Egon FriedellReihenfolge der Bücher (Chronologisch)
21. Jänner 1878 – 16. März 1938
Egon Friedell war eine herausragende Persönlichkeit der österreichischen Kultur, berühmt für seine Vielseitigkeit als Philosoph, Historiker und Darsteller. Sein Werk zeichnet sich durch tiefe Einblicke in Geschichte und Kultur aus, die er aus einer einzigartigen Perspektive beleuchtet. Friedells intellektuelles Erbe liegt in seiner Fähigkeit, verschiedene Bereiche zu verbinden und einzigartige Sichtweisen auf die menschliche Gesellschaft zu bieten. Sein Leben und seine Schriften inspirieren weiterhin diejenigen, die eine Synthese aus Wissen und künstlerischem Ausdruck schätzen.
Egon Friedell war ein vielseitiger Künstler und Autor der bedeutenden Kulturgeschichte der Neuzeit. Er gab eine Auswahl der Aufzeichnungen von Georg Christoph Lichtenberg heraus, was seine eigene Affinität zu Aphorismen zeigt. In "Steinbruch" vereint Friedell Charme, Scharfsinn und zeitlose Gedanken in hinreißender Formulierung.
Eine fantastische Novelle (Band 26, Klassiker in neuer Rechtschreibung)
72 Seiten
3 Lesestunden
Die Reihe präsentiert bedeutende Werke der Weltliteratur in der aktuellen Rechtschreibung gemäß Duden. Klara Neuhaus-Richter sorgt dafür, dass diese Klassiker für moderne Leser zugänglicher werden, indem sie die Texte in zeitgemäßer Schreibweise aufbereitet.
Das bislang fehlende Schlusskapitel der "Kulturgeschichte des Altertums"
157 Seiten
6 Lesestunden
Die unvollendete "Kulturgeschichte des Altertums" von Egon Friedell bietet einen einzigartigen Einblick in die antike Welt. Nach 82 Jahren wird das fehlende letzte Kapitel in Rohfassung veröffentlicht, das den Leser mit den Gedanken und Theorien des Autors über die kulturellen und historischen Zusammenhänge des Altertums vertraut macht. Friedells Werk bleibt ein bedeutendes Zeugnis seiner Zeit und seiner intellektuellen Auseinandersetzung mit der Antike.
"Versuchen wir uns Hardenbergs Persönlichkeit zu vergegenwärtigen, wie sie uns aus seinen Erlebnissen sowie aus seinen Tagebüchern und Briefen entgegentritt, so merken wir als einen der stärksten und auffallendsten Züge eine seltsame Mischung von Heiterkeit und Tiefsinn: auf der einen Seite ein sonnenklares, serenes Wesen, eine frohe Lebenszuversicht, ein unerschütterlicher Optimismus und Glaube an die Schönheit, Güte und Glücklichkeit des Universums; auf der andern Seite ein selbstquälerischer und schwermütiger Zug, eine wehmütige Sehnsucht nach dem Vergehen, eine mystisch-asketische Liebe zu Krankheit, Tod und den finsteren Mächten des Daseins." Dieser biografische Essay über Friedrich von Hardenberg (Novalis) zeigt die meisterhafte Kunst Egon Friedells, ebenso leidenschaftlich und schwärmerisch wie prägnant zu schreiben. Egon Friedell. Novalis - Der Geist der Romantik. Eine Biografie. Durchgesehener Neusatz, der Text dieser Ausgabe folgt dem Erstdruck unter dem Titel „Novalis“, in: Friedell, Egon: Kleine Porträtgalerie, München 1953. Neuausgabe, LIWI Verlag, Göttingen 2020. LIWI Literatur- und Wissenschaftsverlag
Eine sorgfältige Auswahl aus den Briefen, Tagebüchern und Vermischten Schriften von Hebbel. Seine Hauptarbeit umfasst die Vermischten Schriften und die Tagebücher, die als seine besten Werke gelten, geprägt von reichem Gedankenreichtum und universellem Urteilsvermögen, sowie überraschenden modernen Antizipationen.
Egon Friedell, ein vielseitiger Kulturphilosoph und Schriftsteller, beleuchtet in "Das Jesusproblem" die kontroverse Frage nach der historischen Existenz Jesu und deren Implikationen für den Glauben. Bekannt für seine umfassende "Kulturgeschichte der Neuzeit", thematisiert er in diesem Werk pointiert und tiefgründig zentrale religiöse Fragestellungen. Friedell, der aus einer jüdischen Familie stammte und in Wien lebte, war auch als Schauspieler und Kabarettist aktiv. Sein tragisches Ende im Jahr 1938 spiegelt die Bedrohung wider, der er als Jude in der aufkommenden NS-Zeit ausgesetzt war.
