Javier Cercas ist ein spanischer Schriftsteller, dessen frühe Begegnung mit Jorge Luis Borges eine lebenslange Leidenschaft für das Schreiben entfachte. Nach seinem Philologiestudium wurde er später Professor für spanische Literatur. Cercas erlangte breite Anerkennung mit einem Roman, der die Aufmerksamkeit prominenter Literaten auf sich zog, was zu Übersetzungen in zahlreiche Sprachen führte und ihn als bedeutende Stimme der zeitgenössischen Literatur etablierte. Seine Werke erforschen tiefgründige Themen mit einem unverwechselbaren Erzählstil und machen ihn zu einem fesselnden Autor für Leser weltweit.
Sie kiffen, klauen, hängen ab. Der Anführer Zarco, der allen Angst einjagt, die verführerische Tere mit den grausam grünen Augen, und all die anderen, die kein Zuhause haben. Als Ignacio dazustößt, werden aus Kleinkriminellen bewaffnete Gangster. Banküberfälle, Nutten und harte Drogen sind jetzt ihr Alltag. Dann gibt es den ersten Toten, und Ignacio weiß: wenn er leben will, muss er aussteigen, auch wenn er die schöne Tere nie wiedersehen wird. Jahre später treffen sie sich vor Gericht wieder: Zarco als Angeklagter und Ignacio als Strafverteidiger.
Die Nacht, in der Spaniens Demokratie gerettet wurde
570 Seiten
20 Lesestunden
In ›Anatomie eines Augenblicks‹ schildert Javier Cercas den entscheidenden Augenblick am 23. Februar 1981, als das Schicksal der noch jungen Demokratie Spaniens auf der Kippe stand: Das Parlament war umstellt, die Putschisten in den Startlöchern, aber der damalige Präsident und der junge König blieben unerschütterlich. Wie in einem Thriller entfaltet Cercas diesen Moment und analysiert ihn.
Alberto Manguel äußerte sich begeistert: »Ein grandioses Thema garantiert noch lange keine ebenso grandiose Darstellung. Im Fall von ›Anatomie eines Augenblicks‹ ist jedoch eines der wichtigsten Werke der spanischsprachigen Literatur unserer Zeit dabei herausgekommen. Das Buch ist in jeder Hinsicht beispielhaft. Cercas ist es gelungen, in einem ruhigen, flüssigen, genauen Stil einen entscheidenden Augenblick der spanischen Geschichte zu erhellen. Man glaubt, eine politische Chronik zu lesen, deren Handlung durch ihre dramatische Kraft bewegt; in Wirklichkeit jedoch werden wir wie bei den großen griechischen Tragödien zu Zeugen einer grandiosen Tat des Widerstands gegen die sich ständig wiederholende Infamie der Geschichte.«
Mit dem Gespür für Spannung und dem Auge des Romanautors schuf Javier Cercas das bewegte Standbild einer dramatischen Episode, die Spaniens Geschichte hätte auf den Kopf stellen können.
Ein junger Journalist entdeckt in einem Interview eine wenig bekannte Anekdote aus den letzten Tagen des spanischen Bürgerkrieges: RafaelSánchez Mazas, Mitbegründer und Chefideologe der spanischen Falange, war zusammen mit weiteren wichtigen Parteigängern Francos einer Einheit regierungstreuer Truppen der Republik in die Hände gefallen. Die gefangenen Falangisten werden hingerichtet, obwohl sich die Truppe auf dem Rückzug befindet. Wie durch ein Wunder gelingt es Sanchez Mazas zu entkommen. Als er kurz darauf im Wald von einem seiner Verfolger gestellt wird, legt dieser auf ihn... Im Zuge seiner Recherchen macht der Journalist mehrere Zeitzeugen ausfindig und bekommt Einblick, wie die Anekdote wirklich ihr Ende nahm.
Aus der Abgeschiedenheit der Terra Alta ins politische Herz Barcelonas. Melchor Marín auf der Spur eines Erpressers Aus der Abgeschiedenheit der Terra Alta kehrt Melchor Marín ins hitzige Leben Barcelonas zurück. Als die Bürgermeisterin der Metropole auf schamlose Weise erpresst wird, droht ein politischer Skandal. Melchor ermittelt mit seinem unbeugsamen Sinn für Gerechtigkeit gegen einen mysteriösen Täter, dessen Absicht unklar bleibt. Seine Suche führt zu den Wortführern der katalanischen Unabhängigkeit, wo Zynismus, Skrupellosigkeit und hemmungslose Gier herrschen. Und völlig unerwartet sieht er sich mit der eigenen Vergangenheit konfrontiert. Dieser fesselnde und wilde Roman führt in die Hinterzimmer der Macht und ist ein wütendes Plädoyer gegen Korruption und Populismus.
