Madeleine Bourdouxhe beschreibt in sieben Erzählungen die Einsamkeit und Sehnsüchte von Frauen, angesiedelt in den Cafés der dreißiger Jahre. Die Autorin eröffnet subtil und treffsicher ein zeitloses Panorama der weiblichen Psyche und wird seit ihrer Wiederentdeckung von der Presse gefeiert.
Madeleine Bourdouxhe Bücher
Madeleine Bourdouxhe war eine Autorin, deren Werk die Tiefen menschlicher Erfahrung mit bemerkenswerter Sensibilität erforschte. Ihre Prosa tauchte oft in die psychologischen Komplexitäten ihrer Charaktere ein und enthüllte ihre inneren Welten mit nuancierten Details. Sie untersuchte Themen wie Identität, Beziehungen und die Suche nach Sinn in turbulenten Zeiten. Ihr einzigartiger Stil und ihre aufschlussreichen Beobachtungen machen sie zu einer bedeutenden literarischen Figur, deren Werk auch heute noch bei den Lesern Anklang findet.






Gilles' Frau
- 166 Seiten
- 6 Lesestunden
Die Belgierin Madeleine Bourdouxhe (1906-1966) gehörte in den dreißiger Jahren zum literarischen Kreis um Sartre und Simone de Beauvoir. Dieser Roman einer zerstörerischen Leidenschaft, entstand im Jahr 1937. Es handelt sich um eine subtile, ausweglose Dreiecksgeschichte, angesiedelt in Fabrikarbeiterkreisen einer belgischen Industriestadt.
Die belgische Schriftstellerin Madeleine Bourdouxhe erlebte mit ihren Romanen und Erzählungen ein internationales Comeback. »Unterm Pont Mirabeau fließt die Seine« ist ihre einzige autobiographische Erzählung, in der sie die Geburt ihrer Tochter in den Kriegswirren beschreibt. Die ebenfalls in diesem Band enthaltene Geschichte »Wenn der Morgen dämmert« feiert den Mut einer Frau, die für die Liebe zu einem Mann über sich hinauswächst. ------------ Zu Recht wird die 1996 verstorbene belgische Schriftstellerin Madeleine Bourdouxhe eine \"innovative weibliche Stimme\" genannt, meint Thomas Laux, meldet aber zugleich Bedenken an dem vorliegenden Band mit zwei Erzählungen an. \"Eine kleine Mogelpackung\" des Verlags sei das, so Laux, denn die eine Erzählung sei bereits im Band \"Wenn der Morgen dämmert\" enthalten gewesen und die andere als limitierte Geschenkausgabe herausgekommen. Doch auch bei der dem schmalen Band ihren Titel gebende Erzählung \"Unterm Pont Mirabeuau fließt die Seine\" macht Laux Abstriche. Die autobiografische Schilderung der Autorin, wie sie mit ihrem frisch geborenen Kind vor den deutschen Besatzern nach Frankreich flieht, heißt er \"auffallend solipsistisch\": der Krieg bleibt ihm befremdlich eine \"schemenhaft kontrastive Kulisse\" zum erlebten Mutterglück.
Vacances
- 152 Seiten
- 6 Lesestunden
In diesem spektakulären frühen Roman sind die großen Themen der Bourdouxhe bereits angelegt: Die junge Françoise träumt davon, ihre künstlerischen Ambitionen mit der Mutterschaft und ihren Wunsch nach sexueller Freiheit mit dauerhaftem Liebesglück zu verbinden. – »Die jungen Leute, um die es hier geht, leben an der Grenze zur Realität ... Es ist eine künstliche Welt, die sie nicht für endgültig halten. Sie fühlen sich wirklich wie ›in den Ferien‹.« (Madeleine Bourdouxhe) – »Madeleine Bourdouxhes Stimme gehört zu den eindrucksvollsten und persönlichsten des vergangenen Jahrhunderts.« Frankfurter Allgemeine Zeitung
Unter der Brücke, Mirabeau. Erzählung
- 60 Seiten
- 3 Lesestunden
Aus dem Französischen von Schwenk, Sabine Erzählung. 59 S.
Verzameld werk
- 351 Seiten
- 13 Lesestunden
Madeleine Bourdouxhe (Luik 1906-Brussel 1996) schreef uit passie, niet uit ambitie. Aan wat ze schreef stelde ze hoge eisen maar ze hechtte weinig waarde aan erkenning, die ze niettemin meteen volop kreeg met haar eerste roman, De vrouw van Gilles.Marie, de roman die ze erna schreef en vlak voor het uitbreken van de oorlog voltooide, verscheen in 1943 bij Libris in Brussel, een 'onverdachte' maar wat al te kleine uitgeverij; in 1944 verscheen bij Lumière, een ander Brussels uitgeverijtje, Onder de pont Mirabeau, een novelle die ze schreef naar aanleiding van de geboorte van haar dochter Marie, luttele dagen voor de Duitse bezetting van België.Na de oorlog kwam ze geregeld in Parijs, waar ze in de jaren vijftig bevriend raakte met generatiegenoten als Jean-Paul Sartre en vooral Simone de Beauvoir. Ze publiceerde toen van tijd tot tijd nog een verhaal in een literair tijdschrift, maar van de carrière die zich zo glansrijk had aangediend, en die door de oorlog in de kiem werd gesmoord, is het niet meer gekomen.Tegenwoordig geldt ze overal in Europa als een van de grote herontdekkingen van de twintigste eeuw.
