In "Ich glaube, ich fahre in die Highlands" von Margaret Forster steht die Karrierefrau Isobel im Mittelpunkt, die bewusst auf Ehe und Mutterschaft verzichtet. Nach dem tödlichen Unfall ihrer Freundin Rowena und der Hinterlassenschaft ihrer fünfjährigen Tochter Christabel verändert sich Isobels Leben grundlegend.
Margaret Forster Bücher
Margaret Forster war eine gefeierte Romanautorin, Biografin und Literaturkritikerin, deren aufschlussreiche Prosa die Komplexität menschlicher Erfahrung erforschte. Ihre Arbeit, die sich durch scharfe Beobachtung und eine unverwechselbare Erzählerstimme auszeichnete, bot den Lesern tiefgründige Einblicke in Gesellschaft und Individuum. Forresters Beiträge zur Literatur und zum öffentlichen Diskurs durch ihr Schreiben und ihre Kritik hinterließen einen bleibenden Eindruck.






Sie ist dreizehn Jahre alt, als sie beginnt, Tagebuch zu schreiben, und über neunzig, als sie mit dem Schreiben aufhört. Authentisch und anrührend hat Margaret Forster ein Frauenleben porträtiert, das trotz Kriegen und Krisen sich mit Eigensinn und Mut ein Stückchen Glück erobert. Ein Roman, so trickreich erzählt, dass die Grenze zwischen Fiktion und Realität verschwimmt.
Margaret Forster erzählt vom Leben und Sterben zweier ihr nahestehender Menschen. Ihr 95-jähriger Vater, ein kauziger Eigenbrötler, besteht bis zuletzt auf seiner Unabhängigkeit, und ihre Schwägerin, an Krebs erkrankt, kämpft entschlossen um ihr Leben. Anteilnehmend und doch schonungslos wird - angesichts des Todes - die Frage nach dem Wert des Lebens gestellt.
Familiengeheimnisse
- 383 Seiten
- 14 Lesestunden
Großmutter Margaret Ann heiratete mit 21 Jahren den Metzger Thomas Hind. Ihre drei Töchter Lilian, Nan und Jean erfahren erst 1936 am Tag der Beerdigung ihrer Mutter, daß es noch eine weitere Tochter gegeben hat. Denn plötzlich steht eine fremde Frau vor der Tür und teilt den erstaunt-entsetzten Töchtern mit, daß sie das vierte Kind der eben Verstorbenen ist. So wird offensichtlich, was, streng geheimgehalten, völlig im Dunkeln bleiben sollte: das verborgene Leben der Margaret Ann. Auf der Suche nach Spuren dringt Margaret Forster in ein Frauenleben ein, dessen Maximen noch tief in den Moralvorstellungen des 19. Jahrhunderts verwurzelt sind. Und sie versucht den Schleier zu lüften, hinter dem sich die ersten 23 Lebensjahre der Großmutter verborgen hielten. Voller Anteilnahme erzählt der Roman von den Wünschen, Hoffnungen und Sorgen, die drei Generationen von Frauen bewegten.
Daphne du Maurier
- 527 Seiten
- 19 Lesestunden
Daphne DuMaurier (1907-1989) war die Tochter eines berühmten Schauspielers und das 'Golden Girl' der Londoner High Society. Bei einem Aufenthalt in Cornwall verliebte sie sich in Major „Boy“ Browning und heiratete ihn kurze Zeit später. Sie begann schon in jungen Jahren zu schreiben und wurde durch die Veröffentlichung ihres Romans Rebecca, der von Hitchcock verfilmt wurde, weltberühmt. Zur erfolgreichen Schriftstellerin avanciert, wollte sie zwar von den Kritikern beachtet werden, aber literarische Empfänge oder Interviews waren ihr ein Greuel. So gibt diese Biographie erstmals einen Einblick in das Leben Daphne DuMauriers, der das Schreiben alles bedeutete und die unglücklich war, wenn sie nach Fertigstellung eines Buches nicht bald eine Idee für ein neues Projekt hatte. Und sie zeigt das Bild einer Frau, die nach außen hin das konventionelle Leben an der Seite eines hochrangigen britischen Militärs führte, den 'Jungen in ihr aber in einen Käfig' eingesperrt hatte.