Von Ägypten und dem alten Orient bis zur Hochblüte und dem Niedergang Athens anschaulich, pointiert und stets unterhaltsam zeichnet Egon Friedell in der Kulturgeschichte des Altertums »Leben und Legende der vorchristlichen Seele« nach. Er bietet ein vielschichtiges und farbiges Bild von Leben und Kultur der Antike, vom grauen Alltag bis zur hohen Politik, von der Haustierhaltung und der Vasenmalerei bis zur Philosophie. Mit der Kulturgeschichte der Neuzeit, seinem Meisterwerk, wurde Egon Friedell weltberühmt. Vom Schwarzen Tod bis zum Ersten Weltkrieg umspannt Friedells Panorama alles, was die europäische Seele bewegte und erschütterte.
Das Beste aus dem Werk des Schöpfers der legendären Kulturgeschichte. Heribert Illig, einer der ausgewiesensten Kenner des Friedellschen Lebenswerks, hat neben den besten Essays auch schwer greifbare Artikel und Briefe von und an das Enfant terrible Wiens zusammengetragen sowie Erinnerungen und Zeugnisse wichtiger Zeitgenossen, unter anderem von Peter Altenberg, Franz Blei, Felix Salten und Alfred Polgar. Eine unverstaubte, wortmächtige, ebenso prägnante wie eigenwillige Prosa, durchsetzt von beißender Ironie und ernst-fröhlicher Lebensweisheit."
"Diese Kulturgeschichte des Altertums steht zu meiner dreibändigen Kulturgeschichte der Neuzeit in keiner unmittelbaren Beziehung: sie setzt deren Lektüre nirgends voraus, auch nicht an den seltenen Stellen, wo sie sich auf sie beruft; sie will aber auch nicht umgekehrt eine Art nachträgliche Einleitung zu ihr bilden; und sie stellt nicht einmal ein Parallelwerk dar, denn sie ist nach einer anderen Methode angelegt und ausgeführt. Man kann daher ebensogut dieses Werk vor jenem lesen wie jenes vor diesem, aber auch nur dieses oder nur jenes und sogar beide nebeneinander; und man kann auch keines von beiden lesen." Egon Friedell. Kulturgeschichte des Altertums. Leben und Legende der vorchristlichen Seele. Enthält die Bände "Kulturgeschichte Ägyptens und des alten Orients" sowie die "Kulturgeschichte Griechenlands" in einem Band. Durchgesehener Neusatz. Erstdruck: Helikon-Verlag, Zürich 1936. Neuausgabe, LIWI Verlag, Göttingen 2020. LIWI Literatur- und Wissenschaftsverlag
Egon Friedell war ein philosophischer Schriftsteller und ein schriftstellerischer Philosoph das zeigen auch seine weniger bekannten Essays. Blitzgescheit, enthusiastisch, polemisch, immer anregend, immer geistreich zeigen diese Essays Egon Friedell als Aufklärer, Zeitdiagnostiker und zeitlosen Querdenker, der über die verschiedensten Aspekte aus Politik, Geschichte, Philosophie, Religion, Theater und Literatur tiefsinnig-leicht schreiben konnte.
Friedellovy ,,kulturní dějiny zaujímají v historiografii zvláštní místo - jako jedny z těch nejsvévolnějších a neúžasnějších exkursů do minulosti, jež nám umožňují přiblížit dávné časy a jevy. Díky svému nadání a zároveň inteligentnímu a jasnému projevu dokázal např. Kantovu filosofii načrtnout stejně geniálně, jako vdechnout život duchu rokoka nebo druhého císařství.
Friedellovy "kulturní dějiny" zaujímají v historiografii zvláštní místo - jako jedny z těch nejsvévolnějších a neúžasnějších exkursů do minulosti, jež nám umožňují přiblížit dávné časy a jevy. Díky svému nadání a zároveň inteligentnímu a jasnému projevu dokázal např. Kantovu filosofii načrtnout stejně geniálně, jako vdechnout život duchu rokoka nebo druhého císařství. S neuvěřitelnou sečtělostí, s okouzlujícím vtipem, exaktním vědeckým myšlením a vskutku vytříbeným uměleckým vkusem podává bezpočet aspektů kulturního vývoje evropského - a amerického - člověka od renesance po první světovou válku. Staví ho do jeho vnějšího i duchovního okolí, líčí jeho všední den, jeho oděv i mravy se stejnou evokativní svěžestí jako velké ideologické proudy doby. Ve Friedellovi před námi ještě jednou vyvstala mámivá fikce o univerzálním člověku. Friedell je možná první, ale určitě nejobsažnější historik kultury, který myslí a píše ve stylu dneška. Toto dílo je kompendium moudrosti a vhledu, historické moudrosti a básnické inspirace, stylistické bravury, odborné přesnosti a naprosté svobody fantazie.
