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Andrey Kurkov

    23. April 1961

    Andrei Kurkov ist ein Schriftsteller ukrainischer Herkunft, dessen Werke oft die Absurdität des Lebens und die Komplexität der ukrainischen Identität durch einen unverwechselbaren, leicht surrealen Stil erforschen. Seine Prosa zeichnet sich durch scharfen Humor und ein tiefes Verständnis der menschlichen Natur aus, häufig angesiedelt vor postsowjetischen Kulissen. Kurkov verbindet meisterhaft Satire mit existenziellen Themen, wodurch seine Erzählungen bei Lesern, die tiefere Bedeutungen im Alltag suchen, Anklang finden. Sein Schreiben bietet eine frische Perspektive auf kulturelle und politische Veränderungen.

    Andrey Kurkov
    Die Kugel auf dem Weg zum Helden
    Der Gärtner von Otschakow
    Tagebuch einer Invasion
    Im täglichen Krieg
    Der unbeugsame Papagei
    Warum den Igel keiner streichelt
    • Der kleine Igel ist traurig. Die anderen Tiere werden immer gestreichelt, die Hunde, die Katzen und die Pferde. Nur um ihn kümmert sich niemand. Doch dann begegnet er der klugen grauen Maus, die ihm zeigt: Wir alle werden geliebt, so wie wir sind. Und manchmal ist es ein Glück, wild und frei zu sein.

      Warum den Igel keiner streichelt
      4,5
    • Im zweiten Teil von Andrej Kurkows großem Sowjetunion-Roman ist Pawel Dobrynin als Volkskontrolleur auf Lebenszeit unterwegs und wird von einem sprechenden Papagei namens Kusma begleitet. Pawel, ein bescheidener Mann, findet sich in Sibirien wieder, wo er die Pelzbereitung überprüfen soll, bleibt jedoch bei einer Geologen-Expedition stecken. Erst als eine neue Eisenbahnstrecke verlegt wird, gelangt er zurück zur Zivilisation, die jedoch im Krieg versinkt. Dort sind Kusma und sein Besitzer Mark mit der Truppenbetreuung beschäftigt, bis Kusma einen verhängnisvollen Fehler macht. Währenddessen sucht eine Pistolenkugel nach dem wahren Helden. Die Suche nach dem Paradies auf Erden geht weiter! Kurkow entwirft erneut ein buntes Panorama alltäglicher Absurditäten in seinem fantastischen Sowjetland – abenteuerlich, berührend und hinreißend. Er betont, dass es sich nicht um einen historischen Roman handelt, sondern um ein Märchen, in dem das „sowjetische Gute“ gegen das „sowjetische Böse“ kämpft. Das Gute überwiegt in einer Welt, die reich, bunt und verlockend ist, auch wenn Gefahren lauern. Aus dem Russischen von Sabine Grebing.

      Der unbeugsame Papagei
      5,0
    • Im täglichen Krieg

      • 432 Seiten
      • 16 Lesestunden

      Andrej Kurkow, der bekannteste Autor der Ukraine, dokumentiert den Alltag im Krieg seit dem russischen Angriff 2022. Seine journalistischen Texte zeigen, wie der Krieg das Leben der Menschen prägt, während sie Hoffnung und Resilienz bewahren. Er schreibt über die kleinen Momente des Lebens, den Zusammenhalt und den unaufhörlichen Kampf um Freiheit und Identität.

