The Standard Edition of the complete works of the father of psychoanalysis - the only definitive paperback edition on the market. Translated from the German under the General Editorship of James Strachey; in collaboration with Anna Freud; assisted by Alix Strachey and Alan Tyson.
James Strachey Bücher





Selbstdarstellung
- 248 Seiten
- 9 Lesestunden
Im Zentrum des Bandes steht Freuds berühmte ›Selbstdarstellung‹, diejenige Schrift, die am ehesten als seine Autobiographie bezeichnet werden könnte. Sie ist eigentlich eine Entstehungsgeschichte seines Werks, also der Psychoanalyse. Das gilt ebenso für die anderen in diesem Band enthaltenen Schriften und Briefäußerungen.
These two short accounts, written respectively in 1909 and 1926, are a good introduction to psychoanalysis for the general reader, for whom they were originally prepared.
Das Unbehagen in der Kultur
Warum Krieg?
Im Jahr 1930 wurde sein Werk „Das Unbehagen in der Kultur“ fertiggestellt. Darin holt Freud zur Abwehr der Politisierung der Psychoanalyse weit aus und spürt unter anderem der Frage nach, warum Menschen oft eine Abneigung gegen ihre eigene Kultur hätten. Er folgert, dass jede Kultur dazu zwinge, bestimmte Triebe einzuschränken. Der Mensch lebe in seinen Kulturen immer in einem partiellen Widerspruch zu seiner biologischen Veranlagung. Im Jahr 1933 wurde die Schrift „Warum Krieg?“, die in Zusammenarbeit zwischen Freud und Albert Einstein entstand, veröffentlicht. Einstein hatte Freud zum Gedankenaustausch aufgefordert, wie das Verhängnis des Krieges von den Menschen abzuwehren sei.
Hemmung, Symptom und Angst
- 122 Seiten
- 5 Lesestunden
Die Angst ist ein zentrales Phänomen der menschlichen Existenz, wie Freud in seinen ›Vorlesungen zur Einführung in die Psychoanalyse‹ feststellt. Bei seelisch Kranken kann Angst in Panik umschlagen und das Alltagsleben stark beeinträchtigen. Freud begegnete Angstbeschwerden in seiner Praxis von Anfang an, und seine frühesten Schriften thematisieren dieses Gefühl intensiv. In seiner ersten Angsttheorie vertrat er eine somatisch-biologische Sichtweise: Angst entsteht durch die Umwandlung aufgestauter Sexualspannung und ist ein toxisches Produkt. Dieses Konzept begleitete ihn jahrzehntelang, während Angst weiterhin ein zentrales Thema seiner klinischen Beobachtungen blieb, wie die berühmte Pferdephobie des "kleinen Hans" zeigt. Erst 1925/26, im Alter von siebzig Jahren, setzte sich Freud erneut mit dem Phänomen Angst sowie den psychischen Gesetzmäßigkeiten auseinander, die neurotische Hemmungen und Symptome hervorrufen. Auf Basis seiner Strukturtheorie formulierte er eine zweite, psychologische Angsttheorie, in der das Ich als zentrale Angststätte erscheint. Er unterscheidet zwischen "Signalangst" und "automatischer Angst", die beide aus der ursprünglichen Hilflosigkeit des Menschen als Säugling resultieren. Hemmung, Symptom und Angst sind zentrale Elemente von Freuds Werk. F.-W. Eickhorf interpretiert in seiner Einleitung die umfassende Theorie und erläutert nachfreudsche Entwicklungen in der psychoanalytischen Angsttheorie.