Paco Ignacio Taibo II Bücher
Paco Ignacio Taibo II ist ein beliebter mexikanischer Romanautor, dessen Werk sich durch fesselndes Storytelling und scharfe Einblicke in die menschliche Verfassung auszeichnet. Taibo II verwebt meisterhaft Realität und Fiktion und schafft so unvergessliche Leseerlebnisse. Sein literarischer Stil ist sowohl fesselnd als auch provokativ und zieht die Leser in reichhaltig gestaltete Welten. Er bietet eine einzigartige Perspektive, die bei seinem Publikum tief Anklang findet.






Das Fahrrad des Leonardo da Vinci
- 365 Seiten
- 13 Lesestunden
Sie ist 23 und hat die größte Stadt der Welt gegen sich: Olga Lavanderos, genannt Olga Forever, ist als Reporterin für die Tageszeitung „La Capital“ auf ihrer Vesoa in Mexiko-Stadt unterwegs. Als ihr auf einen Schlag fünf Leichen präsentiert werden, ohne dass die Polizei gründlich ermittelt, macht Olga sich auf die Suche nach den Mördern. Eine spannende, atem- und respektlose Geschichte aus Mexikos Hypermetropole. 'Wenn du eine Story hast, musst du dich vollkommen in sie vertiefen. Und dann muss sie so erzählt werden, dass niemand sie vergisst.' Vehement, lärmend und ziemlich mexikanisch geht es zu im neuen Buch von Taibo II, eine stolze, eigenwillige Liebeserklärung an eine Stadt, siffig und schäbig in der der Smog das beste Abendrot erzeugt, erzählt in einer Sprache, die lauter ist als alle ihre Motoren im Stau.
Ein paar Wolken
- 141 Seiten
- 5 Lesestunden
Der Roman ist eine Hommage an den italienischen Autor Emilio Salgari und seine Figuren Sandokan und Yanez de Gomara, die als Freibeuter im 19. Jahrhundert den Indischen Ozean befuhren. Paco Ignacio Taibo II schreibt ihre Geschichte fort und stellt ihnen Mitkämpfer zur Seite, die sich gemeinsam der Macht des britischen Empires und der East Indian Company entgegenstellen. Der historische Hintergrund des Abenteuer- und Piratenromans wird zur Metapher eines Befreiungskampfes, der in die Gegenwart ausstrahlt. Das komische, burleske Element fügt dem Genre dabei eine reizvolle Note hinzu: Salgari gewürzt mit einer Dosis Tarantino-Trash. Wie immer bei Taibo ist dieser vielschichtige und anspielungsreiche Roman von einer Fabulierfreude geprägt, die das Lesen zu einem Genuss macht.
Das Fahrrad des Leonardo da Vinci. Roman
- 239 Seiten
- 9 Lesestunden
In diesem Roman verbindet Taibo die Liebe eines mexikanischen Krimischreibers zu einer amerikanischen Basketballspielerin mit illegaler Organentnahme, politischen Konflikten in 20er-Jahre Barcelona und dem Leben von Leonardo da Vinci, dessen Fahrradzeichnung erst 400 Jahre später entdeckt wird, sowie den Machenschaften eines CIA-Agenten.
Mexiko 1922: Der Journalist Pioquinto Manterola, der Chinese Tomás Wong, der Dichter Fermín Valencia und der Anwalt Alberto Verdugo geraten durch Zufall einem Komplott von Armeegenerälen, Ölförderfirmen und US-Senatoren auf die Spur. Eine wilde Hetzjagd beginnt. Taibos Roman erweckt die frühen 1920er Jahre in Mexiko zum Leben, brodelnde Jahre des Übergangs, in denen der Geist Zapatas und Villas noch spürbar ist und streikende Arbeiter, Anarchisten und Gewerkschafter gegen korrupte Politiker, machthungrige Offiziere und Pistoleros kämpfen. Einmal mehr erweist sich der Autor als Chronist der Stadt Mexiko, jener turbulenten und chaotischen Metropole, in der sich das Reale mit dem Irrealen vermischt.
Das bizarre Leben. Nachw. v. Roger L. Simon
- 160 Seiten
- 6 Lesestunden