      Im täglichen Krieg
      4,0
    • Andrej Kurkow findet Worte in einer Zeit, die uns sprachlos werden lässt: Aufzeichnungen aus der Ukraine im Krieg. Seit 2014 herrscht Krieg in der Ostukraine, und die Menschen leben zwischen Angst und Hoffnung, Trauer und dem Glauben an eine Zukunft in Freiheit. Mit dem Angriffskrieg der Russischen Truppen im Februar 2022 wurden die schlimmsten Befürchtungen Realität: Das Land und seine Unabhängigkeit stehen unter Beschuss. Was macht der Krieg mit den Menschen? Wie verabschieden sie sich von Familie, Nachbarn, Freunden und Geliebten, möglicherweise für immer? Welches Vokabular entwickeln sie in diesen Zeiten? Wie ergeht es denen, die in U-Bahn-Stationen übernachten, weil ihre Wohnungen nicht mehr sicher sind? Kurkow, ein beliebter ukrainischer Schriftsteller, berichtet aus der Ukraine und bringt zu Papier, was ein Krieg anrichtet: die Veränderungen und Umdeutungen, die er mit sich bringt. Er zeigt, wie der Blick auf die Dinge sich wandelt und was nie mehr so sein wird wie zuvor. Kurkow dokumentiert die historischen Kontinuitäten und macht den Kampf der Ukrainer*innen um Selbstbestimmung begreifbar. Er erzählt von Schicksalen und Menschen, deren Geschichten in den Kurzmeldungen oft keinen Platz finden. Seine Aufzeichnungen sind persönlich und richten sich an die Welt, um zu bezeugen, was war, was ist und wie es vielleicht sein wird – danach.

      Tagebuch einer Invasion
      4,2
    • Jedes Mal, wenn Igor in die alte Uniform samt Stiefeln und Mütze schlüpft, reist er durch die Zeit und landet in Otschakow am Schwarzen Meer, im Jahr 1957. Dort trifft er auf Weindiebe und andere Gauner, und auf eine schöne, rothaarige Marktfrau, bei deren Anblick Igor die Gegenwart beinahe vergessen möchte …

      Der Gärtner von Otschakow
      4,0
    • Skurril und leichtfüßig: Das Finale von Andrej Kurkows Panorama einer magisch-fantastischen Sowjetunion. Pawel Dobrynin, einst als ehrlicher Bauer auserkoren, lebt nun in Krasnoretschensk und wird an einen abgelegenen Ort in den Bergen versetzt, um die Herstellung künstlicher Meteoriten zu überwachen, die der Sowjetunion Macht sichern sollen. Der ehemalige Schuldirektor Banow führt ein spartanisches Leben mit Lenin, wo er Briefe beantwortet und Gespräche mit dem Revolutionär führt. Der Papagei Kusma, der Gedichte aufsagt, fliegt nach Jalta, wo ein Literaturwissenschaftler glaubt, die Handschrift eines unbekannten Dichters entdeckt zu haben. Währenddessen befinden sich eine Pistolenkugel und ein Engel in einem Wettlauf gegen die Zeit, um den Gerechten zu erreichen. Die Kugel will ihm das Leben nehmen, während der Engel ihn ins Paradies bringen möchte. Der Roman ist voller Witz, Absurditäten und unerwarteter Wendungen und erzählt von den Aufbaujahren nach dem Krieg in einer fantastischen Sowjetunion, geplatzten Träumen und unbeugsamen Menschen. Kurkow reflektiert über die sowjetische Geschichte und Mentalität, wobei er betont, dass vieles in der Geschichte nicht Fiktion, sondern eine logische Fortsetzung der sowjetischen Realität ist.

      Die Kugel auf dem Weg zum Helden
      4,0
    • Der Schweiger

      • 144 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Richard Kaufmann, ein erfolgreicher Jungbanker, wird durch gesundheitliche Gründe gezwungen sich in den Valser Bergen zu erholen. In dieser neuen Umgebung findet er im philosophierenden Schweigen Ruhe und Zufriedenheit. Doch aufgerüttelt durch die Abreise von Angela bricht er erneut auf und entdeckt schliesslich im gewöhnlichen menschlichen Leben noch höhere Ebenen der Erfüllung. Der Schweiger ist auch ein Sucher. Ein Vorwärtsschreiter. Ein Lerner und Wandler. So wird er schliesslich zum Finder. In all dem ist er aber auch ein Mutmacher im Leben und ein aussergewöhnlicher, eigenwilliger Denker. Der Schweiger ist ein echter, ein gelebter Charakter. S. E. Christian Faessler, Schweizer Botschafter, Kyiv: „Jeder Leser, der nach dem Sinn des Lebens sucht, findet sich in diesem feinfühligen, elegant und konzis geschriebenen Werk von Thomas Bucheli. Der Autor zeigt in unerwarteter Weise, dass sich Grundwerte wie Liebe und Freiheit in harmonischer und dauerhafter Weise verbinden lassen und versprüht somit auch für den modernen Menschen Optimismus und Hoffnung.“ Heidrun, Gräfin von der Schulenburg, Berlin: „Einfühlsam und reich an Assoziationen nimmt Thomas Bucheli den Leser mit auf eine Entdeckungsreise zu den existentiellen Fragen. Meisterlich geschrieben und ein wahrer Lesegenuss!“

