Gratis Versand ab € 14,99. Mehr Infos.
Bookbot

Heinz Schilling

    Heinz Schilling war Professor für Geschichte der Frühen Neuzeit an der Humboldt-Universität zu Berlin. Seine Forschungsschwerpunkte lagen auf der europäischen Geschichte der Frühen Neuzeit, einschließlich Studien zu Religion, Politik, Migrationsforschung, Außenpolitik sowie Sozial- und Kulturgeschichte. Seine Arbeit bietet tiefe Einblicke in prägende Aspekte der europäischen Entwicklung.

    Städtisches Um- und Hinterland in vorindustrieller Zeit
    1517
    Siedler Deutsche Geschichte. Höfe und Allianzen Deutschland 1648-1763
    Siedler Deutsche Geschichte - 3: Verführung und Gewalt
    Mitten in Europa
    Grundstrukturen der Verfassung im Mittelalter
    • Karl V.

      Der Kaiser, dem die Welt zerbrach

      • 457 Seiten
      • 16 Lesestunden

      Karl V. (1500-1558) ist der mächtigste Herrscher seiner Zeit - und der ohnmächtigste zugleich. In seinem Reich geht die Sonne nicht unter, doch nach seinem Willen formen kann er es nicht. Ebenso wenig gelingt es ihm, die große Kirchenspaltung aufzuhalten, mit der die Einheit der Christenwelt zerbricht. Heinz Schilling schildert in dieser Biographie, wie der Kaiser zwischen den Epochen alles in seiner Macht stehende tut, um dem Lauf der Zeit Einhalt zu gebieten - und sich am Ende gescheitert und gedemütigt aus der Welt zurückzieht in die Einsamkeit der spanischen Extremadura. Heinz Schilling befreit in dieser Biographie Karl V. aus dem Habsburgermythos des 19. Jahrhunderts und führt ihn wieder zurück in seine historische Welt - das kulturell reiche Burgund seiner Jugend und Spanien mit dem atlantisch-überseeischen Raum. Auch dem verschlossenen Menschen Karl spürt dieses Buch nach, seiner Erotik, seinen kurzen Liebesbeziehungen, seiner unterschätzten musischen Seite. Es räumt Karl einen fairen Platz in den Religionskämpfen der Zeit ein und porträtiert ihn als zutiefst religiösen Menschen - hierin Luther ebenbürtig. Vor allem aber zeigt Schilling die Tragik der Macht: Im Herzen ein Friedenspolitiker, kommt der Kaiser während seiner Herrschaft nur selten aus dem Militärlager, weil er sich dynastischen und religiösen Zielen verpflichtet fühlt, die er in einer Welt, die immer komplexer wird, nicht mehr verwirklichen kann.

      Karl V.2020
      3,9
    • 1517

      Weltgeschichte eines Jahres

      • 364 Seiten
      • 13 Lesestunden

      DIE WELT ZUR ZEIT LUTHERS - EINE FASZINIERENDE ZEITREISE Wie sah die Welt zur Zeit Luthers eigentlich aus? Heinz Schilling, einer der großen Kenner der Epoche, nimmt uns mit auf eine faszinierende Zeitreise, die uns nach Italien und Spanien, zu den Osmanen, an den chinesischen Kaiserhof und ins Reich der Azteken führt. In diesem Buch wird das Zeitalter der Reformation aus einem ungewohnten Blickwinkel betrachtet. Es nimmt die Ereignisse von 1517 als Ausgangspunkt für eine Erkundung der Welt, in der Luther und seine Zeitgenossen lebten. Über 30.000 verkaufte Exemplare der Hardcover-Ausgabe Spannend, kurzweilig und höchst informativ Die Weltgeschichte des Reformationsjahres 1517

