Mit seiner Studie über die Renaissancemaler Masolino und Masaccio – inzwischen ein Klassiker der italienischen Kunstgeschichte – wurde Roberto Longhi in Deutschland bekannt. Er widmet sich darin vor allem deren wichtigstem Werk, den Freskenmalereien der Brancacci- Kapelle in Florenz von 1424/25. Die Bilder sind ein Kernstück der Renaissance, dessen Motivwelt, Licht und Farbe der Autor mit spannungsgeladener, fast literarischer Sprache portraitiert. Longhi klärte auch das Lehrer- Schüler-Verhältnis zwischen den Künstlern: Obwohl Masaccio eine Generation jünger war als Masolino, wurde er zum eigentlichen Meister, auf den sämtliche revolutionäre Neuerungen in diesen Malereien zurückgehen. Andreas Beyer erläutert die Bedeutung Roberto Longhis in seiner Einleitung, die er für diese Ausgabe neu geschrieben hat.
Roberto Longhi Bücher






Kurze, aber wahre Geschichte der italienischen Malerei
- 266 Seiten
- 10 Lesestunden
Venezianische Malerei
- 212 Seiten
- 8 Lesestunden
Der Hauptteil des Buches ist dem wichtigsten Werk der beiden Künstler, den Fresken der Brancacci-Kapelle (in S. Maria del Carmine in Florenz, 1424/5) gewidmet, einem Kernstück der Renaissance, dessen Bilderwelt, Licht und Farbe Longhi mit unerhörter Sachkenntnis und in spannungsgeladener, fast literarischer Sprache portraitiert.§Roberto Longhi unternahm zum erstenmal den Versuch, sowohl die Anteile Masolinos von denen Masaccios zu trennen, als auch das Verhältnis Lehrer / Schüler zu klären: Wohl war Masaccio eine Generation jünger als Masolino, aber doch der eigentliche Meister, auf den sämtliche revolutionären Neuerungen zurückgehen: die "tragische, antibürgerliche Ironie", die "räumliche Gewissheit" und der realistische Blick auf "das gemeine, tägliche Leben".§
Three Studies
- 279 Seiten
- 10 Lesestunden
Contains three essays by the Italian art critic, connoisseur, and historian, whose work is at once scholarly and novelistic, employing imaginary dialogues between artists, poetic description, and humor. Includes color and b&w; illustrations. For students and scholars. Annotation c. by Book News, Inc
Miniature - 114: Boccioni e il futurismo
- 118 Seiten
- 5 Lesestunden
"Mi conosco un poco in arte italiana, e vi posso assicurare che di grandi scultori non ne abbiamo avuti molti; ma alcuni grandissimi, addirittura che bastano. Sono Giovanni Pisano, Giotto, Jacopo della Quercia, Antonio Rizzo, Michelangelo. Eppoi di grande tradizione scultoria, di grande stile - perché voi credete bene al grande stile, lo so - più nulla. Ho già detto di passata perché non si può pretender nulla da Bernini: varrebbe la pena di cercare più tardi se non fosse per fermarci a Rosso che per quanto grande ci appare troppo spaesato per poterlo includere in questo glaciale menu di grandezze? Non credo. Bisogna dunque cercare tutti i modi - dalla impersonalità storica più irreprensibile ai pugni alle bastonate - per far comprendere a chi spetta di comprendere, in Italia, che a quella schiera magica va aggiunto al più presto, subito, il nome di Boccioni - questo grande scultore."


