Dacia Maraini Bücher
Dacia Maraini ist eine italienische Autorin, deren Werk sich auf Frauenthemen konzentriert und zahlreiche Theaterstücke sowie Romane umfasst. Ihr Schreiben dringt tief in weibliche Erfahrungen und Perspektiven ein und untersucht oft komplexe zwischenmenschliche Dynamiken und gesellschaftliche Rollen von Frauen. Durch ihre unverwechselbare literarische Stimme bereichert Maraini die italienische Literatur um Erzählungen, die oft ungehörte Stimmen und Anliegen hervorheben.







Dacia Maraini kehrt an den Ort ihrer Kindheit in Sizilien zurück und nimmt Abschied von einer Zeit, die für immer vorbei ist: Bagheria. Die prachtvolle sizilianische Villa, wo sie das Porträt ihrer Ahnin, der taubstummen Herzogin Marianna Ucría fand, ist ruiniert, das Porträt gestohlen. – »Erst das verlorene Paradies läßt sich beschreiben. Die Schönheit Bagherias ist heute nur noch in den Worten präsent. Indem Dacia Maraini das für immer verlorene Erbe betrauert, tritt sie es an. Indem sie seinen Verlust beklagt, hebt sie ihn auf – in der Schrift.« (Sigrid Löffler)
Ein überwältigender Roman über Verlust und Menschlichkeit, berührend und fesselnd. Träume sind Bruchstücke einer Wirklichkeit. Das weiß der Lehrer Nani Sapienza, als er von einem Mädchen träumt, das seiner verstorbenen Tochter ähnlich sieht. Nachdem er am Morgen danach von der vermissten Lucia im Radio hört, ist er überzeugt, dass sie ihm im Traum erschienen ist. Lucia ist spurlos verschwunden, und nach Wochen der vergeblichen Suche geben Polizei und Eltern auf. Nur Nani hört nicht mit seinen Schlussfolgerungen und besessenen Nachforschungen auf und zieht den Argwohn der Kleinstadt auf sich – aber seine Schüler der vierten Grundschulklasse, die nie genug von den wundersamen Erzählungen ihres Lehrers bekommen, bringt er zum Nachdenken. Die Suche nach Lucia wird bald zu einer Suche nach sich selbst.
Zug nach Helsinki
- 246 Seiten
- 9 Lesestunden
Ein Zug fährt langsam durch die Nacht, stockend, mit endlosen Halts an all den schier unüberwindlichen Grenzen des Kalten Krieges. Unter den vielen Menschen darin befindet sich auch Amara, eine junge italienische Journalistin. Ihr Ziel ist Auschwitz, von dort kamen im Krieg die letzten Nachrichten ihres liebsten Freundes. Seitdem ist Emanuele verschollen, doch Amara will de Hoffnung nicht aufgeben und glaubt, in den Archiven des ehemaligen Vernichtungslagers eine Spur zu finden.
Als Dacia Maraini vor einigen Jahren die japanischen Tagebücher ihrer Mutter entdeckte und anfing, in dem abgegriffenen Heft zu blättern, war es, als sei die Zeit plötzlich zurückgedreht worden: Es sind die Jahre zwischen 1938 und 1941, die dort aufgezeichnet sind, und in ihnen kann man die großen Themen wiederfinden, die später Dacia Marainis Schaffen inspirierten: das Reisen in ferne Länder, die Liebe zur Literatur, der unauslöschliche Freiheitsdrang. Bild- und anekdotenreich erzählt die große italienische Autorin anhand dieser Eintragungen von ihrer unkonventionellen Familie: die heißgeliebte Mutter, Topazia Prinzessin Alliata, der abenteuerliche Vater und bekannte Ethnologe Fosco Maraini, die langen Winter in Sapporo, im hohen Norden Japans. Zahlreiche Fotos aus dem Familienalbum von Topazia Alliata ergänzen dieses berührende Zeitdokument.
