Ein Buch, zurück aus 70 Jahren Kriegsgefangenschaft Dieser Roman wurde unmittelbar nach der Schlacht um Stalingrad im sowjetischen Kriegsgefangenenlager geschrieben. Er wurde durch verschiedene Arbeitslager gerettet, bevor der russische Geheimdienst ihn letztlich doch konfiszierte. Jetzt liegt er in der Urfassung vor. ›Durchbruch bei Stalingrad‹ erzählt von den Grauen der Ostfront, der Sinnlosigkeit des Krieges, vor allem aber vollkommen ungeschminkt von der seelischen Wandlung eines deutschen Soldaten unter dem Eindruck des Erlebten.
Heinrich Gerlach Bücher






Nur der Name blieb
- 295 Seiten
- 11 Lesestunden
German
„Hitler muss fallen, damit Deutschland lebe!“ Von über drei Millionen Wehrmachtssoldaten, die zwischen 1941 und 1945 in sowjetische Kriegsgefangenschaft gerieten, starben mehr als eine Million. Heinrich Gerlach überlebte und verarbeitete das Grauen von Stalingrad in einem Roman. In seinem autobiografischen Bericht beschreibt er seinen langen Weg durch sowjetische Arbeits- und Gefangenenlager. Im Lager Lunjowo war Gerlach Gründungsmitglied des Bundes Deutscher Offiziere (BDO), eines Verbands kriegsgefangener Wehrmachtsoffiziere, die ab 1943 zur Desertion und zum Kampf gegen Hitler aufriefen – in Zusammenarbeit mit Exilkommunisten wie Wilhelm Pieck und Walter Ulbricht. 1944 wurde in Nazi-Deutschland in Abwesenheit ein Verfahren wegen Hochverrats gegen Gerlach eingeleitet, während seine Familie in Sippenhaft genommen wurde. Herausgeber Carsten Gansel liefert im Nachwort Hintergrundmaterial aus russischen Archiven, einschließlich der Pläne der sowjetischen Führung für die BDO-Mitglieder im Nachkriegsdeutschland. Er skizziert die Versuche des Geheimdienstes, Gerlach und andere zu Agenten zu machen, und wertet erstmals Gerlachs Nachkriegstagebücher aus. Gansel rekonstruiert den Entstehungsprozess der ‘Odyssee in Rot’ und zeigt, wie die BDOler, die in den Westen gingen, sich gegen die Brandmarkung als Kommunistenfreunde und Verräter wehren mussten.
Zrazená armáda
- 496 Seiten
- 18 Lesestunden
Tato kniha vznikla v sovětském zajetí v letech 1944/ 1945. Byla napsána pod vlivem ještě čerstvých válečných zážitků. Vyprávím o tom, na co jsme během té strašlivé zimy na přelomu let 1942 až 1943 kdesi u Stalingradu mysleli, jak jsme si počínali a co všechno jsme protrpěli. Použil jsem vyprávění respektující románové požadavky, abych mohl jednotlivé osudy zařadit do času a prostoru. Není proto možné hledat za jednotlivými jmény a postavami skutečné osoby, pokud se samozřejmě nejedná o osobnosti historické.

