegsbuch. Friedenspreisträgerin Swetlana Alexijewitsch dokumentiert den universellen Wahnsinn des Krieges und seine verheerenden Auswirkungen auf ihre Gesellschaft – in Zeiten von weltweit auflodernden Krisenherden ist dieses Buch aktueller denn je. »Beharrlich, furchtlos, ergreifend.« Karl Schlögel, Laudatio zum Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 2013

      Zinkjungen
      4,3
    • Ohne Bewusstsein der Vergangenheit lässt sich in der Gegenwart keine Zukunft entwerfen und lenken. Die Literaturnobelpreisträgerin Swetlana Alexijewitsch und der Außenpolitiker Ruprecht Polenz sprechen über die Beziehungen zwischen Russland und Europa, das Vermächtnis der Sowjetunion im „homo sovieticus“ sowie über Möglichkeiten öffentlichen oder privaten Widerstands. Freiheit, darüber sind sie sich einig, kann nicht importiert oder allein durch äußeren Druck erzwungen werden. Sie muss sich aus einer gesellschaftlichen Ordnung heraus entwickeln, aus einem Sog, den das Freiheitsversprechen auslöst.

      Steht die Vergangenheit Uns Noch Bevor?
    • Svetlana Alexijevič vo svojej knižnej sade skúma hlboké psychologické a sociálne aspekty života v postsovietskom priestore. Prvá časť sa zameriava na osudy mladých mužov, ktorí sa ocitli v zložitých podmienkach a museli čeliť výzvam, ktoré im priniesol život v období transformácie. Autorka prostredníctvom rozhovorov a osobných príbehov zachytáva ich vnútorné boje, túžby a sklamania. Druhá časť sa zaoberá témou vojny a jej dopadom na ženy, pričom analyzuje, ako vojna mení identitu a každodenný život. Alexijevič sa sústreďuje na hlasy žien, ktoré prežili vojnové hrôzy, a odhaľuje ich silu a odolnosť v ťažkých časoch. Tretia časť skúma koniec ideológie a transformáciu spoločnosti, pričom sa zaoberá otázkami identity, pamäti a osobného prežitia v kontexte historických zmien. Kniha je prepletená osobnými svedectvami, ktoré odrážajú komplexnosť a mnohovrstevnosť ľudskej existencie v turbulentných obdobiach. Celkový tón diela je introspektívny a kritický, pričom sa snaží preniknúť do psychológie jednotlivca a jeho vzťahu k širšiemu spoločenskému kontextu.

      Zinkoví chlapci. Časy zo second handu: Koniec červeného človeka. Vojna nemá ženskú tvár
    • Běloruská autorka Světlana Alexijevičová jezdila čtyři roky po Sovětském svazu a setkávala se s ženami, které bojovaly ve Velké vlastenecké válce. Hovořila s dělostřelkyněmi, spojařkami, tankistkami, letkyněmi, zdravotními sestrami, partyzánkami… Z jejich vzpomínek vytvořila velmi osobité, často až otřesně působící literární dílo, výrazné protiválečné varování. Proud vzpomínek působí hluboce lidsky, autenticky, vyhýbá se zbytečnému patosu a velkým slovům. Šestnáctileté dívky se učí zabíjet – a přitom pláčou, že už tři dny neviděly mámu. Ani návrat do mírového života není lehký, mnohé ve válce ztratily svou ženskost, zešedivěly, v noci se probouzejí hrůzou – a jsou to dvacetileté dívky, které mají všechno před sebou – lásku, manželství, děti…

      Válka nemá ženskou tvář