Abschluss der Terra-Alta-Trilogie: Melchor Maríns Tochter verschwindet spurlos auf Mallorca »Blaubarts Burg« ist der letzte Teil der Terra-Alta-Trilogie von Javier Cercas: Melchor hat seinen Job als Polizist endgültig an den Nagel gehängt. Er arbeitet in der Terra Alta als Bibliothekar, die Bücher und seine 17-jährige Tochter Cosette erfüllen sein Leben. Als Cosette von einer Reise nach Mallorca nicht zurückkehrt, wird Melchor nervös. Ist es bloß die Laune eines Teenagers? Oder ist sie auf den wilden Partys der Insel in die falschen Hände geraten? Doch dann bricht der Kontakt zu seiner Tochter vollständig ab, und Melchor muss handeln. Mit Hilfe seiner ehemaligen Polizeikollegen gelingt es ihm, die Spur aufzunehmen. Sie führt in die Villa eines Oligarchen, in der immer wieder junge Frauen verschwinden. Auf der verzweifelten Suche nach seiner Tochter sieht sich Melchor Marín mit der Korruption und Vetternwirtschaft der Urlaubsinsel konfrontiert. Doch er weiß sich zu helfen.
Er ist der Sohn einer Prostituierten, sein Zuhause ist die Unterwelt Barcelonas. Melchor Marín arbeitet für ein Drogenkartell und wird bei einer Razzia festgenommen. Als er im Gefängnis von der Ermordung seiner Mutter erfährt, beschließt er, nach dem Absitzen der Strafe Polizist zu werden.Jahre später ist Melchor als bewährter Polizist in der kargen Landschaft der Terra Alta im Einsatz, wo er mit Frau und Tochter ein ruhiges Leben führt. Aber dann erschüttert ein Verbrechen die Region, ein altes Unternehmerpaar wird grausam ermordet. Ein brutaler Raubüberfall? Eine alte Fehde? Als das Kommissariat den Fall ungelöst abschließt, ermittelt Melchor auf eigene Faust. »Terra Alta« von Javier Cercas ist eine packende Geschichte über die Schatten der Vergangenheit und den Wunsch nach Gerechtigkeit.
The young hero of The Speed of Light is an aspiring writer in provincial Spain in the 1980s, dreaming of burning success, searching for a real story to tell. Out of the blue he is offered the chance to work in a in a Midwestern university and soon he is in the United States, living a happy, carefree life, working and writing. Little does he know that his burgeoning friendship with the Vietnam Vet Rodney Falk, a man of few friends and strange ways, will influence the course of his entire life, or that he will become obsessed with unravelling the mystery at the heart of Rodney's life. Why do people sometimes ridicule and sometimes fear Rodney? Why does he shun the world? Why does he accept and befriend the narrator? What really happened at My Khe? When the young writer's own life takes a terrible twist many years later, Rodney may be the only person in the world who can save him.
Barcelona. 18 cm. 124 p. Encuadernación en tapa dura de editorial con sobrecubierta. Cercas, Javier 1962-. El inquilino .. Este libro es de segunda mano y tiene o puede tener marcas y señales de su anterior propietario. ISBN: 8422696967
Una recopilación de crónicas misceláneas que nos deja ver la cara más irónica y sagaz de Javier Cercas. «Literatura, pues. Y literatura mestiza. Más: gozosamente mestiza, igual que la de la novela. Porque, si no me engaño, toda buena crónica aspira a participar de una triple condición: la del poema, la del ensayo y la del relato. Más humildes#o más incapaces#, las mías renuncian de antemano a las dos primeras categorías; en sus mejores momentos, propenden tal vez a la última. De hecho, acaso puedan leerse, una a una, como relatos. Como relatos reales.» J. C. La crítica ha dicho... «El escritor vivo más importante.» Aldo Cazzullo, Corriere della Sera «Un conjunto de artículos de sorprendente personalidad en la línea del periodismo de corte literario.» Santos Sanz Villanueva, El Mundo «Son dignos de figurar en cualquier antología del artículo literario.» Fernando Valls, El País «Desde el mismísimo Homero, la narración se nutre de realidad e invención; este libro lo demuestra de manera ejemplar.» Jordi Gracia, El Periódico
Un joven periodista topa por casualidad con una historia fascinante, y muy significativa, de la Guerra Civil española, y se propone reconstruirla. Cuando las tropas republicanas se retiran hacia la frontera francesa, camino del exilio, en el desorden de la desbandada alguien toma la decisión de fusilar a un grupo de presos franquistas. Entre ellos se halla Rafael Sánchez-Mazas, fundador e ideólogo de Falange, quizás uno de los responsables directos del conflicto fratricida. Pero Sánchez-Mazas no sólo logra escapar del fusilamiento colectivo, sino que, cuando los republicanos salen en su busca, un miliciano anónimo le encañona y en el último momento le perdona la vida. Su buena estrella le permitirá vivir emboscado hasta el final de la guerra, protegido por un grupo de campesinos.