      Der Schweiger
      3,0
    • Die Welt des Herrn Bickford

      Roman

      • 408 Seiten
      • 15 Lesestunden

      In der Nachkriegs-Sowjetunion wandert der junge Matrose Charitonow mit einer endlos langen Bickford-Zündschnur in der Tasche westwärts durch die Taiga, am anderen Ende ein gestrandeter Kahn voller Dynamit. Auf seinem Weg nach Leningrad trifft er auf ein Land im Ausnahmezustand, in dem Menschen im ständigen Krieg leben und Orchestermusiker wegen angeblich schief gespielter Töne in einem „Muslag“ gefangen sind. Eine namenlose Stadt, die auf Karten nicht zu finden ist, produziert ausschließlich Zwangsjacken. Charitonow, gutgläubig und auf der Suche nach menschlicher Nähe, stößt bald an die Mauern der „sowjetischen Mentalität“. Er wird mit einer Reihe bizarrer Charaktere konfrontiert, die das totalitäre System hervorgebracht haben. In einer Welt zwischen Stalin und „Tauwetter“, zwischen Terror und erstickten Reformhoffnungen, kommen ihm Zweifel an seinem Vorhaben und an der Richtigkeit des Systems, das er und seine Mitmenschen am Laufen halten. Kann er in dieser Welt der Menschheit überhaupt Nutzen bringen? Während Charitonow weiter Richtung Westen zieht, keimt in ihm der Gedanke, alles in die Luft zu sprengen. Auf einer märchenhaft-melancholischen Reise durch die Taiga wird die „sowjetische Mentalität“ erkundet.

      Die Welt des Herrn Bickford
      3,6
    • Graue Bienen

      • 448 Seiten
      • 16 Lesestunden

      Der Bienenzüchter Sergej lebt im Donbass, wo ukrainische Kämpfer und prorussische Separatisten Tag für Tag aufeinander schießen. Er überlebt nach dem Motto: Nichts hören, nichts sehen – sich raushalten. Ihn interessiert nur das Wohlergehen seiner Bienen. Denn während der Mensch für Zerstörung sorgt, herrscht bei ihnen eine weise Ordnung. Eines Frühlings bricht er auf: Er will die Bienen dorthin bringen, wo sie in Ruhe Nektar sammeln können.

      Graue Bienen
      4,1
    • Zusammen mit seinem Kollegen Cholodnij soll Samson wegen illegaler Fleischverkäufe ermitteln. Doch kaum haben die beiden mit ihrer Arbeit begonnen, wird Samsons Freundin Nadjeschda von streikenden Eisenbahnern gefangen genommen. Sofort macht sich Samson daran, sie zu befreien. Nur, was hat es mit den Eisenbahnern auf sich? Und warum wurde der undurchsichtige Tschekist Abjasow zur Miliz abkommandiert? Fragen, die Samson klären muss, wenn er seinen Fall lösen und Nadjeschda retten will.