Eine hilflose Achtzigjährige, die auf keinen Fall ins Heim will, bringt ihre Grossfamilie um Freizeit, Geld, ruhigen Schlaf und gutes Gewissen. - Ein schonungslos offener Roman aus der Sicht der Jüngeren.
Die Dienerin
- 666 Seiten
- 24 Lesestunden
Der teilweise auf historischen Tatsachen beruhende Lebensbericht einer Frau, die bei einer bürgerlichen Familie des 19. Jahrhunderts die Vor- und Nachteile des Dienerstandes zu kosten bekommt. --- SW: Psychologischer Roman ; SW: Frauen.
Schattenkinder
- 505 Seiten
- 18 Lesestunden
Evie und Shona sind äSchattenkinderä. Evie erfährt schon früh, beim Tod der alten Mary, dass diese zwar nicht ihre Grossmutter ist, es aber sehr wohl eine Mutter gibt, die offensichtlich sogar in Carlisle lebt. Von da an macht sich die um die Jahrhundertwende Geborene auf die Suche
Das Vermächtnis meiner Mutter
- 314 Seiten
- 11 Lesestunden
Catherine ist 31, als sie die sorgfältig verpackte, fuchsienfarbene Hutschachtel auf dem Dachboden ihres Elternhauses in Oxford entdeckt. Sie erinnert an eine Tote, von der Catherine nie etwas wissen wollte - die früh verstorbene Mutter, von der alle immer nur erzählten, wie vollkommen sie gewesen ist. Doch wirft die Entdeckung auf dem Dachboden eine neue Frage auf: Was existierte jenseits der Legende, und kann eine solche Andenkenschachtel die Geheimnisse eines Lebens enthalten? »Mit beängstigend leisen Tönen wird eine suggestive Spannung aufgebaut, der man sich kaum entziehen kann. Ein Familienroman der Spitzenklasse über eine Frau, die sich einen Weg durch die eigenen widersprüchlichen Gefühle bahnen muß, bevor sie in ein neues befreites Leben starten kann.« Brigitte
Was spielt sich in Familien ab, wenn ein Kind überfallen wurde? Wie werden Mütter, Väter und das Opfer selbst damit fertig? Können sie vergessen? Kein Actionroman, sondern das ergreifende Psychogramm zweier Mütter.
Ein Bild geht auf Reisen. Es wurde 1907 in Paris von der walisischen Malerin Gwen John gemalt. Im Lauf eines Jahrhunderts geht es verloren, wird gestohlen, verkauft, verschenkt und schließlich vererbt – sein Weg führt an unterschiedliche Orte und in den Besitz ganz unterschiedlicher Frauen. Zuletzt kehrt es dahin zurück, wo alles begann: in ein lichtes Zimmer über den Dächern von Paris. »Die Königin des Familienromans heißt Margaret Forster.« Brigitte
Es sind die Töchter, die gefressen werden
- 279 Seiten
- 10 Lesestunden
Aus dem Englischen von Längsfeld, Margarete. Mit e. Vorw. v. Schönfeldt, Sybil Gräfin. Roman. 382 S.
