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Bookbot

Hannelore Schlaffer

    6. August 1939
    Die Kalendergeschichten. Sämtliche Erzählungen
    Deutsche Briefe 1750-1950
    Die intellektuelle Ehe
    Schönheit
    Die Kalendergeschichten. Sämtliche Erzählungen des Rheinländischen Hausfreundes
    Die City
    • Die City

      Straßenleben in der geplanten Stadt

      • 169 Seiten
      • 6 Lesestunden

      City ist mehr als ein modischer Anglizismus für Altstadt oder Innenstadt; es repräsentiert einen Lebensstil, der sich seit der Nachkriegszeit, besonders in den letzten drei Jahrzehnten, in deutschen Städten entwickelt hat. Er zeigt sich in den Pendler- und Besucherstrom aus dem Umland, während Anwohner zunehmend rar werden. Angesichts der Folgen einer gescheiterten Baupolitik richten Stadtplaner ihren Fokus wieder auf die Zentren. Aktuelle Diskussionen über urbane Lebensqualität beschäftigen sich intensiv mit der Wiederherstellung und Lenkung urbanen Lebens. Hannelore Schlaffer, eine leidenschaftliche Beobachterin des städtischen Lebens, hat über Jahre hinweg das Verhalten der "gelenkten" Bürger in der City studiert. Ihre zentrale politische These besagt, dass die City im Kontext der "Niederfrequenzkultur" zu einem Instrument der Befriedung geworden ist. Die einst als bedrohlich wahrgenommene Masse hat sich in eine friedliche, demokratische Menge verwandelt. Schlaffers Perspektive ist nicht von einem Wunsch nach Konflikten geprägt, sondern reflektiert die fortgeschrittene Konsumkultur und deren Auswirkungen auf die Gesellschaft. Der Essay besticht durch elegante Formulierungen und verzichtet auf reißerische Kulturkritik, was ihn besonders lesenswert macht.

      Die City
      4,5
    • Johann Peter Hebels Erzählungen sind tief in der deutschen Literatur verwurzelt und reichen von bewegenden Geschichten bis zu Parabeln und Schelmengeschichten. Hannelore Schlaffer und Harald Zils präsentieren hier erstmals den unverfälschten Kalendertext sämtlicher Erzählungen, ergänzt mit Sachkommentaren und Dokumenten.

      Die Kalendergeschichten. Sämtliche Erzählungen des Rheinländischen Hausfreundes
      4,0
    • Die intellektuelle Ehe

      Der Plan vom Leben als Paar

      • 223 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Getrennt wohnen oder zusammen, mit oder ohne Kinder, gegenseitige Treue oder offene Beziehung - dass Paare heute über all dies gleichberechtigt verhandeln können, hat eine heroische Vorgeschichte. Eine Avantgarde von Lebensreformern aus Soziologie, Psychologie und der Kunst stellte zu Beginn des 20. Jahrhunderts die traditionelle Ehe in Frage und entwarf eine neue Form des Lebens als Paar. Hannelore Schlaffer verfolgt die Debatten - von der Schwabinger Bohème bis zu dem illustren Verhältnis zwischen Jean-Paul Sartre und Simone de Beauvoir. In ihrer Schilderung geglückter und misslungener Versuche ist ein Entwurf der modernen Ehe entstanden, der Denkstoff für alle ist, die sich auf ein Leben als Paar einlassen.

      Die intellektuelle Ehe
      4,0
    • Die Sammlung enthält alle Erzählungen aus dem Rheinländischen Hausfreund, darunter bekannte Geschichten wie "Unverhofftes Wiedersehen" und "Kannitverstan". Hannelore Schlaffer und Harald Zils präsentieren den ursprünglichen Text sowie Sachkommentare und Dokumente erstmals in einem Band.

      Die Kalendergeschichten. Sämtliche Erzählungen
    • Zeit meines Lebens

      Was war und noch ist

      • 184 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Die Verteilung des Geistes auf die Geschlechter war nach dem Zweiten Weltkrieg in Westdeutschland klar geregelt. Männer sprachen und schrieben mit Aplomb über Literatur und Kunst, Philosophie und Politik, Frauen durften ihnen zuhören und sie bewundern. Wie konnte eine junge Frau, in eine Familie von Sportlern geboren, unter diesen Bedingungen zu einer prägenden Intellektuellen der Bundesrepublik werden? Hannelore Schlaffer hat keine Autobiographie geschrieben, sondern Miniaturen, in denen die Wandlung der geistigen Physiognomie der Bundesrepublik exemplarisch aufscheint. Weshalb löste Tee den Kaffee als Modegetränk für Geistesarbeiter ab, nur um wieder vom Kaffee verdrängt zu werden? Wie ändert sich das Verhältnis zum Geld in einem intellektuellen »Dinks«-Haushalt? Was sagt die Architektur von Bibliotheken über die gesellschaftliche und eigene Wahrnehmung ihrer Nutzer aus? Eine alltagshistorische Bestandsaufnahme, die von der frühen Bundesrepublik bis in die Jetztzeit führt.

      Zeit meines Lebens