Geraubte Liebe
Geschichten
'Frauen und Männer werden gleich geboren, erst unsere Kultur macht sie ungleich.' Dacia Maraini Die Hoffnung der Frauen auf Liebe ist, so scheint es, durch nichts zu erschüttern. Doch wird sie oft herbe enttäuscht. In Die heimliche Braut, Die Nacht der Eifersucht und sechs weiteren Geschichten erzählt Dacia Maraini von Frauen, die von der Liebe träumen und sich spät – zu spät – gegen Übergriffe wehren. Ihr Umfeld bietet ihnen wenig Hilfe. Die Strukturen begünstigen die alten Muster, und Krisen verschärfen das Problem. Wie jetzt in Europa: Allein 2013 sind in Italien 124 Frauen von ihren Partnern, Ex-Partnern oder Liebhabern ermordet worden. Die Autorin möchte ihre Leserinnen und Leser aufrütteln. Schonungslos und radikal, dabei sachlich und stilistisch brillant, vermittelt sie bewegende Einblicke in eine häusliche Kultur, die zum Himmel schreit. Ein Buch, das lange nachwirkt – und die Sehnsucht weckt, vieles anders zu machen.
Pier Paolo Pasolini ist ein Kultautor für die Jugend, dessen unkonventionelles und leidenschaftliches Leben einen unauslöschlichen Eindruck hinterlassen hat. Einhundert Jahre nach seiner Geburt und fast fünfzig Jahre nach seinem Tod weckt seine Figur weiterhin Emotionen und Debatten. Dacia Maraini, eine der engsten Freundinnen Pasolinis, erinnert sich in einem ehrlichen und tiefen Dialog an ihn. In diesen Seiten lebt Maraini künstlerische und filmische Erfahrungen wieder, die sie mit Pasolini, Alberto Moravia und Maria Callas geteilt hat, und erkundet die Welt und Afrika. Ihre Erzählung entwickelt sich wie eine zeitlose Korrespondenz, in der Träume als Räume des Austauschs auftauchen, reich an Erinnerungen und Reflexionen über Pasolinis Leben und Tod. Marainis Stil, geprägt von Anmut und Rationalität, schafft ein Werk, das Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft vereint und einen Schlüssel zum Verständnis der kulturellen Bedeutung Pasolinis im zwanzigsten Jahrhundert bietet. Dacias Schreiben ist ein Ausdruck tiefen Affekts und zollt einem Mann Tribut, der die Geschichte der Kultur geprägt hat.
Erinnerungen einer Diebin
- 382 Seiten
- 14 Lesestunden
Nach einer gescheiterten Ehe schlägt sich Teresa als Diebin und Tagelöhnerin in Rom durch. Ihr Leben wird bestimmt von Gewalt, Armut und kriminellen Delikten, die sie immer wieder ins Gefängnis bringen. Dort lernt sie Dacia Maraini kennen, die Teresas Leben aufschreibt. Entstanden ist das lebendige Porträt einer mutigen, trotz allem selbstbewußten und unerschütterlichen Frau.
Neuausgabe Mai 1993 12. Auflage, 150. - 156. Tausend November 1995,
Adele Sòfia, die sympathische römische Kommissarin, sieht sich hier mit Verbrechen konfrontiert, die sehr viel mehr von ihr verlangen als nur starke Nerven: die Fälle, die sie aufzuklären hat, entstammen der dunkelsten Seite des Menschen. Es sind Kindergeschichten, die zutiefst berühren. Etwa die vom mutigen kleinen Tano, der vergeblich um sein Recht kämpft, oder von Viollca, der elfjährigen Albanerin, die von ihren Eltern nach Italien zum Arbeiten geschickt wird ... Vielleicht Dacia Marainis schönstes und traurigstes Buch.
Der blinde Passagier an Bord
- 90 Seiten
- 4 Lesestunden
Dacia Maraini erinnert sich in einem Brief an ihren Freund Enzo Siciliano an die schmerzliche Erfahrung des Verlusts eines sehnlichst gewünschten Kindes kurz vor der Geburt. Sie hinterfragt das Konzept der Maternität und die gesellschaftlichen Gründe, die einige Frauen zu einem Schwangerschaftsabbruch bewegen, während in Kulturen mit ganz anderen religiösen und sozialen Gepflogenheiten die Geburt eines Kindes als unverzichtbares Ereignis gilt. Die Autorin untersucht zudem die mythologischen, erotischen und kommerziellen Bedeutungen des weiblichen Körpers und analysiert die Sprache der Verführung, sowie Themen wie Gewalt, Vergewaltigung, Prostitution, Freude, Schuld, Jungfräulichkeit und Ehe.