Egon Friedell, der sich selbst als Schriftspieler und Schausteller bezeichnete, war eine der vielschichtigsten Persönlichkeiten der österreichischen Literatur des 20. Jahrhunderts. Als Kulturhistoriker, Essayist, Theaterkritiker und Kabarettautor prägte er die literarische Szene. Vor einigen Jahren veröffentlichte Heribert Illig Friedells belletristisches Werk, Essays, Kritiken und Kabaretttexte, die mittlerweile vergriffen sind. Die vorliegende Auswahl dient als Einführung in sein Leben und Werk und versammelt hauptsächlich autobiographische Texte. Sie enthält Friedells brillante, oft humorvolle Essays über sich selbst und sein Schaffen, ergänzt durch eine Auswahl seiner Briefe, darunter der berühmte Austausch mit Hans Sassmann, Lina Loos und Peter Altenberg. Auch Zeugnisse von Zeitgenossen wie Karl Kraus, Peter Altenberg und Alfred Polgar sowie von seiner Haushälterin Hermine Kotab sind enthalten. Der Band schließt mit bisher unveröffentlichten Dokumenten zu Friedells tragischem Tod am 16. März 1938, dessen Umstände bis heute nicht vollständig geklärt sind.
Die Gesamtschau der Zusammenhänge, die Querverweise auf Europa und das Aufzeigen von gleichzeitigen Entwicklungen in anderen Ländern machen sie zu einem Muß für jeden, der sich mit Kulturgeschichte beschäftigt.
Egon Friedell (1878-1938) war ein österreichischer Schriftsteller, Kulturphilosoph, Religionswissenschaftler, Historiker, Dramatiker, Theaterkritiker, Journalist, Schauspieler, Kabarettist und Conférencier. Reproduktion des Originals in neuer Rechtschreibung.
Egon Friedell (1878-1938) war ein osterreichischer Schriftsteller, Kulturphilosoph, Religionswissenschaftler, Historiker, Dramatiker, Theaterkritiker, Journalist, Schauspieler, Kabarettist und Conferencier. Reproduktion des Originals in neuer Rechtschreibung.
Dieses eBook bietet eine vollständige Ausgabe eines kulturhistorischen Essays des Schriftstellers und Kabarettisten Egon Friedell (1878-1938), das mit einem detaillierten Inhaltsverzeichnis versehen und sorgfältig korrekturgelesen wurde. Das erste Kapitel, "Die Mär der Weltgeschichte", reflektiert den Zeitgeist und die intellektuellen Strömungen der Zwischenkriegszeit. Friedell untersucht literarisch die Grenzen und den Beginn der menschlichen Geschichte und behandelt dabei faszinierende, jedoch aus heutiger Sicht abstruse Konzepte wie die Sintflut, Atlantis und Hörbigers Welteistheorie. Weitere Kapitel widmen sich dem alten Ägypten, dem antiken Mesopotamien, dem alten Israel und der minoischen Kultur auf Kreta. Friedell schildert das Alltagsleben, die Landschaft, Architektur, Literatur und Sprache dieser Kulturen und bietet eine anschauliche Einführung in die ägyptischen Dynastien. In den Kapiteln über Griechenland, "Ionischer Frühling" und "Der Welttag Athens", wird die Entwicklung von den ionischen Naturphilosophen bis zum Ende des Alexanderzuges behandelt, wobei Friedell historische Bezüge zur persischen und frührömischen Geschichte herstellt. Seine Fähigkeit, riesige Zeiträume unterhaltsam zu verknüpfen, ist eine seiner Stärken als Autor.
Die Kulturgeschichte der Neuzeit von Egon Friedell, erstmals 1927 bis 1931 als dreibändiges Werk herausgegeben, 1989 als einbändige Sonderausgabe aufgelegt, 1996 in Beck’s Historische Bibliothek übernommen, erscheint jetzt in neuer Ausstattung innerhalb der BHB.