      Samson und das gestohlene Herz
      3,8
    • Ukrainisches Tagebuch

      Aufzeichnungen aus dem Herzen des Protests

      • 280 Seiten
      • 10 Lesestunden

      Im November 2013 versammeln sich Menschen auf dem Kiewer Majdan Nesaleschnosti, dem Platz der Unabhängigkeit, und die Ukraine wird für viele zur unbekannten Größe. Was sind die Herausforderungen, Träume und Beweggründe der Menschen? Die Stimmen vor Ort, insbesondere die von ukrainischen Schriftstellern, erzählen davon. Andrej Kurkow, einer der bekanntesten Autoren des Landes, lebt mit seiner Familie nur 500 Meter vom Majdan entfernt. Vom Balkon seiner Wohnung aus beobachtet er das Geschehen: den Rauch der Barrikaden, Explosionen und Schüsse, während das Leben weitergeht. Er bleibt in der Realität, hofft auf das Beste und versteckt sich nicht. Kurkow beschreibt die Ukraine in diesen Umbruchzeiten und die anhaltenden Proteste, die rund zehn Jahre nach der Orangen Revolution beginnen. Im März 2014 annektiert Russland die Krim, und der Krieg im Osten des Landes bricht aus. In seinem „Ukrainischen Tagebuch“ beleuchtet Kurkow die wechselvolle Geschichte der Ukraine, porträtiert zentrale Figuren und Ereignisse und bietet eine persönliche Chronik über das Leben während der Revolution und die ständige Erwartung eines nahen Krieges. Es geht um den Wert eines jeden gelebten Tages und einer jeden Stunde.

      Ukrainisches Tagebuch
      4,0
    • In der letzten Nacht vor Litauens Aufnahme in den Schengenraum beschließen drei Paare, ihr Leben zu verändern: eines zieht nach London, ein anderes nach Paris, und das dritte bleibt im Baltikum, um mit einer originellen Geschäftsidee sein Glück zu versuchen. Diese jungen Menschen wollen den europäischen Traum von einer besseren Zukunft verwirklichen und erwarten mehr als Reisefreiheit und Roaming-freies Telefonieren. Doch kann Europa sein Versprechen von Freiheit und Gemeinschaft tatsächlich einlösen? Die Paare hoffen auf eine offene Gesellschaft, die ihnen berufliche Chancen und gesicherte Lebensverhältnisse bietet. Als sie jedoch erkennen, wie nah Erfüllung und Enttäuschung beieinanderliegen und wie wenig Westeuropa ihnen zu bieten hat, wird die Aufbruchsstimmung gedämpft. Sie erfahren schmerzlich, dass die europäische Gemeinschaft nicht das Ideal eines grenzenlosen Europas verkörpert, sondern sich in „alte“ und „neue“ Europäer*innen spaltet. Plötzlich finden sich die Paare am gesellschaftlichen Rand wieder, bedroht von finanziellen und persönlichen Ruinen. Der Traum eines besseren Lebens rückt in weite Ferne. Der Autor, Andrej Kurkow, beleuchtet die Hoffnungen und Enttäuschungen der Osteuropäer*innen und fragt nach der Rolle der europäischen Idee für Identität und Gemeinschaft. Ein mutiger und aufrüttelnder Roman, der die Wunden Europas aufzeigt.

      Kartografie der Freiheit
      3,6
    • Herbstfeuer

      • 232 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Iwan wird Stammkunde in einem kleinen Feinschmeckerlokal, dessen Chefkoch Dymitsch er kennen und schätzen lernt. Eines Tages ist Dymitsch verschwunden, doch hat er extra für Iwan eine Folge von Gerichten hinterlassen, die ihm seine Nichte Vera kochen und an fünf Abenden hintereinander servieren soll. Alles schmeckt köstlich, doch wieso hat Iwan später winzige Sandkörnchen zwischen den Zähnen? Und was will der Rechtsanwalt, der am fünften Tag zum Abendessen erscheint? Poetisches, Humorvolles und Skurriles aus der Ukraine vor und nach der orangen Revolution .