      15172017
      4,4
    • Reformácia v prvej polovici „dlhého“ 16. storočia predstavuje zlomové obdobie, ktoré ukončilo stredovek a otvorilo dvere formovaniu kresťanských konfesií a novoveku. Heinz Schilling, profesor novovekej histórie, píše s rozhľadom, ktorý osloví široké spektrum čitateľov. Jeho erudícia spája interpretáciu historických udalostí, politický a ekonomický kontext, teologické myšlienky, náboženské motivácie, sociálne otázky a charakteristické umelecké diela do hutného celku. Text je poučný pre každého čitateľa bez ohľadu na akademické pozadie, umožňuje hlbšie pochopenie zásadných historických udalostí na rôznych úrovniach súvislostí. Dejiny reformácie sú nerozlučne späté s osobou Martina Luthera, čo je vyjadrené aj v názve Schillingovej knihy. Schilling varuje pred definovaním Luthera podľa súčasných záujmov a vykresľuje obraz reformátora, ktorý je „neskladný“ a ťažko zaraditeľný do súčasných ideových predpokladov. Jeho obraz Luthera vzpiera politickej manipulácii, hierarchickej moci a odporuje zaužívaným predstavám, pričom zdôrazňuje jeho veľkosť, zásadovosť a osobný charakter.

      Martin Luther: Rebel v prevratných časoch2017
      5,0
    • Martin Luther

      • 714 Seiten
      • 25 Lesestunden

      Kein anderer Deutscher hat die Geschichte Europas zwischen Mittelalter und Moderne so stark geprägt wie der Wittenberger Mönch Martin Luther. Er tritt Kaiser, Papst und Kirche entgegen, strebt nach einer Universalreform der Christenheit und begründet damit den Protestantismus. Gleichzeitig fördert er die Entstehung der Territorialstaaten und das Verständnis des Individuums, das den modernen Menschen prägen wird. Heinz Schilling stellt diesen welthistorischen Rebell in seinen Kontext und zeigt eindrucksvoll seine Andersartigkeit. Luther wird nicht als einsamer Held, sondern als Akteur in einem gewaltigen Ringen dargestellt. Das Buch bietet Lehren für das Reformationsjubiläum 2017. Aus der Sicht des evangelischen Theologen war Luthers Rebellion nicht säkular motiviert, sondern hatte heilsgeschichtliche Gründe. Die Reformation war kein beabsichtigter Faktor der Modernisierung; die weltweite Mäßigung der Religion geschah durch die Partikularisierung ihrer universellen Ansprüche. Im 16. Jahrhundert war der Protestantismus eng mit der weltlich-bürgerlichen Kultur verbunden. Diese Dimension im heutigen Erinnern zu ignorieren, würde die evangelische Kirche gefährden. Reformatorisches Christentum war den Menschen in ihrem Alltag nah. Nur eine Kirche, die sich auf ihre reformatorischen Wurzeln besinnt, kann der Reformation angemessen gedenken. Martin Luther bleibt eine Quelle widersprüchlicher und fruchtbarer Entwicklungen.

      Martin Luther2012
      4,0
    • Vergangenheit lebt durch Erinnerung und stirbt durch Vergessen. In allen Gesellschaften besteht die Gefahr, Vergangenheit selektiv zu verformen und Erinnerungspolitik zu betreiben. Die Geschichte der Deutschen ist ein lehrreiches Beispiel dafür. Viele Beiträge im zweiten Band der Reihe behandeln dieses Problem. Die Texte gruppieren sich um Begriffe wie "Revolution", "Disziplin" oder "Leistung", die typisch deutsche Konnotationen tragen. Die "ordnungsgemäße" Abwicklung von Revolutionen ist in der deutschen Geschichte ausgeprägt, wobei "Achtundsechzig" als Ausnahme erscheint. Heinz Bude, Soziologie-Professor, analysiert nüchtern die "Bewegung und den Bewegten" und entlarvt den Mythos, während 1968 dennoch als "sicherer Erinnerungsort im Kollektivgedächtnis" bestehen bleibt. Auch die Fußball-Bundesliga, ein Kind der Bundesrepublik, ist eng mit Mythenbildung und emotionaler Beteiligung verbunden. Gunter Gebauer zeigt, wie diese Institution die Entwicklung der bundesdeutschen Gesellschaft widerspiegelt. Ute Frevert thematisiert in ihrem Artikel "Pflicht" den Wandel des Begriffs, der von einer hohen Wertschätzung im wilhelminischen Deutschland über die Perversion zwischen 1933 und 1945 bis zu seiner "Beerdigung" durch Oskar Lafontaine 1982 reicht. Trotz dieser Veränderungen blieben Kontinuitäten bestehen, etwa in der Wahrnehmung der Wehrpflicht und der Steuerpflicht.

