Frauen sind in ihren Freundschaften entweder unzertrennliche Besties oder fiese Intrigantinnen, so wird es in Filmen und Serien zumindest suggeriert. Bedeutende, tiefe Bindungen traute man lange Zeit nur Männern zu. Diesem Zerrbild sagt die Emotionshistorikerin Tiffany Watt Smith den Kampf an. Dafür befragt sie Archive, die Literatur und immer wieder sich selbst. Aufrichtig berichtet sie von der Enttäuschung über Freundschaften, die sang- und klanglos enden, zeigt aber auch Gemeinschaften, in denen Freundinnen verlässlich und solidarisch füreinander da sind. Sie zeigt eindrücklich, wie komplex und vielgestaltig Freundschaften von Frauen schon waren, lange bevor sie bürgerliche Rechte besaßen. Dieses Buch erzählt auf unterhaltsame Weise davon, dass zwischen Aristoteles und den Spice Girls tatsächlich eine Revolution stattgefunden hat.
Tiffany Watt Smith Reihenfolge der Bücher (Chronologisch)
Tiffany Watt Smith ist eine Kulturhistorikerin, die sich mit der Geschichte menschlicher Emotionen beschäftigt. Ihr Ansatz kombiniert fundierte Forschung mit fesselndem Erzählen und bietet den Lesern neue Perspektiven darauf, wie wir Gefühle im Laufe der Geschichte erlebt und ausgedrückt haben. Ihre frühere Tätigkeit als Theaterregisseurin beeinflusst wahrscheinlich ihre Fähigkeit, historische Ereignisse und Charaktere zu dramatisieren.






Schadenfreude. Baskasinin Talihsizliginden Duyulan Keyif
- 160 Seiten
- 6 Lesestunden
Die Box der Emotionen
- 80 Seiten
- 3 Lesestunden
Schadenfreude
- 160 Seiten
- 6 Lesestunden
'[Watt Smith] treats each emotion with the expertise of a wine taster, showing how it is formed from a mixture of many other emotions' Craig Brown Mail on Sunday
Vom plötzlichen Verlangen jemanden zu küssen
- 384 Seiten
- 14 Lesestunden
Wieviele Gefühle kennen Sie? Manche Gefühle sind überwältigend: die Euphorie des Verliebtseins, die Angst, zu scheitern, oder der Schmerz, einen geliebten Menschen zu verlieren. Andere sind flüchtiger: der Ärger über den schlecht gelaunten, pampigen Chef, die Genervtheit über die lange Schlange an der Supermarktkasse, die Erleichterung, den letzten Bus zu erwischen, oder die Vorfreude auf eine schöne Unternehmung. Und dann gibt es solche, die wir zwar kennen, aber nicht benennen können: Basorexie zum Beispiel, das plötzliche Verlangen, jemanden zu küssen. Oder Iktsuarpok, ein Wort, das die Inuit verwenden für das zappelige Warten auf Besuch.
The Flavour Thesaurus for feelings: 200 bite-size entries on emotions from the universal to the utterly specific.