      Herbstfeuer
      3,7
    • Auf der Polarstation in der Antarktis, wohin Viktor vor der Mafia geflüchtet war, hält er es nicht lange aus. Das Vermächtnis eines sterbenden Bankiers, der ebenfalls ins ewige Eis geflohen war, und nicht zuletzt der Gedanke an den Pinguin Mischa, dem Viktor noch etwas schuldig ist, lassen ihm keine Ruhe. Er fliegt zurück nach Kiew, zu der kleinen Sonja und ihrem von Viktor bezahlten Kindermädchen, zu dem er früher einmal in enger Beziehung stand. Doch Viktors Hausschlüssel passt nicht mehr, und in seinem Bett schläft inzwischen »ein anderer Onkel«, wie ihm Sonja vertrauensvoll mitteilt. So findet Viktor in Moskau bei der Witwe des Bankiers, dessen Testament er überbringt, eine erste Unterkunft – und mehr als das. Doch kann das süße Leben Viktor nicht von seiner Suche nach Mischa abbringen. In der Klinik, in der Mischa seinerzeit operiert wurde, weiß man nur, dass der Pinguin von ein paar Männern in schwarzen Anzügen abgeholt wurde. Viktor schwant nichts Gutes. Auf dem Friedhof, wo die Mafiabosse ihre ›Familienmitglieder‹ begraben, passt Viktor Trauerzüge ab und hofft so, Mischa zu finden. Und in der Tat beginnt hier eine heiße Spur ...

      Pinguine frieren nicht
      3,8
    • Petrowitsch

      • 443 Seiten
      • 16 Lesestunden

      Die abenteuerliche Suche des Lehrers Kolja nach den versteckten Tagebüchern des ukrainischen Nationaldichters Schewtschenko übertrifft alle seine Erwartungen. - Eine witzig-ironische Abrechnung mit dem Nationalismus.

      Petrowitsch
      3,7
    • Als Tagträumer hat es Viktor schwer im Kiew der Neureichen und der Mafia: Ohne Geld und ohne Freundin lebt er mit dem Pinguin Mischa und schreibt unvollendete Romane für die Schublade. Zum Überleben verfasst er für eine große Tageszeitung Nekrologe über Berühmtheiten, die allerdings noch gar nicht gestorben sind. Wie jeder Autor möchte Viktor seine Texte auch veröffentlicht sehen. Ein Wunsch, der beängstigend schnell in Erfüllung geht.

      Picknick auf dem Eis
      3,8
    • Ein Freund des Verblichenen

      • 141 Seiten
      • 5 Lesestunden

      Tolja möchte am liebsten Selbstmord begehen, aber er weiß, dass er dafür zu feige ist. Darum vergibt er den Auftrag per Postfach an einen professionellen Killer. Als er aber Lena trifft, will er plötzlich nicht mehr sterben. Doch der Profi ist bereits unterwegs.

      Ein Freund des Verblichenen
      3,7
    • Die letzte Liebe des Präsidenten

      • 694 Seiten
      • 25 Lesestunden

      Macht macht einsam. Das spürt auch der Präsident der Ukraine im Jahre 2013. Was nutzen Geld und Einfluß, wenn man niemandem mehr trauen kann? Wirklich niemandem? Eine alte Jugendliebe scheint allen Stürmen des Lebens zu trotzen.

      Die letzte Liebe des Präsidenten
      3,7
    • Der wahrhaftige Volkskontrolleur

      Roman

      • 430 Seiten
      • 16 Lesestunden

      Andrej Kurkows großer Roman erzählt von der Suche nach dem Paradies auf Erden, einem sprechenden Papagei und Lenins Laubhütte hinter dem Kreml. Pawel Dobrynin wird unerwartet zum „Volkskontrolleur auf Lebenszeit für die ganze Sowjetunion“ gewählt und begibt sich auf eine außergewöhnliche Reise durch die Sowjetunion, begleitet von schillernden Figuren wie einem geheimnisvollen Kremlträumer, dem poetischen Papagei Kusma und einem Engel, der aus dem Paradies desertiert ist. Der Engel sucht einen Gerechten, um gemeinsam ins Paradies zurückzukehren, denn bisher hat es kein Sowjetbürger dorthin geschafft. Die Erzählung beleuchtet die Entstehung der sowjetischen Nation aus einer Vielzahl von Menschen und deren Entwicklung, die völlig abgeschnitten von der restlichen Welt stattfand. Ein „Sowjetmensch“ konnte die Gedanken und Lebensweisen seiner Zeitgenossen verstehen, während Ausländer dies nicht vermochten. Der Autor möchte die Leser dazu anregen, die echten Sowjetmenschen zu verstehen und zu schätzen, auch wenn sie nicht mehr existieren. Er erinnert sich an sie und hofft, dass die Leser eine Verbindung zu diesen Menschen aufbauen können. Übersetzt von Kerstin Monschein.

