In seiner „Lebensreise“ hatte Alois Brandstetter ein augenzwinkerndes Resümee seiner Vita gezogen, nun geht das Spiel des Erzählens weiter. Auf einem seiner Spaziergänge sticht ihm eine Aufschrift ins Auge: „Rubicon“ steht da, und der Name bezeichnet zu seinem größten Erstaunen einen brachial aussehenden Pickup-Jeep. Brandstetter beginnt über die Autos und die Reisen seines Lebens zu erzählen, über Unfälle und Zwischenfälle, über Wege, Ziele und über den Charme des ziellosen Mäanderns durch die Welt der Dinge und der Wörter. Sprachkritische Anmerkungen wechseln mit Anekdoten, Erinnerungen mit literarischen Anspielungen, und am Ende überschreiten wir keineswegs den Rubikon, sondern die Ziellinie einer durchaus vergnüglichen Ausfahrt mit einem unvergleichlich gewitzten Autor.
Alois Brandstetter Reihenfolge der Bücher (Chronologisch)
Alois Brandstetter ist ein österreichischer Schriftsteller, dessen Werk sich durch scharfe Beobachtungen menschlicher Psyche und gesellschaftlicher Phänomene auszeichnet. Mit meisterhaftem Sprachgefühl und ironischem Abstand erkundet er die Komplexität zwischenmenschlicher Beziehungen und existenzieller Fragen. Seine Texte schwingen oft zwischen Humor und Melancholie, was die Leser zur Reflexion über ihre eigene Existenz anregt. Brandstetters Stil zeichnet sich durch seine Prägnanz und Tiefe aus.






Lebensreise : Wallfahrt, oder Werdegang und Lebenslauf
- 394 Seiten
- 14 Lesestunden
In seiner „Lebensreise“ erzählt Alois Brandstetter von seinem Werdegang als 7. Kind eines Müllers und Bauern, das seinen Weg in Wissenschaft und Literatur fand. Doch tritt er diese „Wallfahrt“ in die Vergangenheit mit einem Augenzwinkern an: Szenen und Bilder aus seiner Kindheit und Jugend in der oberösterreichischen Provinz wechseln mit humoristischen Betrachtungen des modernen Lebens und Eindrücken oder Begegnungen des begeisterten Lesers Alois Brandstetter. Eine Reise auf den Spuren seines Namenspatrons, des Heiligen Aloysius, gibt den Rahmen für diese sehr persönlichen, lebendig erzählten Erinnerungen.
Lebenszeichen
- 254 Seiten
- 9 Lesestunden
Von Adalbert Stifter bis zum Plastikdübel, von Sebastian Brants „Narrenschiff“ bis zur Alarmanlage, die sich die Gattin des Autors zu Weihnachten wünscht, von heiligen Reliquien bis zu unheiligen Frömmlern: Alois Brandstetter widmet sich gleichermaßen neugierig, scharfsichtig und ironisch den Details des Alltags und den großen Fragen des Lebens. Begegnungen mit seltsamen Zeitgenossen oder zeitgeistigen Begriffen werden zum Anlass für Überlegungen voller Wissen und Lebensklugheit. Die „Lebensbescheinigung“, die Brandstetter dem deutschen Renten Service jährlich abliefern muss, inspiriert ihn zu einem der kräftigsten und hintersinnigsten „Lebenszeichen“ dieses wunderbar vergnüglichen Bandes.
Aluigis Abbild
- 189 Seiten
- 7 Lesestunden
Mit Sprachwitz und unerschöpflicher Neugierde macht sich der Autor Alois B. auf die Suche nach seinem Namenspatron Aloysius. Fündig wird er im italienischen Mantua an der Wende vom 16. zum 17. Jh. Der äußerst keusche und jung verstorbene Aluigi ist soeben seliggesprochen worden und seine Mutter bemüht sich um ein Porträt für den neuen, ihm gewidmeten Kirchenbau. Ausgerechnet der sinnenfrohe Rubens auf dem Höhepunkt seines Ruhms soll es malen, doch dieser lehnt ab und schlägt ein Wunderkind vor: den 19-jährigen, hochbegabten Van Dyck. Briefe gehen hin und her zwischen Mantua und Amsterdam wird Aluigis Abbild zustande kommen? Vielleicht nicht als Porträt, jedoch gewiss als bezaubernde historische Fantasie aus Brandstetters Feder...
