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Nives Vidrih

    Iz notranjosti
    Die Teufelswerkstatt
    Klub der seltsamen Kinder
    • Klub der seltsamen Kinder

      • 232 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Vier Kinder. Vier schräge und sehr unterschiedliche Charaktere, die durch Zufall aufeinandertreffen. Was sich abenteuerlich anhört, ist genau das - ein ausgeklügeltes, tiefsinniges und facettenreiches Abenteuer. Peter will von zu Hause abhauen. Seine neuen Freunde Katka, Mila und Franta beschließen, ihn zu begleiten, auch wenn sie sich damit viel Ärger einhandeln. Die Planung verläuft holprig, die Ausführung des Plans ebenso, doch der Zusammenhalt wächst. Der Treffpunkt ist ein altes Ferienlager. Auf dem Weg dorthin bekämpfen sie Ungerechtigkeiten, hinterfragen Grundsätzliches und überwinden erstaunliche Schwierigkeiten. Schließlich werden die vier aufgegriffen und warten darauf, von ihren Eltern abgeholt zu werden. Doch ihre Freundschaft ist besiegelt.

      Klub der seltsamen Kinder2021
      4,3
    • Ein junger Mann flieht aus Theresienstadt. Sein einziges Gepäck: ein Schließfachschlüssel und ein USB-Stick mit den Kontaktdaten reicher Holocaust-Überlebender, die ihn und Onkel Lebo beim Aufbau eines alternativen Erinnerungsortes unterstützen sollten. Mit »Pritschensuchern« aus der ganzen Welt, jungen Leuten, die im Osten nach ihren ermordeten Großeltern forschen, hatten sie eine Kommune gegründet und mit Kafka-T-Shirts, Ghetto-Pizza und Therapieangeboten der offiziellen KZ-Gedenkstätte Konkurrenz gemacht. Als die Behörden die anstößige Institution niederwalzen lassen, verhelfen Alex und Maruška dem Ich-Erzähler zur Flucht nach Minsk. In den Dörfern und Wäldern Weißrußlands, der »Teufelswerkstatt«, wo SS-Schergen, aber auch der NKWD gemordet haben, soll er bei der Errichtung einer Gedenkstätte unerhörten Ausmaßes helfen. Verliebt in die schöne Maruška, wird er in eine blutige Erinnerungsverschwörung hineingezogen. Jáchym Topol, literarischer Enkel Bohumil Hrabals, inzwischen selbst ein Meister der surrealen Groteske, erzählt in seinem dicht und fesselnd geschriebenen Roman vom Kampf um die Erinnerung, die im postsozialistischen Westen an Kommerz und Musealisierung, im Osten an der Unzumutbarkeit des Realen scheitert.

      Die Teufelswerkstatt2010
      3,5