Münchens älteste Vorstadt war jahrhundertelang ein Zentrum der Betriebsamkeit. An zahlreichen Bachläufen arbeiteten Mühlen und Hammerwerke, die wegen ihrer hohen Erträge als „Lehen“ (Leihegut) des herzoglichen Stadtherrn galten – eine rechtliche Besonderheit, die schließlich zum Ortsnamen „Lehel“ führte. Eine wesentliche Rolle spielte auch die Flößerei, die Bauholz, Brennmaterial und auch Luxusgüter aus dem Süden anlieferte und darüber hinaus den Personenverkehr in Richtung Wien besorgte. Die im Lehel praktizierte Wertschöpfung führte zu einer kontinuierlichen Migration ungelernter Arbeitskräfte, die vor Ort in engen und elenden Wohnquartieren Unterschlupf fanden. Ab ca. 1880 kam es zu einer durchgreifenden Sanierung, in deren Verlauf sich die bislang prekär geprägte Vorstadt in ein bevorzugtes Münchner Wohnviertel verwandelte. Zahlreiche, hier erstmals veröffentlichte historische Bildzeugnisse belegen diese Metamorphose des Lehels und führen den staunenden „Zeitreisenden“ in eine weithin unbekannte und untergegangene Welt.
Richard C. Bauer Reihenfolge der Bücher (Chronologisch)
Richard Bauer konzentriert sich auf die Lehre der Natur-, Mathematik- und Sozialwissenschaften, wobei er innovative und relevante Bildungsansätze fördert. Seine Arbeit umfasst die Gestaltung von Grundkursen, die für akademische Programme unerlässlich sind und auf dem Erfolg der Studierenden basieren. Er lehrt Studierende so, dass sie sich aktiv am Lernen beteiligen, und ist Co-Autor mehrerer wichtiger wissenschaftlicher Lehrbücher und Laborhandbücher, die nun mehrere Auflagen erlebt haben. Sein pädagogischer Ansatz basiert auf aktiven Forschungsansätzen, die die Studierenden zu einem tieferen Verständnis und zur Anwendung wissenschaftlicher Prinzipien anregen.






Tourismus nach COVID-19
Gut durch die Krise kommen und neu durchstarten. Perspektiven und Strategien für eine zukunftsstarke Branche
Neue Perspektiven und Strategien für den Tourismus Der Tourismus ist eine der am intensivsten von der Corona-Krise betroffenen Branchen. Wirtschaftsprognosen gehen davon aus, dass eine Vielzahl an Betrieben in existenzielle Schwierigkeiten kommen bzw. die Folgewirkungen der COVID-19-Krise nicht überstehen wird. Für das Überleben essentiell ist es daher, Strategien und Geschäftsmodelle an die neuen Marktgegebenheiten anzupassen oder gänzlich neu auszurichten.Dieses Buch zeigt, welche Möglichkeiten Orte, Regionen, Beherbergungsbetriebe und Attraktionspunkte nun haben, um sich für die Zukunft nach Corona bestmöglich aufzustellen. Ausgewählte Experten beleuchten Schlüsselthemen eines zukunftsstarken Tourismus, die für eine erfolgreiche Neuausrichtung bedacht werden sollten.
Fachkräfte finden und binden
Internes Marketing für Tourismus und andere Dienstleister
- 176 Seiten
- 7 Lesestunden
Employer Branding im Dienstleistungssektor Die Dienstleistungsbranche steht vor der Herausforderung, geeignete Fachkräfte zu finden und der hohen Mitarbeiterfluktuation zu begegnen. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind die wichtigsten Botschafter eines Betriebs und entscheidend für den Erfolg eines Dienstleistungsunternehmens. Aktuelle Umfragen zeigen jedoch, dass sich diese vielfach ihrem Unternehmen kaum verbunden fühlen. Dieses Buch stellt Methoden vor, um die Philosophie eines Betriebs und dessen Markenidentität bei den Mitarbeitern zu verankern, deren Motivation zu steigern und Mitarbeiter an den Betrieb zu binden.
Altmünchen
Der Maler Joseph Puschkin (1827–1905) und die Sammlung Neuner im Münchner Stadtmuseum
- 278 Seiten
- 10 Lesestunden
Joseph Puschkin (1827–1905), Münchner Grafiker und Maler, schuf im Auftrag des Weinwirts Edmund Neuner eine beeindruckende Serie von über 300 Architektur-Aquarellen, die das alte München des Biedermeier festhalten. Diese stimmungsvollen Bilder zeigen das München des späten 19. Jahrhunderts, das sich in einem rasanten baulichen Wandel befindet. Puschkins Aquarelle sind eine liebevolle Hommage an die traditionelle Münchner Wohn- und Lebenswelt, die in ihnen lebendig wird. Die Bilder zeigen schmalbrüstige, bunt gefasste Hausfassaden, noble Gasthäuser, Weinstuben, belebte Plätze und verschwiegen Gässchen. Besonders die unzerstörte städtische Gewerbezone entlang der Isar, mit Stadtbächen, Floßländen und Mühlen, wurde von Puschkin detailreich festgehalten. Auch den oft bizarren hölzernen Herbergsanwesen, die seit dem letzten Jahrzehnt des 19. Jahrhunderts abgerissen wurden, widmet er Aufmerksamkeit. Der vorliegende Band präsentiert die im Münchner Stadtmuseum verwahrte Sammlung Neuner erstmals zusammenhängend und kommentiert. Autor Richard Bauer, ehemaliger Leiter des Münchner Stadtarchivs, ruft die verschwundenen Gebäude in Erinnerung und weist auf bemerkenswerte Details in den Straßenszenen hin. Diese Sammlung bietet ein Gesamtbild des Münchens um die Mitte des 19. Jahrhunderts, das nur noch in der Erinnerung ältester Münchner fortlebt.