Mit Anteilnahme rekonstruiert und dokumentiert die Autorin die Geschichte der 19jährigen Isolina (aus Verona), deren gewaltsamer Tod (um 1900) nie aufgeklärt wurde und also ungesühnt blieb. SW: Justizroman ; SW: Frauen.
Ein raffinierter Psychothriller, in dem die subtile und konkrete Gewalt zwischen Menschen, die einander nahestehen, eskaliert und die Fassade ihrer heilen Welt zum Einsturz bringt. Die Journalistin Michela Canova gerät durch den gewaltsamen Tod ihrer Nachbarin Angela in den Sog eines mysteriösen Mordfalls, dessen Aufklärung für sie zu einer fixen Idee wird. Als sie endlich hinter das furchtbare Geheimnis kommt, wird sie beinahe von ihren eigenen Kindheitstraumata eingeholt. »Dieser Roman ist ein Musterbeispiel sensibler Suche in den Abgründen verletzter Seelen.« Der Spiegel
Trio
- 144 Seiten
- 6 Lesestunden
Die einfühlsame Geschichte einer Frauenfreundschaft im Messina des 18. Jahrhunderts, die nichts entzweien kann. Sizilien, 1743. In Messina wütet die Pest und breitet sich auf ganz Sizilien aus. Sie überzieht die Städte mit Elend und Tod. Agata und Annuzza kennen sich seit Kindertagen, als sie im Kloster bei Schwester Mendola die Kunst des Stickens gelernt und gemeinsam heimlich Bücher gelesen haben. Nun sind beide vor der Seuche aufs Land geflohen und halten mit regem Briefwechsel ihre tiefe Freundschaft aufrecht. Annuzzas Herz gehört Girolamo, doch dieser ist der Ehemann ihrer Freundin Agata. Aber Eifersucht und Besitzdenken schaffen es nicht, ihr Band zu durchtrennen. Denn wenn alles zusammenbricht, sind es die echten Freundschaften, die uns den Mut geben, wieder aufzustehen.
Es war ein Morgen wie jeder andere, als Colomba Mitta verschwand. Niemand glaubt mehr daran, daß sie noch lebt, nur Zaira, ihre Großmutter, gibt die Hoffnung nicht auf. Und ein rätselhafter Hinweis führt sie an einen Ort, den kaum jemand vor ihr zu betreten wagte. Die Aufklärung eines mysteriösen Ereignisses vor atemberaubender Kulisse: Dacia Maraini zeigt einmal mehr, warum ihre Geschichten unvergeßlich sind.
Eine 50jährige Schriftstellerin erfährt in der Mitte ihres Lebens noch einmal die ganz große Liebe. In zahlreichen Briefen an die kleine Nichte ihres Geliebten erzählt sie von ihrer Liaison, ihrem Alltag, ihren Gedanken. Als ihre Beziehung zerbricht, werden die Briefe zu Momenten ihrer Selbstfindung
Drei Frauen, ein Haus und viele Träume – dann bringt ein Mann die labile Ordnung ins Wanken. Gesuina, Maria und Lori – Großmutter, Mutter und Tochter – sind im gemeinsamen Haushalt aneinandergebunden. Die über Sechzigjährige ist voller Begehren und Lebenslust. Maria hingegen, die tragende Säule der Familie, lebt in ihrer Welt der Literatur und der Briefe an den fernen Geliebten. Einzig Lori, die Gymnasiastin, lehnt sich mit wirren und trotzigen Aktionen gegen die beiden Frauen und deren Liebessehnsucht auf und will ihre Freiheit behaupten. Bis ein Mann das Gefüge des Zusammenlebens zum Einsturz bringt und die Frauen zwingt, ihre Bande neu zu definieren.
Die Sonne brennt unbarmherzig, heiß sind die Tage am Meer. Auf Anna wartet die lang ersehnte Freiheit. Es ist Sommer 1943. Endlich holt der Vater die Vierzehnjährige und ihren jüngeren Bruder aus dem Nonneninternat ab, um die Ferien in einem Badeort in der Nähe von Rom zu verbringen. Anna ist hungrig nach Welt, sie will wissen, wie Liebe wirklich geht. Während das Dröhnen der Jagdbomber am Himmel die schläfrige Stille der Tage durchbricht, lernt sie in der Badeanstalt Savoia die gierigen Blicke junger wie alter Männer kennen und macht ihre ersten sexuellen Erfahrungen. Anna will das Unbekannte erfahren … Die Kunst der großen Autorin, über das zu schreiben, worüber andere schweigen. Lakonisch, verstörend, das Romandebüt der größten lebenden Schriftstellerin Italiens.