Wer schreibt, ist auch viel unterwegs: Lesereisen und Recherchen, kleine Fluchten und große Fahrten, Spurensuche und Fernweh. Manchmal geht es auch nur darum, die Welt vorbeiziehen zu lassen und sich selbst dabei fremd zu werden. „Am Zug“ versammelt Texte zeitgenössischer Autoren rund um das Bahnfahren: aufregende Bahnhöfe und unfreiwillige Aufenthalte, End- und Zwischenstationen, flüchtige Begegnungen und schicksalhafte Zufälle, Schlafwagenabenteuer und Speisewagengeplänkel. Reisen bei Tag und bei Nacht stehen im Mittelpunkt eines vergnüglichen Lesebuchs, das uns von Station zu Station begleitet.
In Klagenfurt wurde im Sommer 2012 aus dem „Paradies“ der Don-Bosco-Kirche der Kummerkasten gestohlen. Hat ihn der Dieb für den Opferstock gehalten, obwohl darauf stand: „Ihre Meinung bitte! Anregungen, Wünsche und Beschwerden“? Oder war der Beseitiger ein mit der grassierenden Unzufriedenheit an Vater Staat und Mutter Kirche Unzufriedener, ein der ewigen Raunzerei und Schimpferei der Kummerkästen müde Gewordener? Ein Harmoniesüchtiger, der sich „Stoff“ besorgen wollte? Alois Brandstetter hat den merkwürdigen Fall kriminalistisch, detektivisch, vor allem aber poetisch-humoristisch untersucht und ist auf seltsame Zufälle und Indizien gestoßen. Ein geistreiches Lesevergnügen der Sonderklasse.
Zur Entlastung der Briefträger
- 398 Seiten
- 14 Lesestunden
Endlich! Die Fortsetzung des Erfolgsromans „Zu Lasten der Briefträger“ Die drei Briefträger Ürdinger, Blumauer und Deuth sind in Pension gegangen. Sie treffen sich wöchentlich am Stammtisch beim Kirchenwirt, erinnern sich an ihre aktive Zeit und kommentieren den Wandel in der Welt. Sie reden über Gott und die Postpartner und es weitet sich der Blick manchmal ins Kriminalistische, öfter ins „Feministische“ und immer wieder auch ins Folkloristische und ins Zoologische. Denn es muss ja alles besprochen werden: Sei es die Briefträgerin, die sich weigerte, im Nudistencamp die Post auszuliefern, oder die zwei Männer, die in Burka ein Postamt überfielen … Die daraus abgeleiteten Gedankenkapriolen übertreffen alles bisher Gedachte. Der Postfuchs spricht, wie ihm der Schnabel gewachsen ist. Alois Brandstetter ist und bleibt ein Sprachvirtuose der Sonderklasse. Ein wahres Panoptikum, ein veritabler Rundumschlag!
Cant läßt grüßen
- 234 Seiten
- 9 Lesestunden
Im August 1791 schreibt Maria von Herbert aus Klagenfurt einen Brief an Immanuel Kant nach Königsberg. Sie bittet den alternden Junggesellen inständig um Trost und Rat – sie hat Liebeskummer. Das ist historisch belegt. Kants junger, redseliger Assistent antwortet ihr im Auftrag des großen Meisters und er geht dabei freilich vor allem auf Probleme ein, die die junge Frau gar nicht plagen. Das ist brandstetterisch belegt. Aus der „Menschenkunde in pragmatischer Hinsicht“ sinniert er über allerlei Sonderbares, Absonderliches und Kurioses. Etwa über die Frage, ob man Kant bewundern kann, wenn man Goethe bewundert (und umgekehrt). Oder die Vorstellungen des Philosophen vom „schönen Geschlecht“, das ihm wohl gefällt, das ihn aber nicht weiter interessiert. Und nicht zuletzt über die Frage, die zumindest uns alle betrifft: Wie werde ich meinen Liebeskummer los? Alois Brandstetters „Einbriefroman“ ist launig und nachdenklich, gewitzt und klug, voller Spott und voller Weisheit. Dieses Buch ist Trost und Rat, vor allem aber ein großes Vergnügen.
