Der hl. Franziskus im Tal von Rieti
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Questa "autobiografia" di Isabella d'Este, marchesa di Mantova, è definita da Maria Bellonci un romanzo, e tale è in effetti, grazie alla profondità e alla ricchezza della documentazione storica che la caratterizzano. Il linguaggio, antico e modernissimo, è una creazione autentica, inventata piuttosto che ricostruita, simile all'ideazione di una trama. Bellonci sceglie di far parlare Isabella in prima persona, creando un mirabile intreccio tra realtà documentata e invenzione intuitiva, rendendo il personaggio storico vivo e complesso, con tutte le sue sfumature. Inoltre, introduce un personaggio completamente inventato, l'inglese Robert de la Pole, la cui presenza amplia lo sfondo storico, estendendo l'azione dalle corti di Mantova e Roma ad altre corti italiane e all'Europa. Questo espediente arricchisce la narrazione, conferendo un ritmo incalzante e attuale alla rievocazione di Isabella. L'edizione è completata da un profilo biografico di Maria Bellonci scritto da Gabriella Leto e un'appendice sul linguaggio del Rinascimento a cura di Valeria Della Valle.
Mara ist eine junge Frau aus Monteguidi, einem kleinen Dorf im Val d'Elsa, die nach der Befreiung den Partisanen Bube, einen Helden des Widerstands, kennenlernt und sich in ihn verliebt. Nachdem er nach dem Krieg, geprägt von Gewalt und Rache, ein Verbrechen begangen hat, wird er gefasst und zu vierzehn Jahren Gefängnis verurteilt. Mara, die durch die Kraft ihrer Liebe zu Bube reift und zur Frau wird, beschließt, treu und beharrlich auf ihren Geliebten zu warten. Mit diesem Roman, der 1960 veröffentlicht wurde und 1963 eine berühmte Verfilmung mit Claudia Cardinale nach sich zog, gewinnt Cassola den Premio Strega und erzielt auch internationalen Erfolg. "La ragazza di Bube" markiert einen tiefen Einschnitt in die italienische Nachkriegsliteratur: Obwohl inspiriert von einer wahren Begebenheit, bereichert der Roman sich mit psychologischen und lyrischen Elementen und überwindet die neorealistischen Ansprüche, sowohl in der Sprache als auch im Verzicht auf ideologische Dogmen. Cassola betont, dass "der Roman vor jeder Interpretation der Realität kommt, er ist die ständige Suche nach der Wahrheit der Menschen."
Luca Sabatini kehrt nach vielen Jahren ungerechtfertigter Haft in sein Heimatdorf zurück. Obwohl der wahre Täter des Verbrechens bekannt ist, verzeiht ihm das ganze Dorf nicht das vermeintliche "Vergehen", das für alle Ruin gebracht hat. Luca ist ein sanfter Mensch, der die Einsamkeit erträgt, gestützt durch die geheime Erinnerung an eine unerfüllte Liebe. In diesen Tagen, die von den Umwälzungen der Nachkriegszeit geprägt sind, kehrt Andrea Cipriani, ein Antifaschist und Partisanenführer, aus dem Exil zurück. Er vernachlässigt seine politischen Pflichten, um durch eine hartnäckige und schwierige Untersuchung die Gründe für die Ungerechtigkeit zu verstehen, die Lucas Leben zerrissen hat. Es wird eine mühsame und erbitterte Suche gegen unüberwindbare Schweigekultur. Ein moralischer Roman von großer Intensität, der Höhepunkt von Ignazio Silones Werk.