Der Storchkalif
- 166 Seiten
- 6 Lesestunden
Der Storchkalif ist der erste Roman von Mihály Babits, geschrieben 1916. Der Protagonist der Novelle, Elemér Tábory ― ein gutaussehender junger und herausragender Student, der eine glänzende Zukunft erwartet ― wird von Träumen gequält, in denen sein Alter Ego, ein unglücklicher, hässlicher und verbitterter Tischlerlehrling, erscheint. In diesem schizophrenen Zustand verschwimmen die Grenzen zwischen Realität und Traum, Tag und Nacht, zusehends. In diesem Werk evoziert der Autor den deutschen Romantizismus und rekonstruiert bekannte Motive der europäischen Literatur wie den Doppelgänger, unser gespenstisches Doppel; das Böse, das in jedem von uns lebt.


