Mio marito. L'altra famiglia
- 46 Seiten
- 2 Lesestunden
Der Junge Alberto
- 196 Seiten
- 7 Lesestunden
Nachwort v. Klimke, Christoph Mit Abb. 195 S.
Nachforschungen über Emma B.
- 233 Seiten
- 9 Lesestunden
Eine spannende Neulektüre eines der berühmtesten Romane der Weltliteratur: 'Madame Bovary'. Die Autorin zeigt, daß Emma Bovary, das Paradebeispiel der emanzipierten Frau, letztlich das Opfer ihres Schöpfers Gustave Flaubert war. Denn in vielen Zügen erinnert sie an seine unglücklich Geliebte Louise Colet . . .
Rom erzählt
- 157 Seiten
- 6 Lesestunden
Römer erzählen von ihrer Stadt. In atmosphärischen Geschichten schildern sie den Alltag in Rom jenseits des "dolce vita". Gewitzte Gauner, sibyllinische Näherinnen und trickreiche Fischhändler führen die Kunst des Lebens und Überlebens vor in dieser Stadt voll ungestümer Vitalität.
Memoiren einer Diebin
- 285 Seiten
- 10 Lesestunden
Wie viel kostet einmal Überleben? 1943: Deutschland, Italien und Japan sind im Dreimächtepakt verbunden. Eine kleine italienische Community in Japan weigert sich, Mussolinis Repubblica di Salò anzuerkennen. Darunter auch Fosco Maraini und seine Frau Topazia. Daraufhin wird die gesamte Familie interniert. Die siebenjährige Tochter Dacia ist der Kälte, den Parasiten und dem Sadismus der Wachen ausgesetzt, sie ernährt sich von wenigen Körnern Reis und Ameisen. Während die Mutter versucht, die bröckelnde Solidarität der Gruppe zu kitten, hackt sich der Vater in der Tradition der Samurai einen Finger ab, als Akt verzweifelter Selbstbehauptung. Jetzt wird ihnen eine einzige Ziege zugestanden, die ihr Überleben sichert. Vom Zusammenhalt in dunklen Zeiten: die verstörende Kindheit der großen europäischen Autorin.
In Praise of Disobedience
- 250 Seiten
- 9 Lesestunden
An author receives a mysterious e-mail begging her to tell the story of Clare of Assisi, the thirteenth-century Italian saint. At first annoyed by the request, the author begins to research Saint Clare and becomes captivated by her life. We too are transported into the strange and beautiful world of medieval Italy, witnessing the daily rituals of convent life. At the center of that life is Saint Clare, a subversive and compelling figure full of contradictions: a physically disabled woman who travels widely in her imagination, someone unforgivingly harsh to herself yet infinitely generous to the women she supervises, a practitioner of self-abnegation who nevertheless knows her own worth. A visionary who liberated herself from the chains of materialism and patriarchy, Saint Clare here becomes an inspirational figure for a new generation of readers.
Il diritto di morire
- 124 Seiten
- 5 Lesestunden
Il mondo cambia velocemente, la tecnologia trasforma le nostre abitudini quotidiane, anche le più consolidate. La morale da un lato e le leggi dall’altro faticano a tenere il passo. Eppure, certi temi, certe questioni ci impongono una riflessione attenta, puntuale, veloce. Dacia Maraini, una delle più note e apprezzate scrittrici di oggi, dialoga in questo piccolo, densissimo e illuminante libro con il giurista Claudio Volpe sulla delicata questione del ‘fine vita’. È ammissibile che una persona decida di morire, a prescindere dalla sua condizione fisica e di salute? La libertà di togliersi la vita può essere considerata una libertà degna? Si tratta di un diritto che, in estremo, può essere sancito da una legge, tenendo conto che comunque la Costituzione afferma che «nessuno può essere obbligato a un determinato trattamento sanitario» e che mai è consentito «violare i limiti imposti dal rispetto della persona umana»? Dalle parole di Maraini e Volpe emergono molti spunti di riflessione, anche suscitati dalla cronaca di ogni giorno. Muovendosi fra il mondo giuridico-normativo e quello delle testimonianze dirette, della letteratura e della mitologia antica, Il diritto di morire, con parole semplici e un tono sempre riguardoso, perfino commovente, aiuta il lettore a ragionare senza pregiudizi di sorta, sempre al riparo dal luogo comune, su un tema cruciale della nostra contemporaneità.