OBERÖSTERREICH muss immer wieder neu entdeckt werden. Alois Brandstetter, das literarische Aushängeschild des Landes, und Manfred Horvath, einer der führenden Landschaftsfotografen Österreichs, haben sich auf eine solche Wieder-Entdeckungsreise gemacht. Sie folgen geschichtlichen Pfaden, suchen literarische Spuren und dokumentieren die wirtschaftliche Erfolgsgeschichte dieses besonderen Bundeslandes. Auch in kultureller Hinsicht spannen sie in stimmungsvollen Bildern und in einem informativen wie beschaulichen Text einen Bogen von der Tradition zur Moderne, der auch die oberösterreichische Seele nicht vermissen lässt. Von der Klangwolke ins Kloster, von herausragender Industrie - architektur zu den schönsten Ansichten vom Stifterland und Salzkammergut. Dabei schwelgen wir genauso in landschaftlichen Highlights der Berg- und Seenwelt, wie wir kulinarische Besonderheiten kennenlernen. Ein weiter Bogen, so bunt wie das Land.
Ein Vandale ist kein Hunne
- 207 Seiten
- 8 Lesestunden
Alois Brandstetter ermittelt in der geheimnisvollen Welt der Sprayer. Ein Graffito namens \"Korks\" zieht sich durch die ganze Stadt. Ein wenig später erscheinen Schriftzüge mit \"Süs\". Was ist der Antrieb für diese seltsamen Markierungen? Vom Ursprayer und Stammvater aller Graffitikünstler Josef Kyselak ausgehend, der sogar das Stehpult des Kaisers Franz I. \"bemalerte\", erzählt Alois Brandstetter von seinem persönlichen Kampf gegen die Widrigkeiten des Lebens. Dabei sinniert er über Formen der Jugendkultur, des Widerstands oder einfach die Lust am Verbotenen. Und es gibt zahlreiche Ursachen des Ärgers: von der Einführung der Helmpflicht bis zur Erhöhung der Geschwindigkeitsbegrenzung, von sozialer Ungerechtigkeit zum behaupteten Recht auf individuelle Freiheit, von Günter Grass zu ... Im Zuge der \"Jagd\" nach Korks komponiert Brandstetter ein großes Sittenbild der heutigen Gesellschaft. Doch die Welt der Sprayer ist und bleibt voller Rätsel. Ein sprachgewaltiges, witziges und geistreiches Vademekum durch das Reich der \"unbekannten Vandalen\".
Im 13. Jahrhundert in Oberösterreich wird der Gärtner Wernher vom Augustiner-Abt Konrad von Burghausen gerügt, weil er seinen Klostergarten vernachlässigt, um das Buch 'Meier Helmbrecht' zu schreiben. Wernher, bekannt für seine kulturhistorisch interessante Versnovelle, erzählt von einem Bauernsohn, der seinen Stand verlässt und zum Raubritter wird. Der Abt beklagt die Auflösung der vermeintlich gottgegebenen Ordnung: Der Bauer wird Ritter, der Mönch Schriftsteller. Er äußert die Meinung, dass Literatur vom Weg zur himmlischen Heimat ablenkt und irritiert. Alois Brandstetter lässt es dem Leser überlassen, sich der strengen Auffassung des Abtes anzuschließen. In seiner Widmung, die das Schicksal des österreichischen Pfarrers Heinrich Steiner nach seiner Rückkehr aus dem Konzentrationslager Dachau 1945 thematisiert, deutet er an, dass man sowohl ein guter Seelsorger als auch ein guter Gärtner sein kann und dass es nicht notwendig ist, sich in seinen „gottgegebenen“ Stand zu fügen.
