Talgo
- 202 Seiten
- 8 Lesestunden
Eleni, eine junge Athenerin, erinnert sich an das Ende ihrer Beziehung zu Grigoris - einem Griechen, der in Paris lebt - an ihr erstes Treffen, ihre Wiederbegegnung in Barcelona und an die Trennung, von der sie sich nicht erholen kann. Will sie das wirklich? Mein Leiden ist das letzte Band, das zwischen uns besteht, schreibt sie. Dieser Brief an einen Abwesenden ist kein Klagegesang. Eleni bittet die Worte, ihr zu helfen, die Liebe zu verstehen. Die Worte werden gütig sein: Sie lehren sie, auf dem Gesicht der Liebe die Züge der Poesie zu erkennen. Auf dem Flakon hattest du mit Tinte geschrieben: REGEN VON PARIS... Selbst wenn ich eines Tages nicht mehr lieben sollte, musst du wissen, Grigoris, dass ich dir immer dankbar sein werde, mir dieses Geschenk gemacht zu haben. Wenn ich alt bin und man mich fragt, was in meinem Leben wichtig war, werde ich nur dies antworten: Man hat mir einst einen Flakon Regenwasser geschenkt.