Maxvorstadt
- 192 Seiten
- 7 Lesestunden
Unter allen Münchner Stadtvierteln hat die Maxvorstadt zweifelsohne die glanzvollste und zugleich die problematischste Geschichte. Die Vorstadt jenseits des ehemaligen Schwabinger Tors war das Muster aller kühnen Stadterweiterungsprojekte, ihr allein galt die Zuneigung König Ludwigs I. und auf ihrem Areal wurde durch die Architektenpersönlichkeiten Karl von Fischer, Leo von Klenze und Friedrich von Gärtner jenes unvergleichbare „Isar-Athen“ Wirklichkeit. Die einzigartige Ausstrahlung der Maxvorstadt hat dann jedoch auch früh die Aufmerksamkeit der Nationalsozialisten erregt, die hier ihre Parteizentrale errichteten und den prächtigen Königsplatz zu einer primitiven Aufmarschbasis und banalen Kultstätte erniedrigten. Der ehemalige Leiter des Münchner Stadtarchivs Dr. Richard Bauer erzählt von der politisch-kulturellen Ambivalenz dieses Stadtteils, der noch heute nichts von seiner Faszination eingebüßt hat. Die exzellenten, zum großen Teil bislang unveröffentlichten Bilder aus den umfangreichen Fotosammlungen des Münchner Stadtarchivs laden zu einer Reise in die Geschichte der Maxvorstadt ein.
Karl Valentins München
- 110 Seiten
- 4 Lesestunden
Eine Zeitreise in das alte München Karl Valentin war ein begeisterter Sammler von Photographien und ein passionierter Chronist seiner Heimatstadt München. Die Stereoskop-Technik galt seinerzeit als technische Avantgarde. Dem heutigen Betrachter erzählen die hier erstmals veröffentlichten Aufnahmen von der Selbstinszenierung, dem Lebensrhythmus und den diversen Facetten einer werdenden Metropole. Der ausführlich eingeleitete und erläuterte Bildband ist ein Liebhaberprojekt, eine Trouvaille für Valentin- und München-Fans.
Geschichte Münchens
Vom Mittelalter bis zur Gegenwart
The Ancient Art of Life and Death: The Book of Dim Mak
- 222 Seiten
- 8 Lesestunden
Contrary to popular myth, the original purpose of dim mak was not the training of assassins. It was an intensive study of the medical arts that incorporated the martial arts, and its ultimate goal was to heal, not to destroy. True to the intent of the ancient Chinese masters, here is an undiluted, holistic study of dim mak as both a martial and a healing art. Included are a historical overview of dim mak and Traditional Chinese Medicine, discussions of the physiological mechanism and medical risks of acupoint strikes, an indepth introduction to the classical 36 Chamber training program traditionally used to teach dim mak; detailed analyses of the medical and martial applications of each of the acupoints on the 12 main meridians, complete with detailed diagrams outlining each meridian system and its acupoint locations; and an introduction to herbal pharmacology, which was an integral part of traditional dim mak training. Appendices serve as quick reference guides to the activation method and results of selected point strikes. For academic study only.
Geschichte der Stadt München
- 539 Seiten
- 19 Lesestunden
Richard Bauer (Hrsg.): "Geschichte der Stadt München". Verlag C.H. Beck, München 1992. 539 S., Abb., geb., 78,- DM
Neue Schriftenreihe des Stadtarchivs München - 150: Erasmus Grasser und der Meister des Blutenburger Apostelzyklus
Studien zur Münchner Plastik des späten 15. Jahrhunderts
- 268 Seiten
- 10 Lesestunden
German
Prinzregentenzeit
- 325 Seiten
- 12 Lesestunden
Fliegeralarm
- 177 Seiten
- 7 Lesestunden
Stadtvergleich
- 203 Seiten
- 8 Lesestunden
Nachbarschaften
- 208 Seiten
- 8 Lesestunden
Cursus Latinus für Latein als zweite Unterrichtssparche. System-Grammatik
- 264 Seiten
- 10 Lesestunden
Pasing
- 363 Seiten
- 13 Lesestunden
Ein erschütterndes Zeitdokument über die wohl dramatischsten Jahre der Stadtgeschichte Münchens „München leuchtet“ – dieser berühmte Satz Thomas Manns galt zu seiner Zeit und gilt heute wieder. Dazwischen liegen vergessene Jahre, in denen über 50 % der Stadt in Trümmern lag. Diese Bildreportage lässt den dramatischsten Zeitraum der über 850-jährigen Stadtgeschichte noch einmal aufleben. Rund 200 Originalfotos zeigen von Schuttbergen gesäumte Straßen, Fassadenkulissen ausgebrannter Häuser und geborstene Gewölbe zerbombter Kirchen. Der Leser begegnet Menschen auf ihrer täglichen Jagd nach Lebensmitteln und Brennholz und erfährt von den Bekanntmachungen der amerikanischen Militärregierung durch Plakatanschläge. Eine erschütternde Dokumentation!
Cursus novus: Grammatisches Beiheft II.
- 206 Seiten
- 8 Lesestunden
Zu Gast im alten München
- 276 Seiten
- 10 Lesestunden
Das alte München
- 226 Seiten
- 8 Lesestunden










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