Er galt in der Antike als Liebling der Götter. Seine Schönheit, seine Merkwürdigkeit seien kaum zu übertreffen, hieß es, und seine Stimme beschreibt Oppianos mit den Worten: „Kein Mensch kann einen Vogel nennen, der lieblicher sänge als ein Eisvogel.“ In Oberösterreich, Brandstetters Heimat, nennt man ihn nicht ohne Ironie Eisenkeil. Lange glaubte man ihn verschollen, wenn nicht gar ausgestorben, doch 1998, in dem Jahr, als Alois Brandstetter sechzig Jahre wurde und zugleich Ehrenbürger seiner Heimatgemeinde Pichl, tauchte der Vogel seiner Kindheit dort plötzlich wieder auf. Ein willkommener Anlass, um ihm nach allen Regeln der poetischen Zoologie nachzuspüren, angefangen vom mythischen Altertum bis zu seiner überraschenden Epiphanie. Der Ruf der Treue und Zärtlichkeit, die dem Eisvogel seit Aristoteles und Ovid nachgesagt werden, sind Ausgangspunkt für sehr persönliche Bekenntnisse Brandstetters: „Das Besondere an meinem unabenteuerlichen Leben besteht wohl darin, dass ich mit dem nicht Besondern besonders achstsam umgegangen bin, mit dem Unspektakulären bei meiner Schriftstellerei mein Auslangen gefunden habe und aus dem nicht Prächtigen oder Glänzenden merkwürdigerweise Funken geschlagen habe.“
Heiteres aus Österreich : von Artmann bis Zeemann
- 223 Seiten
- 8 Lesestunden
Gross in Fahrt
Roman
Franz Groß hat vom Prominentenchauffeur zum Rotkreuzfahrer „konvertiert“, wie sich sein Bruder, ein pensionierter Griechischlehrer, der Ich-Erzähler dieses Romans, ausdrückt. Bei Familientreffen, sogenannten Symposien, redet der Fahrer in Fahrt: Er läßt seine Verwandten und auch den Leser ein wenig hinter die Kulissen blicken, geradewegs auf die erstaunlichsten Eitelkeiten selbsternannter Größen. Sympathisches reiht sich da an Entlarvendes, Launiges an nachdenklich Stimmendes. Im Hintergrund steht dabei immer das Aussteigen oder Umsteigen, die erhoffte bisweilen auch erreichte Veränderung in Lebensläufen und Lebenswegen. Und was wäre für einen in den unterschiedlichsten Wissensgebieten Beschlagenen naheliegender, als - ausgehend vom konkreten Fall - souverän Analogien ins Spiel zu bringen - bis hin zur Sage von Herkules am Scheidewege. Er betreibt Motivforschung nach allen Regeln der rhetorischen Kunst, und dabei wird wieder einmal deutlich, dass das scheinbar Neue nicht ganz so neu und das Alte nicht gänzlich veraltet oder „überholt“ gibt.
Hier kocht der Wirt
- 244 Seiten
- 9 Lesestunden
Ein Kunsthistoriker in Gerlamoos Es ist ein beruhigendes Gefühl, wenn einem bald alles egal sein kann. Doch bevor es soweit ist, macht der Wirt von Gerlamoos, einem Weiler in Oberkärnten, einen Kunsthistoriker aus Wien mit all seinem Wissen und seiner Sicht der Dinge des Lebens vertraut.
Die schönsten Geschichten zur Weihnachtszeit
- 220 Seiten
- 8 Lesestunden
Heiteres aus Österreich
- 223 Seiten
- 8 Lesestunden
Die Besten Österreichischen Erzählungen 19. und 20. Jahrhundert
- 472 Seiten
- 17 Lesestunden
German
Landessäure
- 93 Seiten
- 4 Lesestunden
German
Das Buch der alten Mühlen
- 127 Seiten
- 5 Lesestunden
Österreichisches Erzählungen des 20. Jahrhunderts
- 447 Seiten
- 16 Lesestunden
17 Beiträge von bekannten und vergessenen Autoren, die sich mehr oder weniger auf die Zeit Des "Vormärz" beziehen; mit Kurzbiographien im Anhang
Altenehrung : Roman
- 139 Seiten
- 5 Lesestunden
German
Über den grünen Klee der Kindheit
- 145 Seiten
- 6 Lesestunden
German
Ein „Bildungs- und Wasserroman“, in dem ein Müller sein Vermächtnis an seinen Neffen und Nachfolger darniederlegt. Es geht darin um die Mühlen als reale Orte harter Arbeit ebenso wie die Mühle als idyllischer Ort, es geht um Rembrandt und Getreidesorten, um Welterfahrung, Zeitkritik und Mehlqualitäten, um Annäherung an die Vergangenheit und Prognosen für die Zukunft und um viele andere Lebens- und Mühlenspezifika. Von den Boshaftigkeiten, Späßen und Wortspielen des großen, lustvollen Erzählers Alois Brandstetter ganz zu schweigen.
Von den Halbschuhen der Flachländer und der Majestät der Alpen
- 222 Seiten
- 8 Lesestunden
»Eine höchst amüsante und gedankenreiche Weltbeschimpfung.« Otto F. Beer in ›Die Welt‹ In einem Benediktinerkloster wurde ein wertvoller Kelch gestohlen. Dieser Diebstahl ist für den zuständigen Inspektor Anlaß zu einer allumfassenden Klage über den desolaten Zustand der Welt. Ob es die mangelnden Fähigkeiten der Politiker sind oder die betrübliche Situation der gymnasialen Schulbildung ist – mit bissigem Witz schweift der Autor von Thema zu Thema und läßt den Leser nicht zur Ruhe kommen.