      Der wahrhaftige Volkskontrolleur
      3,4
    • ›Der Milchmann in der Nacht‹ ist dreifache Liebesgeschichte, schwarze Komödie, Krimi und politische Satire zugleich – ein Roman mit so vielen Pointen, Wendungen und Geschichten wie Sterne in der Milchstraße.

      Der Milchmann in der Nacht
      3,4
    • Auch hinter dem Eisernen Vorhang hatte Jimi Hendrix Fans, und was für welche! Doch auch heute gehen in Lemberg, der Vielvölkerstadt im Westen der Ukraine, mehr als merkwürdige Dinge vor sich. Verantwortlich dafür sind die Macht der Liebe, die uferlose Phantasie eines Schriftstellers – und die unsterbliche Musik von Jimi Hendrix. Ein Feuerwerk von unglaublichen und skurrilen Einfällen. Nominiert für den International Booker Prize 2023.

      Jimi Hendrix live in Lemberg
      3,6
    • Samson und Nadjeschda

      • 368 Seiten
      • 13 Lesestunden

      Kiew, 1919: In den Wirren nach der Russischen Revolution stößt der junge Samson, gerade zur Vollwaise geworden, beinahe durch Zufall zur neuen sowjetischen Polizei. Sein erster Fall ist gleich äußerst mysteriös: Ein abgeschnittenes Ohr, ein Knochen aus reinem Silber und ein Anzug aus feinem englischem Tuch geben ihm Rätsel auf. Doch die Zeiten sind gefährlich und halten jeden Tag neue Überraschungen bereit. Zum Glück lernt Samson die patente Nadjeschda kennen, die ihm bei den Ermittlungen hilft und an die er schon bald sein Herz verliert.

      Samson und Nadjeschda
      3,4
    • "Der kleine Igel ist zurück! Im Herbst sonnt er sich gern auf einem Hügel und beobachtet die Menschen im Dorf. Als er in sein Baumstumpfhaus zurückkehrt, findet er dort drei Säckchen gefüllt mit kleinen Äpfeln. Was er für ein Geschenk der grauen Maus hält, stellt sich bald als Wintervorrat des roten Eichhörnchens heraus. Das macht aber nichts, denn der Wald ist voller Geschenke für alle." (www.buchhandel.de)

      Warum der Igel reich beschenkt wird
    • Der Krieg der Pilze

      Ein Volksmärchen nacherzählt von Andrej Kurkov

      • 54 Seiten
      • 2 Lesestunden

      Ein modernes Märchen als Waffe. Der Erbsenzar baut Jahr für Jahr seine Militärkapazitäten auf und richtet eines Tages seine Kanonen auf das Land der Pilze. Die dort lebenden Milchlinge bekämpfen mit ihrem Heerführer, dem Steinpilz, die aggressiven, aber feigen Erbsen und verteidigen ihr Land gegen die Eindringlinge. Dieses aus 36 Bildern bestehende einzigartige Kunstbuch ist eine geschickte und ästhetische Hommage an Heorhij Narbut (1886-1920), den Klassiker der ukrainischen Kunst und einer wichtigen Figur in der Geschichte des ukrainischen Modernismus. Sein kleines Buch „Der Krieg der Pilze“ von 1906, war eine märchenhafte Metapher eines sinnlosen Eroberungskrieges, an dem niemand teilnehmen mag, und nahm die humanitären Katastrophen des 20. Jahrhunderts vorweg. Die Zusammenarbeit von zwei begnadeten Künstlern, dem Zeichner Nikita Kravtsov und dem Schriftsteller Andrij Kurkov, führt das Märchen auf mehrere politische Bedeutungsebenen voller Symbolik und Verweise auf die aktuelle ukrainische Wirklichkeit und den Vernichtungskrieg, den Russland gegen die Ukraine führt.