Mio marito. L' altra famiglia
- 46 Seiten
- 2 Lesestunden
Questi due racconti di Dacia Maraini evidenziano i problemi della condizione femminile
Maria Pietro sú manželia. Pietro leží smrteľne chorý, sexuálne impotentný, premožený životnou pasivitou. No nemieni sa vzdať lásky k Marii, píše listy, ľúbostné aj upodozrievavé, a keď ho navštívi, rozvinie sa medzi nimi dialóg, v ktorom naznačuje podvázanie, nedôveru, ale aj oddanosť...
Italian
Animalia. Piccolo atlante delle creature animali
- 544 Seiten
- 20 Lesestunden
La seduzione dell'altrove
- 174 Seiten
- 7 Lesestunden
Sono articoli ma anche racconti questi itinerari di viaggio. Ci portano dall’Africa nera delle savane, ma anche delle baraccopoli offuscate dai fumi della diossina, all’Europa dei vecchi e recenti Stati, all’Oriente che distrugge le sue radici, ai ricchi campus degli Stati Uniti, alle città del Sudamerica che conservano memorie di un passato prezioso. Ci offrono acute analisi di società e culture filtrate talora dalle opinioni e dalle parole di scrittori che sanno fare conoscere l’anima del luogo al di là della maschera offerta al turista. L’esotismo, luogo evocato “che si carezza nella fantasia con i sensi abbagliati e un sottile godimento che tocca le viscere” è anche l’altra faccia dell’odio e della paura per il diverso, dice l’autrice, che del viaggiare ha fatto un destino, allenata dalla più tenera infanzia a girare il mondo coniugando libertà e ragione. Il suo costante spostarsi da un paese all’altro le ha permesso così di annotare conflitti, aspirazioni e sogni a volte crudeli, nuove forme di spiritualità, nuove filosofi e di vita, nuovi progetti, di confrontare situazioni e problemi indagando i rapporti tra i paesi più lontani e quelli più vicini, illuminandoli di luce nuova, nei loro pregi e nei loro vizi.
Leggendo, riflettendo sui taccuini di Fosco Maraini - grandi pagine a quadretti ricoperte da una grafia minuta e serena - Dacia ricostruisce la personalità del padre: "Come cominciare un tuffo dentro questi taccuini paterni, che sono così vivi e ironici, che raccontano di sé parlando d'altro? Pullulano di osservazioni sul linguaggio, sulla storia, sulle religioni, sui costumi. Sono disseminati di poesie, di diari, di progetti narrativi mai portati a termine. Segno che la narrazione in lui era sempre latente, ma non arrivava al compimento."
Cercando Emma
- 179 Seiten
- 7 Lesestunden
Antigone, sfidando le leggi per dare sepoltura al fratello, incarna la pietà, un sentimento sobrio quanto necessario, profondamente umano. Proprio da Antigone prendono spunto gli articoli che compongono questo volume e che sono usciti negli anni sul "Corriere della Sera" e sul "Messaggero". Sono storie di donne che in giro per il mondo subiscono un destino di discriminazione e di violenza, ma anche storie dell'Italia, un paese che secondo l'autrice sembra rassegnarsi alla devastazione incessante del proprio patrimonio naturale e culturale.
Universale Economica Feltrinelli - I Classici: La marchesa di O... / Michael Kohlhaas
- 173 Seiten
- 7 Lesestunden
Superbur del Mese: Voci
- 300 Seiten
- 11 Lesestunden
Una madre e suo figlio. Lui, pentito di mafia, è stato ucciso per vendetta. Lei gli porta fiori e un paio di scarpe. "Sono venuta per maledirti", dice. Eppure non riesce a negargli un gesto ultimo di pietà umana. Dacia Maraini prende le mosse da questa storia immaginaria, ispirata a fatti veri e narrata in forma di monologo, per affrontare il tema della mafia. Mette in gioco la sua esperienza personale, la sua una Palermo lontana dove si sentiva dire "la mafia non esiste", i volti degli uomini che l'hanno combattuta; storie grandi e piccole di questi nostri anni - la morte di Falcone e Borsellino, quella di Rita Atria, "siciliana ribelle"; i silenzi colpevoli della società civile, il legame della criminalità con la politica, il grido dei ragazzi di Locri, il dolore di Napoli.