Inhalt:- Advent- Die Seuche- Rorate- Der Wintersport- Der Eisstock- Winterfenster- Der Christbaum- Weihnachten 800- Turmblasen- Sternsinger
Auf einer in Holz gefaßten Schiefertafel hat Alois Brandstetter schreiben gelernt. Schönschreiben. Die Liebe zur Schrift ist ihm geblieben. Schon als Student fühlte er sich zu wertvollen Pergamenten hingezogen - und zu denjenigen, die sie verfaßten oder sich damit befaßten. Wer, wenn nicht sie, verdiente den Namen „Philologe“, wer sonst darf als wahrer „Liebhaber des Buchstabens“, als „Vertrauter des Textes“ gelten? Mit Alkuin von York als Wegbegleiter unternimmt Brandstetter einen vergnüglichen, lehrreichen Streifzug durch die Welt der klösterlichen Schreibwerkstätten, Drucktechniken bis hin zur Graphologie, die auch für polizeiliche Ermittlungen eingesetzt wird. Vor diesem Hintergrund nimmt sich so manche neuere Entwicklung, ob Rechtschreibreform oder Computerfetischismus, ein wenig seltsam und auch beklagenswert aus - das Manuskript im klassischen Sinn ist ja so gut wie verschwunden! Und so wird dem Leser augenzwinkernd, aber nachdrücklich klargemacht, das mit jedem Fortschritt immer auch Verlust einhergeht.
Inhalt: - Der Herr Doktor - Der Ehrenbürger - Der Spitzensportler - Der Jurist - Hochwürden - Der Vater - Der Ökonomierat - Die Mutter - Der Lehrer - Der Oberbürgermeister - Der Dichter - Entehrung - Der Heldentenor - Der Dirigent und die Dirigentin - Der Präsident - Der Ingenieur - Der Chefredakteur
Überwindung der Blitzangst Prosatexte Ausfälle Natur- und Kunstgeschichten
- 118 Seiten
- 5 Lesestunden
Katzenmusik
- 154 Seiten
- 6 Lesestunden
In Frauenberg, einem kleinen österreichischen Wallfahrtsort, bezieht Thomas Swedek im Hotel ›Kaiserin Elisabeth‹ ein Zimmer. Er wohnt gratis, als Gegenleistung dafür, daß er sich bereit erklärt hat, für die Tochter des Hoteliers eine Doktorarbeit zu schreiben. Natürlich erwartet Swedek nicht nur Kost und Logis, sondern auch einen sexuellen Profit, den die Tochter ihm aber nicht gewährt, statt dessen wird Swedek von deren Mutter sexuell ausgebeutet.Allerdings arbeitet Swedek nicht allzu konsequent an dieser Dissertation, er schaut aus dem Fenster, geht spazieren, sitzt auf der Hotelterrasse, trifft Kurgäste und Einheimische und macht sich seinen eigenen Reim auf deren Abartigkeiten und Perversionen: Die Welt ist keine Heilstätte. 1968/69 hat Gerhard Fritsch an dem Roman Katzenmusik gearbeitet, der durch seinen Tod im März 1969 unvollendet blieb. 1974 erstmals im Residenz Verlag erschienen, liegt dieser »betörend verstörende Text« (Robert Menasse) endlich wieder vor. 1995 erschien der Roman Fasching.
Eine satirische Lektion über Gesellschaftskritik»Eigentlich, Postmeister, sind deine Briefträger Geheimnisträger, oder sie sollten kraft Amtes und Eides Geheimnisträger sein. Genaugenommen sind sie aber nur in dem Sinne Geheimnisträger, dass sie die Geheimnisse austragen und verbreiten und ausplaudern...«Auf höchst amüsante Weise werden hier nicht nur die Zustände auf dem örtlichnen Postamt angeprangert, sondern Zeiterscheinungen der modernen Gesellschaft schlechthin.
Daheim ist daheim
- 138 Seiten
- 5 Lesestunden
In 47 Kurztexten des Buches Schildert Brandstetter die gewohnte Ordnung so hinterlistig verquer, dass es hinausläuft auf eine indirekte Anklage der gewohnten Unordnung.











































