Nicht jeder hat das Glück, ein Waisenkind zu sein! Der neunjährige Icare, Spitzname Pflaume, lebt allein mit seiner Mutter, die sich in eine Welt aus Bier und Fernsehen zurückgezogen hat. Um seinen Kummer zu teilen, spricht er mit den Äpfeln auf dem Speicher. Eines Tages findet er einen Revolver, und ein Schuss verändert alles – Pflaume wird zum Waisenkind. Doch das Kinderheim bringt unerwartetes Glück. Er entdeckt eine neue Welt, fernab von Langeweile, und findet Freunde wie den coolen Simon, den weinerlichen Ahmed, die ängstliche Alice und den immer hungrigen Jujube, die alle von ihren Kindheitserlebnissen geprägt sind. Gemeinsam bilden sie eine enge Gemeinschaft, die die Erwachsenen mit ihrem kindlichen Scharfsinn herausfordert. Pflaumes Glück wird perfekt, als die grünäugige Camille ins Heim kommt. Gilles Paris erzählt einfühlsam aus der Sicht eines Neunjährigen und feiert die unvoreingenommene Klarheit und den Mut der Kinder. Die Geschichte ist voller Poesie und wechselt zwischen Humor, Nachdenklichkeit und Hoffnung. Dieses Buch erinnert daran, wie großzügig Kinder mit den Erwachsenen umgehen. „Ein Buch so herb, so komisch und ergreifend wie die Kindheit selbst!“ – Le Canard Enchaîné.
Gilles Paris Bücher






Der Glühwürmchensommer
- 224 Seiten
- 8 Lesestunden
Warum haben sich Victors Eltern getrennt, obwohl sie sich noch lieben? Was hält seinen Vater davon ab, die Ferienwohnung seiner Familie in Cap-Martin zu betreten? Und was sucht seine Mutter Claire, eine Buchhändlerin, in all den Büchern, die sie pausenlos liest und mit gelben Post-its beklebt? Das Leben von Victor Beauregard ist ein einziges Fragezeichen. Aber in diesem Sommer an der Côte d›Azur ist vieles anders. Es gibt Gewitter ohne Regen und Myriaden von Glühwürmchen, die die nächtliche Küste in ein Lichtermeer verwandeln. Es gibt eine alte Baronin, die Victor von früher erzählt und ihm rät, einfach den Glühwürmchen zu folgen. Und es gibt vor allem neue Freunde: ein seltsames Zwillingspaar, das ihm die verwunschenen Villen an der Steilküste zeigt und das Geheimnis von Victors Vater zu kennen scheint.
Můj život Cuketky
- 196 Seiten
- 7 Lesestunden
Ikarus, malý, naivní a totálně zanedbaný devítiletý kluk, jemuž přezdívají Cuketka, žije na venkově se svou matkou. Ta od té doby, co měla nehodu, nepracuje, pije pivo a celé dny tráví u televize. Po matčině nešťastné smrti přijmou Cuketku v dětském domově, a tak mu začíná drsný, ale nakonec šťastný nový život. Na rozdíl od ostatních dětí není pro Cuketku dětský domov vězením ani polepšovnou, ale opravdovou školou života, naučí se rozeznávat dobro od zla, lásku od nenávisti, dobré lidi od těch zlých. Příběh románového Cuketky posloužil jako předloha loutkovému filmu, který byl uveden do kin v roce 2017 a okamžitě získal četné nominace i významné ceny jak filmových kritiků, tak diváků.
Ce matin, j'ai trouvé papa dans le lave-vaisselle. En entrant dans la cuisine, j'ai vu le panier en plastique sur le sol, avec le reste de la vaisselle d'hier soir. J'ai ouvert le lave-vaisselle, papa était dedans, me regardant comme le chien de la voisine. Il était coincé, et je ne comprends pas comment il a pu y entrer. Simon, neuf ans, vit avec son père Paul et sa mère Carole dans un grand appartement parisien. Leur couple est en crise : Paul, écrivain, est déprimé, tandis que Carole, femme d'affaires, vit en Australie, éloignée d'un mari qu'elle n'admire plus et d'un fils qu'elle ne sait pas aimer. Lorsque Paul est interné, Simon est recueilli par sa grand-mère Lola, excentrique et passionnée de spiritisme, prête à tout pour le protéger. Dans les couloirs des hôpitaux, il fait la connaissance de Lily, une enfant autiste aux yeux violets, qui semble déterminée à l'aider. Guidé par l'amour de Lily, Simon tente de comprendre la maladie de son père à travers ses rêves, cherchant à exprimer une vérité difficile à saisir. Gilles Paris, l'auteur, a déjà publié deux romans et travaille dans l'édition.
Le bal des cendres
- 312 Seiten
- 11 Lesestunden