      Deutsche Erinnerungsorte II.2009
    • „Ein Pionierwerk ohne Konkurrenz.“ Hans-Ulrich Wehler, DIE ZEIT In über 120 Beiträgen bieten die „Deutschen Erinnerungsorte“ ein einzigartiges, spannend zu lesendes Panorama deutscher Geschichte und zugleich ein herausragendes Beispiel lebendiger Erinnerungskultur. Von Canossa bis zum Reichstag, vom Nibelungenlied bis zur Familie Mann, vom Weißwurstäquator bis zur Berliner Mauer, vom Dolchstoß bis zu Willy Brandts Kniefall in Warschau - in insgesamt 40 ebenso klugen wie glänzend geschriebenen Beiträgen präsentieren herausragende Autoren aus dem In- und Ausland die wichtigsten Bezugspunkte im kulturellen Gedächtnis der Deutschen. Der erste Band der „Deutschen Erinnerungsorte“ eröffnet ein faszinierend neues Panorama deutscher Geschichte und Erinnerungskultur.

      Deutsche Erinnerungsorte2009
    • Siedler Deutsche Geschichte - 3: Verführung und Gewalt

      Deutschland 1933-1945

      • 2500 Seiten
      • 88 Lesestunden

      Die Buchreihe umfasst vier Bände zur deutschen Geschichte: 1. Stürmer behandelt die Zeit von 1866-1918 und die Machtpolitik Bismarcks. 2. Schulze analysiert die Weimarer Republik von 1917-1933 und deren Scheitern. 3. Thamer beleuchtet den Nationalsozialismus von 1933-1945. 4. Kielmansegg vergleicht die beiden deutschen Staaten von 1945-1990.

      Siedler Deutsche Geschichte - 3: Verführung und Gewalt2004
      5,0
    • Kleinbürger

      Mentalität und Lebensstil

      • 230 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Kleinbürgerliches Sicherheitsstreben und Harmoniezwang, Familienbindung und Ortsfixierung deuten auf eine Kultur der begrenzten Reichweite. Mehr Scheinen als Sein ist ein weiteres Kennzeichen des Kleinbürgers. Heinz Schilling entführt uns in Alltagswelten von New York bis Gelnhausen, in denen uns Ordnungssinn und Mittelmaß, das Misstrauen gegen Fremde und die Liebe zum Eigenheim, große und kleine Konflikte, Kitsch und Spießertum erwarten. Zwischen den Zeilen freilich fragt der Autor augenzwinkernd, ob nicht in jedem von uns ein Stück Kleinbürgerlichkeit steckt.

