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Vladimir Voinovich

    26. September 1932 – 27. Juli 2018

    Vladimir Woinowitsch ist ein Meister der satirischen Darstellung der Absurdität des sowjetischen Lebens. Seine Werke decken auf durchdringende Weise die Sinnlosigkeit des totalitären Regimes auf, ohne dabei die menschliche Dimension zu vernachlässigen. Woinowitschs literarisches Schaffen war eng mit seiner Dissidententätigkeit verbunden, die ihn schließlich zur Emigration zwang. Trotz dieser Wirrungen bleibt seine zutiefst aufschlussreiche und ironische Prosa relevant und fesselnd.

    Ihr seid auf dem richtigen Weg, Genossen!
    Iwan Tschonkin, Thronanwärter
    Iwankiade
    Auf gut russisch oder Der ich hätte werden können
    Die denkwürdigen Abenteuer des Soldaten Iwan Tschonkin
    Aglaja Rewkinas letzte Liebe
    • Aglaja Rewkina ist glühende Bolschewikin und Stalinistin. Beherrscht von leidenschaftlicher Liebe zu Stalin, dem lebendigen wie dem steinernen, zeigt sie sich bereit, diese mit ihrer Karriere, mit ihrem persönlichen Leben und dem Leben überhaupt zu bezahlen. Aglaja Rewkinas Irrungen und Wirrungen zu folgen, und zwar bis in die Gegenwart hinein, erlaubt uns - ähnlich wie Thomas Brussigs Sonnenallee - einen völlig neuen Blick auf die letzten Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts, auf die groteske Endfahrt in die sprichwörtliche ideologische Pleite und das bedrohliche Chaos eines gigantischen Neuanfangs.

      Aglaja Rewkinas letzte Liebe
      3,0
    • Iwan Tschonkin ist ein einfacher, tollpatschiger Bauer, der in die Rote Armee eingezogen wurde. Kurz vor dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs wird er in ein abgelegenes Dorf geschickt, mit einer Woche Rationen Dosenfleisch und dem Auftrag, ein abgestürztes Flugzeug zu bewachen. Offensichtlich von seiner Einheit vergessen, nimmt Tschonkin sein Leben als Bauer wieder auf und verbringt den Krieg friedlich damit, den Garten der Dorfpostmeisterin zu pflegen.

      Die denkwürdigen Abenteuer des Soldaten Iwan Tschonkin
      4,0
    • Monumentale propaganda

      • 364 Seiten
      • 13 Lesestunden

      From Vladimir Voinovich, one of the great satirists of contemporary Russian literature, comes a new comic novel about the absurdity of politics and the place of the individual in the sweep of human events. Monumental Propaganda , Voinovich’s first novel in twelve years, centers on Aglaya Stepanovna Revkina, a true believer in Stalin, who finds herself bewildered and beleaguered in the relative openness of the Khrushchev era. She believes her greatest achievement was to have browbeaten her community into building an iron statue of the supreme leader, which she moves into her apartment after his death. And despite the ebb and flow of political ideology in her provincial town, she stubbornly, and at all costs, centers her life on her private icon. Voinovich’s humanely comic vision has never been sharper than it is in this hilarious but deeply moving tale–equally all-seeing about Stalinism, the era of Khrushchev, and glasnost in the final years of Soviet rule. The New York Times Book Review called his classic work, The Life & Extraordinary Adventures of Private Ivan Chonkin , “a masterpiece of a new form–socialist surrealism . . . the Soviet Catch-22 written by a latter-day Gogol." In Monumental Propaganda we have the welcome return of a truly singular voice in world literature. From the Hardcover edition.

      Monumentale propaganda
      3,5
    • «Москва 2042» — сатирический роман-пародия, действие которого разворачивается в будущем, в странном марксистском мире, где пророками считаются не только Ленин и Маркс, но и Иисус. Главным героем романа является советский писатель-эмигрант, которому предоставляется возможность с помощью машины времени переместиться на шестьдесят лет вперед. Как будет выглядеть Москва в 2042 году? Ожидания разнообразны, но реальность превосходит их: он сталкивается с ужасной карикатурой того, что в начале восьмидесятых годов прошлого века, когда роман создавался, было лишь заветной мечтой коммунистических романтиков.

      Москва 2042
      3,8