Miranda, gerade achtzehn geworden, ist beim Segeln vor der niederländischen Küste tödlich verunglückt. Ein Unfall - viel mehr erfährt die Familie nicht. Mirandas Vater aber will sich nicht mit den Ermittlungen zufriedengeben und beginnt, auf eigene Faust nach dem Schuldigen zu suchen. Er wird unleidlich, vernachlässigt seine Familie, seine Arbeit in der Londoner Werbeagentur und schließlich sich selbst. Mirandas Zwillingsschwester hält es bald nicht mehr zu Hause aus und nimmt einen Job in Afrika an, während der jüngere Bruder, der noch zur Schule geht, zur Tante zieht. Und Louise, die Mutter? Sie ist 45, Grundschullehrerin, und entschließt sich, nach 22 Ehejahren in eine eigene Wohnung zu ziehen. Hier erst kommt sie zur Ruhe. Hier schreibt sie auf, was mit ihrer Familie nach Mirandas Tod geschehen ist. Einmal mehr erweist sich Margaret Forster als 'Königin des Familienromans' (Brigitte): Einfühlsam erzählt sie von einem tödlichen Unfall und seinen Folgen. Vom Unglück, das entzweit statt einander näherzubringen, und von der Erkenntnis, daß jede, jeder den eigenen Weg finden muß, um trotz der Trauer weiterzuleben. Ein berührender Roman vom Ende einer Familie und der Hoffnung auf einen Neuanfang.
Das dunkle Kind
- 320 Seiten
- 12 Lesestunden
Warum wird ein Kind schuldig? Margaret Forster erzählt in ihrem neuen Roman von der dunklen, rätselhaften Seite der Kinderseele. Die achtjährige Julia darf Brautjungfer sein auf der Hochzeit ihrer schönen Cousine Iris. Eine lästige und teure Familienverpflichtung in den Augen ihrer Mutter, aber Julia ist überglücklich. Nicht lange danach fällt jedoch ein Schatten auf ihr noch junges Leben: Als ihr das Baby der Cousine während einer Spazierfahrt mit dem Kinderwagen umkippt und es danach aus unerklärlichen Gründen stirbt, fühlt sie sich unendlich schuldig. Jahrzehnte später arbeitet Julia als Kinderpsychologin. Ihre jungen Klienten sind verhaltensauffällig: Sie stehlen, lügen, brennen durch oder wollen nicht essen und tragen alle ein dunkles Geheimnis in sich. Julia versucht, ihnen zu helfen, und wird dabei mit ihren eigenen verdrängten Schuldgefühlen konfrontiert.
'Margaret Forster auf dem Gipfel ihrer Kunst' The Independent Das neue Buch der 'Königin des Familienromans' (Brigitte) erzählt die unwiderstehliche Geschichte von drei gut gehüteten Geheimnissen, zwei ungleichen Großmüttern und einer wiss-begierigen Enkelin. Die 29-jährige Isamay erforscht die Rolle und Bedeutung berühmter Großmütter der Weltgeschichte. Dabei wandelt sie auf den Spuren von Sarah -Bernhardt, George Sand oder Queen Victoria, die es am Ende ihres Lebens nicht nur auf 41 Enkel brachte, sondern auch als 'Großmutter Europas' galt. Im Zuge ihrer Nachforschungen stellt sich für Isamay allerdings immer mehr die Frage nach ihren eigenen Großmüttern, Isa und May, zwei Frauen, wie sie unterschiedlicher kaum sein könnten: May wohnt in einem kleinen Reihenhaus, wo sie sich gern von ihrer Enkelin überraschen lässt, um in der überheizten Küche lange Gespräche zu führen. Mit Isa hingegen muss erst ein Termin vereinbart werden, damit sie ihre Enkelin auf ein Glas Sherry am Kamin empfängt. Schritt für Schritt wagt sich Isamay in die Welten ihrer Großmütter vor – um am Ende lang gehütete Geheimnisse zu lüften und ihrem eigenen Leben eine entschieden neue Richtung zu verleihen.
Vierundzwanzig Jahre alt ist Elizabeth Wilson, als sie 1844 in London in den Dienst der fast vierzigjährigen Dichterin Elizabeth Barrett tritt. Von Anfang an empfindet sie ihr gegenüber mehr als bloße, durch den Dienst auferlegte Ergebenheit. Und auch für die viktorianische Dichterin wird die »Wilson« bald zum guten Engel. Als Elizabeth Barrett heimlich den Dichter Robert Browning heiratet und aus dem Haus ihres Vaters flieht, ist sie es, die das Paar als einzige Vertraute über Paris, nach Pisa und von dort nach Florenz begleitet. Hier bleibt Elizabeth Wilson für sechzehn Guineen im Jahr und als Mädchen für alles die billige Arbeitskraft des Dichterpaares, das in seinen wunderbaren Gedichten humanistische Ideale besingt, ansonsten aber kein Verständnis für fremde Belange aufbringt. Als Elizabeth Wilson den Diener Ferdinand heiratet, führt eine zunehmende Entfremdung im Verhältnis von Herrin und Dienerin zu Kälte und Distanz und letztlich zur Trennung.
