Victor Gruen, a pivotal figure in 20th-century architecture, is recognized as the father of the U.S. shopping mall. In spring 1979, shortly before his death, he began reconstructing his life story, which is now available in English for the first time. The narrative opens in Vienna in 1938, marking the turning point in Gruen’s life as he narrowly escaped the Nazi regime. A few years later, as a Jewish refugee in postwar America, he sought to recreate the vibrancy of Vienna’s city center, ultimately inventing the shopping mall. His Southdale Mall in Edina, Minnesota, became the first fully enclosed shopping center in the U.S. Gruen then adapted this concept for economically neglected urban areas, advocating for pedestrian zones and striving for an uncompromising urban ideal. The account captures Gruen’s humor and reflects on the complex forces shaping the postwar transformation of American cities. It places his experiences in a broader social and political context, revealing his complicated role in American architectural culture. The book concludes with afterwords by his children and an insightful essay by Anette Baldauf on Gruen's enduring legacy.
Victor Gruen Reihenfolge der Bücher (Chronologisch)
Victor Gruen war ein österreichisch-amerikanischer Architekt, der vor allem als Pionier im Design von Einkaufszentren in den Vereinigten Staaten bekannt ist. Er wurde auch für seine Vorschläge zur Stadterneuerung gewürdigt, die er in seinen Schriften darlegte und in Masterplänen für verschiedene amerikanische Städte anwandte. Gruen setzte sich für die Priorisierung von Fußgängern vor Autos in städtischen Zentren ein und entwarf die erste Fußgängerzone im Freien in den Vereinigten Staaten. Seine architektonischen und städtebaulichen Visionen zielten darauf ab, menschlichere und funktionalere Stadtlandschaften zu schaffen.






Victor Gruen (1903-1980) zählt zu den einflussreichsten Architekten des 20. Jahrhunderts: Beim Versuch, in der US-amerikanischen Vorstadt seine Geburtsstadt Wien zu rekonstruieren, erfand der Emigrant jüdischer Herkunft die Shopping Mall. „Ich weigere mich, Alimente für diese Bastardprojekte zu bezahlen, sie haben unsere Städte zerstört“, schrieb Gruen später angesichts der Mallisierung der Städte und setzte sich für Fußgängerzonen und das Konzept der zellularen Stadt ein. Zurück in Europa warnte er vor dem Modell Amerika und forderte ein Verständnis von Architektur als verantwortungsbewusste Umweltgestaltung. Die Autobiografie rekonstruiert ein Jahrhundert Stadtentwicklung und bezeugt eine visionäre Kraft, die, beflügelt von Gesellschaftskritik ebenso wie Gigantomanie, das Urbane kompromisslos verteidigt. Mit Beiträgen von Peggy Gruen und Michael Gruen.
Das Überleben der Städte
- 351 Seiten
- 13 Lesestunden
The Heart of Our Cities
The Urban Crisis, Diagnosis and Cure