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Jurgis Kunčinas

    13. Jänner 1947 – 13. Dezember 2002

    Jurgis Kunčinas gehört zu den bedeutendsten litauischen Prosaautoren nach der Wiedererlangung der litauischen Unabhängigkeit. Sein Werk umfasst Essays, satirische Texte und Hörspiele, die einen scharfen Intellekt und eine ausgeprägte stilistische Finesse zeigen. Kunčinas zeichnete sich durch eine eindringliche Beobachtung der Gesellschaft und der literarischen Welt aus. Seine Schriften sind für ihre intellektuelle Tiefe und ihren raffinierten Stil bekannt.

    Jurgis Kunčinas
    Tūla
    Mobile Röntgenstationen
    • Mobile Röntgenstationen

      • 204 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Als der Erzähler am Rande von Vilnius das verrostete Wrack einer mobilen Röntgenstation findet, entsteht die Idee, ein Drehbuch über Wilhelm Conrad Röntgen zu schreiben. Vor allem aber ist dies der Anlass, sich an die Studienzeit Ende der 60er Jahre zu erinnern, an die Versuche, der drohenden Einberufung zum Militär durch die Simulation von Krankheiten zu entgehen. In Rückblenden erinnert sich der Erzähler an die eigene amourös-morbide Reigen von Liebes- und Krankheitsgeschichten, die immer wieder um das Thema "Tuberkulose" kreisen, erzählt auch von der Schwindsucht der Sowjetrepublik Litauen und der Durchleuchtung nicht nur der Lungen, sondern auch der Seelen der Menschen.

      Mobile Röntgenstationen
    • Tūla

      • 240 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Starý Vilnius s tajemnými zákoutími čtvrti Užupis za říčkou Vilňou, bezútěšná atmosféra posledních let sovětské éry a do ní vržení dva svobodomyslní lidé – citlivý vagabund a mladá umělkyně Tula. Chagallovští milenci, jejichž láska byla osudová, ale okolnosti nedovolily, aby došla naplnění. Hlavní hrdina se v podobě netopýra vrací na místa, kde společně s Tulou prožil krátké štěstí… Jedno z nejvýznamnějších děl moderní litevské literatury zaujme originálním vyprávěcím stylem, v němž Jurgis Kunčinas nechává prolínat impresionisticky laděnou prózu s humornými „hrabalovskými“ obrázky ze života městských postaviček.

      Tūla
      3,7