Das Geschäft mit gesunder, schöner Haut boomt: Gut 15 Milliarden Euro werden in Deutschland jährlich für Körperpflegeprodukte ausgegeben. Doch es herrscht kaum Einigkeit darüber, was unsere Haut wirklich pflegt, nährt und was ihr schadet. Die Forschung auf diesem Gebiet ist nur selten unabhängig von den Großkonzernen der Kosmetikindustrie. Um herauszufinden, wie wir unsere Haut am besten schützen und versorgen, widmet sich Journalist und Arzt James Hamblin der Kulturgeschichte unserer Körperpflege und der Wissenschaft von der Haut. Er spricht mit Mikrobiologen, Allergologen, Genetikern, Ökologen, Kosmetikfachleuten, Seifenfans, Venture-Capital-Unternehmen, Historikern, Entwicklungshelfern, sogar mit ein paar waschechten Betrügern und erfährt, dass sich unsere Vorstellung von sauber und rein gerade grundlegend verändert. Um die Haut und ihr Mikrobiom gesund zu halten, ist weniger oft mehr.
James Hamblin Bücher


Clean : the new science of skin and the beauty of doing less
- 304 Seiten
- 11 Lesestunden
Keeping skin healthy is a booming industry, and yet it seems like almost no one agrees on what actually works. We have not cured acne or eczema, allergies keep getting worse, and autoimmune conditions are becoming increasingly common. Hamblin believes our overuse of soap, sanitizers, and untested, misleading skin-care products may be to blame for many problems. Our skin microbiome-- the trillions of microbes that live on our skin and in our pores-- influence everything from acne, eczema, and dry skin to how we smell. The new goal of skin care will be to cultivate a healthy biome-- and to embrace the meaning of "clean" in the natural sense