La grande festa
- 223 Seiten
- 8 Lesestunden
È un linguaggio profondo e complesso quello con cui ci parlano coloro che abbiamo amato e non sono più con noi, ineffabile come il paese che abitano. I sogni e i ricordi sono il solo passaggio per questo luogo in cui le epoche della vita si confondono, "un'isola sospesa sulle acque, dai contorni sfumati e frastagliati". In un'opera baciata da una serena compostezza, Dacia Maraini traccia un'intensa riflessione sulla morte e l'amore. "Nel giardino dei pensieri lontani" l'autrice rievoca e incontra la sorella Yuki e il padre Fosco, Alberto Moravia, gli amori più distanti e quelli più vicini nel tempo, l'amico carissimo Pasolini e un'inedita Maria Callas. Le sue parole schiudono al lettore la verità di una vita e regalano un ritratto sincero e struggente che mescola affetti privati e pubblici, felicità e dolore.
Ústrednou postavou románu je sedemásťročná Enrica. Žije v chudobnej rímskej štvrti s otcom a matkou. Otec väčšinou voľného času trávi konštruovaním vtáčích klietok, ktoré nik nekupuje, chorľavá matka sa trápi v nevýnosnom zamestnaní. A tak po matkinej smrti ostáva Enrica odkázaná samana seba. Dostane sa do osídiel Cesareho, večného študenta práv, ktorý by najradšej vyriešil svoje postavenie výhodným manželstvom. Je v jeho moci ako omámená, no s rovnakou ľahostajnosťou odlieha útokom spolužiaka Carla i advokáta Giulia Guida, vyhľadávajúcich ľúbostné dobrodružstvá. Zdalo by sa, že priateľstvo so starou, výstrednou grófkou, ktorá Enricu prijala za osobnú tajomníčku, odrazu zmení jej život...
Cavallo amore mio
- 156 Seiten
- 6 Lesestunden
La larga vida de Marianna Ucrìa
- 370 Seiten
- 13 Lesestunden
Madrid. 22 cm. 370 p. Encuadernación en tapa blanda de editorial ilustrada. Colección 'Literatura'. Maraini, Dacia 1936-. Traducción de Attilio Pentimalli Melacrino ; actualización y revisión de Mario Merlino. Traducción de: La lunga vita di Marianna Ucrìa. Literatura (Herce Editores) .. Este libro es de segunda mano y tiene o puede tener marcas y señales de su anterior propietario. ISBN: 9788493629168
Hanno Michele Mari, Raffaele Manica, Goffredo Parise, Silvio Perrella, Gianluigi Simonetti, Thea Rimini, Fabrizio Patriarca, Elisa Davoglio, Giordano Meacci, Terry Marocco intervista Giosetta Fioroni, Giorgio van Straten, Silvia Colangeli, Luis Devin, Antonio Monda, Nino De Vita, Silvia Bre, Matteo Fantuzzi, Silvia Giagnoni, Marco Debenedetti, Andrea Caterini.
De vakantie
- 163 Seiten
- 6 Lesestunden
Een 14-jarig meisje wil in de zomer van 1944 het echte leven leren kennen, los van het nonneninternaat waar zij de rest van het jaar verblijft.
Superclassici - 145: Il compagno segreto
Introduzione e traduzione di Dacia Maraini
- 124 Seiten
- 5 Lesestunden
Montagne. Avventura, passione, sfida
- 192 Seiten
- 7 Lesestunden
La lunga vita di Marianna Ucrìa
Corriere della Sera 4
Sguardo a Oriente
- 233 Seiten
- 9 Lesestunden
Salerno, Marlin, 2007, 16mo brossura con copertina illustrata a colori, pp. 154, alcune illustrazioni fuori testo.
Il gioco dell'universo. Dialoghi immaginari tra una padre e una figlia
- 191 Seiten
- 7 Lesestunden


















