Salt - Uncorrected Proof Copy
- 336 Seiten
- 12 Lesestunden
'These were the nights when the German bombers growled through the sky, their bellies full with steel and cordite. When the moon was low their dark shapes and still darker shadows came over the coast. On one of those nights it all began for me - war, after all, starts many things, and even though I wasn't born for another twenty-five years, my story began there.' It is May 1945 and as church bells ring out Victory in Europe over the Norfolk saltmarshes, Goose's daughter Lil is born. But as Lil enters Goose's world, her father leaves it, in a makeshift boat bound - or so the story goes - for Germany, his home. Forty years later it is Lil's son, Pip, who begins to make sense of his family's fragmented history. Who was his grandfather, who fell from the sky into Goose's life and then disappeared as suddenly as he came? What was the truth of his mother, Lil, who lived and lost her way between the creeks and the samphire? And what does it all mean for Pip?
The narrative unfolds through the edited diary of Millicent King, a woman born in 1901, capturing her experiences from the eve of the Great War through the tumultuous events of the twentieth century. Her journey takes readers from bohemian London to 1920s Rome, encompassing her social work and wartime efforts as she drives ambulances during the London bombings. This poignant blend of fiction and reality offers a richly textured portrayal of an ordinary woman's life against the backdrop of significant historical upheavals.
On the eve of the Great War, Millicent King begins to keep her journal and records the dramas of everyday life in a family touched by war, tragedy, and money troubles. This title presents the 'edited' diary of this woman, born in 1901, whose life spans the twentieth century.
Churchill's Grandmama
- 320 Seiten
- 12 Lesestunden
The story of a woman who helped mould the famous Winston Churchill
A biography of Elizabeth Barrett Browning written with reference to Browning correspondence only recently available, arguing that the poet was a strong, determined woman largely responsible for her own incarceration in Wimpole Street.
My Life in Houses
- 272 Seiten
- 10 Lesestunden
‘I was born on 25th May, 1938, in the front bedroom of a house in Orton Road, a house on the outer edges of Raffles, a council estate. I was a lucky girl.’ So begins Margaret Forster’s journey through the houses she’s lived in, from that sparkling new council house, to her beloved London home of today. This is not a book about bricks and mortar though. This is a book about what houses are to us, the effect they have on the way we live our lives and the changing nature of our homes: from blacking grates and outside privies; to cities dominated by bedsits and lodgings; to the houses of today converted back into single dwellings. Finally, it is a gently insistent, personal inquiry into the meaning of home.
Private Papers
- 256 Seiten
- 9 Lesestunden
Rosemary is enraged by what she sees as her mother’s distortions of the truth about their family story. A picture emerges of a family in all its complexities, and of the changing world that shaped their lives.
Good Wives?
- 352 Seiten
- 13 Lesestunden
Good Mary, Fanny, Jennie and Me, 1845-2001 [Paperback] Forster, Margaret
Love Unknown
- 208 Seiten
- 8 Lesestunden
The lives of a trio of women, Monica, Linda, and Richeldis, who in their youth shared a bachelorette flat, become entangled when Richeldis's husband Simon begins an affair with Monica
The Rash Adventures
The Rise and Fall of Charles Edward Stuart
Georgy bears her fate bravely as she alternates between playing the fool and humbling herself before Meredith, her pretty, callous flatmate, although when James, middle-aged socialite and self-imposed 'Uncle', asks Georgy to become his mistress, she is tempted to accept.



