      Kleinbürger2003
    • Deutsche Erinnerungsorte Band I. Bd.1

      Ausgezeichnet mit dem Preis Das Historische Buch, Kategorie Zeitgeschichte 2001

      • 725 Seiten
      • 26 Lesestunden

      Ein historisches Jahrhundertunternehmen: In vierzig klugen und glänzend geschriebenen Beiträgen präsentieren herausragende Autoren aus dem In- und Ausland die wichtigsten Bezugspunkte im kulturellen Gedächtnis der Deutschen. Der erste Band ist der Auftakt zu einem einzigartigen Abenteuer Geschichte. Die Erinnerung wird als ein dynamisches, emotionales Netz beschrieben, das nicht nur Individuen, sondern auch Gemeinschaften prägt. Gedenkfeiern, Denkmäler, Mythen und Rituale sowie die Beschwörung "herausragender" Persönlichkeiten und Ereignisse bilden die emotionalen und oft umkämpften Bezugspunkte im kollektiven Gedächtnis einer Nation. Diese "Topographie" deutscher Erinnerung umfasst insgesamt drei Bände mit über 100 Beiträgen, die nicht nur die Geschichte der Erinnerungsorte beleuchten, sondern auch deren Entstehung als "loci memoriae". Es wird untersucht, wie und warum diese Orte zu Kristallisationspunkten des kollektiven Gedächtnisses wurden und wie sich deren Bedeutungsgehalt im Laufe der Geschichte bis in die Gegenwart verändert hat. Das Ergebnis ist kein nostalgisches Werk, sondern ein Buch der Entdeckungen und kritischen Auseinandersetzung mit der Geschichte, das als Beispiel lebendiger Erinnerungskultur dient und in dieser Form in Deutschland einzigartig ist.

      Deutsche Erinnerungsorte Band I. Bd.12002
      4,0
    • Vergangenheit lebt durch die Erinnerung und stirbt durch das Vergessen. In allen Gesellschaften besteht die Gefahr, Vergangenheit selektiv zu verformen und Erinnerungspolitik zu betreiben. Die Geschichte der Deutschen ist hierfür ein lehrreiches Beispiel, das in vielen Beiträgen des zweiten Bands der Reihe Deutsche Erinnerungsorte behandelt wird. Die Beiträge gruppieren sich um Begriffe wie "Revolution", "Disziplin" oder "Leistung", die typisch deutsche Konnotationen aufweisen. Die "ordnungsgemäße" Abwicklung von Revolutionen ist in der deutschen Geschichte besonders ausgeprägt, mit einer Ausnahme: "Achtundsechzig". Heinz Bude, Soziologie-Professor, entblößt den Mythos dieser Bewegung und ordnet sie in den Kontext sozialer Bewegungen ein. Dennoch bleibt 1968 ein "sicherer Erinnerungsort im Kollektivgedächtnis". Auch die Fußball-Bundesliga spielt eine Rolle in der Mythenbildung und reflektiert die Entwicklung der Gesellschaft. Gunter Gebauer, Sportwissenschaftler, zeigt diese Institution als Spiegel der bundesdeutschen und gesamtdeutschen Gesellschaft. Ute Frevert demonstriert in ihrem Artikel "Pflicht" den Wandel von Begriffen: "Pflicht" war einst hoch dekoriert, wurde aber zwischen 1933 und 1945 pervertiert und 1982 von Oskar Lafontaine als "Sekundärtugend" abgewertet. Kontinuitäten bestehen jedoch, insbesondere in der Wahrnehmung von Wehrpflicht und Steuerpflicht.

      Deutsche Erinnerungsorte II: Ausgezeichnet mit dem Preis Das Historische Buch, Kategorie Zeitgeschichte 20012001
    • Das halbe Jahrtausend, das Heinz Schilling in den Blick nimmt, ist die Zeit zwischen Kaiser Barbarossa und Friedrich dem Großen. Nach dieser Epoche prägen die miteinander ringenden Nationalstaaten das Gesicht Europas. Ausstattung: mit 220 s/w. Abb. und 32 Farbtafeln

      Die neue Zeit1999
    • Die vier Bände dieses Historienwerks, verfasst von den renommiertesten Historikern ihres Fachgebiets, führen mit erzählerischer Leichtigkeit und gedanklicher Klarheit durch zweieinhalb Jahrtausende europäischer Geschichte. Das vierbändige Werk im Großformat 19,3 x 26,5 cm wird auf Papier von hoher Qualität gedruckt. Jeder Band hat einen Umfang von etwa 500 Druckseiten und enthält etwa 200 Schwarzweißabbildungen und 16 Farbtafeln, daneben Karten, Diagramme, Tabellen, Literaturverzeichnis und Register. Ausstattung: mit 189 s/w Abb. und 32 Farbtafeln

      Siedler Geschichte Europas: Phoenix Europa1998
    • Kleine deutsche Geschichte

      • 275 Seiten
      • 10 Lesestunden

      Wer die Gegenwart verstehen will, muß die Vergangenheit kennen. Nach den turbulenten Entwicklungen der letzten Jahre mit der Entstehung eines neuen deutschen Nationalstaats und auch im Blick auf die Zukunft in der EU ist das wichtiger denn je. Dem Autor ist es gelungen, 2000 Jahre deutscher Geschichte von den Anfängen bis zur Vereinigung des geteilten Deutschland im Jahre 1990 zusammenzufassen, in ihren Grundzügen darzustellen und alle wesentlichen Aspekte prägnant und anschaulich zu schildern. Gebündelte Information führt so zu solidem Wissen.