Traducido a más de una docena de lenguas, la crítica europea relaciona a Quim Monzó con Kafka, Borges y Rabelais. En cada libro ha sabido aumentar la exigencia y el rigor, y ha generado, además, un enorme y desacostumbrado interés popular, como en El porqué de las cosas y Guadalajara. Hoy, Monzó ha revisado esos libros –todos sus cuentos publicados hasta ahora, algunos de ellos inéditos en castellano–, aplicando esa misma exigencia y ese mismo rigor. El resultado es Ochenta y seis cuentos, que ha merecido el Premio Nacional de Literatura en catalán y el Premio Lletra d’Or, que se suman al Premio Ciudad de Barcelona y a los cuatro Premios de la Crítica que otorga Serra d’Or, concedidos a los últimos cuatro libros de este volumen.
Vuelve Melchor Marín para enfrentarse al peor de sus miedos: la desaparición de su hija. Y para comprobar que un hombre solo no basta para defenderse del abuso de los poderosos. Algunos años después de los hechos narrados en Independencia, Melchor Marín ha abandonado los mossos d'esquadra y trabaja como bibliotecario en Gandesa, en la Terra Alta. Cosette, su hija, es una adolescente rebelde, que no comprende que su padre le haya ocultado cómo murió su madre, y que decide irse a Mallorca con su mejor amiga a pasar unas cortas vacaciones. Cuando no vuelve ni contesta a las llamadas al móvil, Melchor Marín, con el instinto de policía experimentado, sin perder un segundo decide plantarse en la isla para rastrear sus últimos movimientos. Alguien le habla de la mansión de un multimillonario en un extremo de la isla, cerca de Pollença, donde invitan a chicas jóvenes a participar en fiestas lujosas. Melchor Marín necesitará ayuda. Más que nunca. Y contar con amigos para una misión suicida. ¿Se jugarán la vida con él? ¿Servirá para algo?
A Barcellona, in una torrida serata d’agosto, all’uscita da un cinema Tomás rivede dopo anni Claudia, il suo amore dei tempi del liceo. Lui è solo, sua moglie è in viaggio per lavoro. Anche lei è sola, separata dal marito, e per la prima volta ha lasciato il figlio con i nonni per concedersi un po’ di libertà. Potrebbe essere un’occasione per trascorrere una serata piacevole... Ma Tomás, che sta vivendo un periodo in assetto precario – un matrimonio che si trascina senza entusiasmo, un lavoro all’università da eterno assistente –, interpreta questo incontro come un segno del destino, e dopo ventiquattr’ore è già pronto a scommettere che Claudia è, ed è sempre stata, la donna della sua vita. Trascinato da un’esaltazione adolescenziale, il riflessivo professore insegue con tutte le forze un amore appena intuito, ritrovandosi al centro di un’avventura erotica che ben presto assume i contorni del giallo. Dopo una notte di passione, infatti, quando Tomás è disposto a mettere a repentaglio tutte le certezze della sua esistenza, Claudia svanisce nel nulla, lasciandolo in preda ad atroci sospetti, costretto a intraprendere una ricerca affannosa e a combattere, al tempo stesso, con le ossessioni generate dalla sua mente.
Chi conosce Racconti erotici d'estate , pubblicato dalla Passigli Editori alcuni mesi fa, sa quanto possa accendere l'immaginazione di uno scrittore spagnolo della nuova generazione il tema dell'erotismo. Ma se l'accostamento di estate e fantasie erotiche può anche non costituire una scelta stupefacente, l'accostamento con il Natale può lasciare invece cosa c'entra il Natale con l'erotismo? Eppure questa raccolta dimostra che un simile accostamento non costituisce una forzatura da maniaci. D'altronde, da quale altro paese può venire un'idea così sorprendentemente iconoclasta, se non da quella Spagna che, dopo la liberalizzazione conseguente alla caduta del regime, ha espresso con prepotenza e originalità in scrittori come Almudena Grandes o in registi come Pedro Almodóvar tutto il suo prorompente erotismo? La sfida, come per Racconti erotici d'estate , nasce da un grande editore madrileno, Tusquets, che, invece di raccogliere racconti già pubblicati, ha commissionato a una selezione di scrittori spagnoli e latino-americani giovani ma già ben noti un racconto da inserire nell'antologia, che risulta quindi composta da brani assolutamente inediti in ognuno dei quali si prospetta una piccante situazione erotica, omo o eterosessuale, vissuta in occasione della festa più sacra dell'anno. E il lettore dovrà arrendersi al fatto che, in effetti, gli stimoli erotici del Natale, a ben guardare, esistono, e sono anche irresistibili.
Alvaro è uno scrittore la cui ambizione è scrivere "l'opera definitiva" che rivoluzioni la storia della letteratura. Per costruire il suo capolavoro inizia a studiare i vicini di casa: una giovane coppia di sposi senza soldi, un uomo solitario e meschino, una portinaia che non sopporta il marito. Nell'affanno di rappresentare verosimilmente i conflitti nella finzione narrativa si adopera a provocarli nella vita reale. Però Alvaro non sospetta che la realtà non è governabile come un romanzo.