      Der Krieg der Pilze
    • Kiew, 1919: Ein Trupp Rotarmisten ist spurlos verschwunden, mitten in der Stadt, während eines Banjabesuchs. Als Samson im Heizofen des Badehauses Knochenreste findet, kommt er einem finsteren Komplott auf die Spur. Auch im dritten Band um den herzensguten Samson und die kluge Nadjeschda lässt der ukrainische Meister absurder Erzählkunst das Kiew der frühen Zwanzigerjahre lebendig werden. Voller politischer Turbulenzen und schräger Charaktere und spielerischer Parallelen zum Heute.

      Die seltsamen Fälle von Samson und Nadjeschda: Samson und das Galizische Bad
    • A vivid, moving, and sometimes humorous account of life during Russia's invasion, this work provides an uplifting and defiant perspective on the ongoing conflict. For centuries, Ukrainians have resisted efforts to erase their language, songs, and history, facing nearly 400 years of Russian aggression. Ten years after Crimea's annexation and two years into the full-scale invasion, the Ukrainian people continue their fight for identity and survival. The second volume of Andrey Kurkov's war diaries chronicles the diverse experiences of Ukrainians amidst Russian hostility, detailing everything from air raid stresses and deportations to Christmas celebrations and trench candle recipes. Kurkov's human-centric view blends satire, tragedy, humor, and heartfelt emotion, offering invaluable insights into Ukraine's history, politics, and culture. This account serves as an essential primer for understanding contemporary life in Ukraine. It captures the transformation of ordinary life into something extraordinary, highlighting themes of survival, hope, and humanity. With a genial yet impassioned voice, Kurkov passionately defends Ukrainian culture against Putin's attempts at erasure, asserting that Ukraine's future hinges on its freedom and independence. His quiet hope for victory resonates throughout this compelling narrative.

      Our Daily War: The powerful, deeply personal sequel to Diary of an Invasion
      4,1
    • The Case of the General's Thumb

      • 224 Seiten
      • 8 Lesestunden

      The corpse of a distinguished general is found attached to an advertising balloon—and minus his thumb. Police Lieutenant Viktor Slutsky is sent in to investigate. So, too, is KGB officer Nik Tsensky. They begin their investigations unbeknownst to each other, but quickly find themselves mystified about developments caused by the other.Thus begins a comedy of very dangerous errors as the two crisscross Europe, Russia, and the Ukraine, catalysts in a bizarre battle between the Russian and Ukrainian secret services.What ensues is simultaneously hilarious, tragic, and suspenseful, with a fascinating cast of characters who would seem absurd if they weren’t so compelling: a larger-than-life hitman, a deaf-and-dumb blonde, and a turtle. Then there’s the gun that shoots backwards...And as the two faithful investigators find themselves to be pawns in a story of post-Soviet collapse, it becomes—as usual in the work of this modern Russian master—an inspiring tale of resilience against the dark forces of the day.

      The Case of the General's Thumb
      3,4
    • Our Daily War

      Signed Edition

      • 336 Seiten
      • 12 Lesestunden

      Chronicling the ongoing struggle against Russian aggression, this volume presents a vivid portrayal of contemporary Ukrainian life amidst conflict. Through a blend of satire, tragedy, humor, and heartfelt observations, Andrey Kurkov captures the resilience and solidarity of the Ukrainian people. His diary entries reflect on the daily realities of war, including air raids, deportations, and moments of cultural celebration. This work serves as both a personal narrative and a broader commentary on Ukraine's history, politics, and enduring identity.

      Our Daily War
    • География одиночного выстрела

      Сказание об истинно народном контролере

      • 463 Seiten
      • 17 Lesestunden

      Andrej Kurkov - edinstvennyj avtor iz SNG, chi proizvedenija znachatsja v pervoj desjatke evropejskikh bestsellerov. Trilogija "Geografija odinochnogo vystrela" napisana v prisuschem tolko emu stile, tonko sochetajuschem neozhidannuju intrigu, dokumentalnuju realnost i absurdnuju fantaziju. Geroi romana suschestvujut v nekoj sovetskoj virtualnosti, ochen napominajuschej nashu zhizn i napolnennoj neverojatnymi prikljuchenijami.

      География одиночного выстрела