      Kleine deutsche Geschichte1996
      3,6
    • davon 226 S. Ktn-Tl, 16 Übersichtsktn "Kulturstätten in Deutschland", 75 Innenstadtpl., zahlr. farb. Fotos, Reg.

      Kulturatlas Deutschland1994
    • Nichts erscheint uns heute selbstverständlicher als die Existenz von Staaten und Nationen. Wie aber sind sie historisch entstanden, welche Rolle haben sie in der europäischen Geschichte gespielt, welche Vorstellungen und Ideen haben sich im Laufe der Jahrhunderte mit ihnen verbunden? Hagen Schulze schildert in diesem glänzend geschriebenen Band der Reihe „Europa bauen“ ein Jahrtausend europäischer Geschichte vom Mittelalter bis zur Gegenwart.

      Staat und Nation in der europäischen Geschichte1994
      3,9
    • Weimar

      • 462 Seiten
      • 17 Lesestunden

      Dieses Buch handelt von Aufstieg und Herrschaft des Nationalsozialismus, mithin von Krisen, Ängsten und Hoffnungen, von politischer Gewalt und Massenmobilisierung, von Führerideologie und Hitler-Mythos, von erwzungener Gefolgschaft und freiwilligem Konsens, von Entrechtung und Verfolgung und Krieg

      Weimar1993
      4,0
    • Siedler Deutsche Geschichte - das Standardwerk mit über 6000 Druckseiten und mehr als 3000 ausschließlich zeitgenössischen Bilddokumenten, die die Atmosphäre der jeweiligen Epoche anschaulich machen.

      Höfe und Allianzen1989
      2,5
    • Aufbruch und Krise

      • 507 Seiten
      • 18 Lesestunden

      Siedler Deutsche Geschichte - das Standardwerk mit über 6000 Druckseiten und mehr als 3000 ausschließlich zeitgenössischen Bilddokumenten, die die Atmosphäre der jeweiligen Epoche anschaulich machen.

      Aufbruch und Krise1988
      3,0
    • Mitten in Europa

      • 576 Seiten
      • 21 Lesestunden

      U. a. von Boockmann, Hartmut ; Schilling, Heinz ; Schulze, Hagen Zahlr. Abb. 576 S. Erg. u. aktual. Ausgabe.

      Mitten in Europa1987
      4,7
    • Das römisch-deutsche Reich, das seit dem hohen Mittelalter als Heiliges Römisches Reich bezeichnet wird, galt bereits im Mittelalter als das Reich schlechthin. Nicht nur durch seine Verbindung mit dem Kaiserreich, sondern auch durch die Rolle, die ihm in der christlichen Weltordnung zugewiesen war, unterschied es sich grundsätzlich von allen anderen abendländischen Reichsbildungen. Mit der Kaiserkrönung Karls des Großen 800 gewann das Abendland ein eigenes, eng mit Rom und dem Papsttum verbundenes Kaisertum und emanzipierte sich damit vom griechisch-orthodox geprägten byzantinischen Kaisertum. Die Wiederherstellung des abendländischen Kaisertums durch Otto des Großen 962 führte zu einer dauerhaften Verknüpfung der römischen Kaiserwürde mit dem deutschen Königtum. Das Werk definiert die Begriffe Reich und Kaisertum unter politischen, rechtlichen, verfassungs- und ideengeschichtlichen Aspekten.

      Grundstrukturen der Verfassung im Mittelalter1985
      5,0