Michael Rauhut Reihenfolge der Bücher (Chronologisch)






Das Kunden-Buch
- 167 Seiten
- 6 Lesestunden
Sie nannten sich Kunden und formierten die langlebigste Jugendbewegung der DDR. Inspiriert von den Hippies, suchten sie Alternativen zum bürgerlichen Leben und zur sozialistischen Propaganda. Freiheit, Authentizität und Nonkonformismus waren Werte, die sich in ihren Verhaltensmustern, Outfi ts und musikalischen Vorlieben niederschlugen. Im Zentrum stand der Blues. Er fing das Lebensgefühl des Kunden perfekt ein. Dieses Buch begibt sich auf die kultur- und politik geschichtlichen Spuren der Szene in Thüringen.
Der Blues wird gern auf eine Handvoll Klischees und zwölf Takte reduziert. Doch tatsächlich verbergen sich hinter der scheinbar standardisierten Klangoberfläche mannigfaltige Formen des kulturellen Gebrauchs. Mittels umfangreicher Archivrecherchen illustriert Michael Rauhuts Vergleich der Entwicklung des Blues in Ost- und Westdeutschland, wie soziale und politische Verhältnisse den Sinn von Musik formen. Rauhut zeigt: Wenn auch die Sounds weltweit gültigen Mustern folgen und kaum Unterschiede erkennen lassen, sind doch die Bedeutungszusammenhänge, in denen sich der Blues realisiert, durchaus verschieden. Die Studie bietet nicht nur ein kultur- und musikgeschichtliches Resümee der Genese des Blues in Deutschland, sondern leistet auch einen Beitrag zur Globalisierungsdebatte.
Rock in der DDR 1964 bis 1989
- 147 Seiten
- 6 Lesestunden
German
BasisDruck Dokument: Beat in der Grauzone
DDR-Rock 1964 bis 1972, Politik und Alltag
- 341 Seiten
- 12 Lesestunden
1964 - Die Beatles erobern die Welt. Ihre Musik revolutioniert den Alltag der Teenager. Auch in der DDR. Tausende greifen zur Gitarre, um ihr Lebensgefühl in die Saiten zu schlagen. Die neuen Phänomene, wie sie im Banne des Beat gedeihen, alarmieren staatliche Wachsamkeit. Das offizielle Verhältnis zu dieser Musik ist zwiespältig. Schroffe Ablehnung und absichtsvolle Förderung sind die Pole des politischen Zick-Zack-Kurses

