Gratis Versand ab € 14,99. Mehr Infos.
Bookbot

John Düffel

    20. Oktober 1966
    Wasser und andere Welten
    Wovon ich schreibe
    Das Wenige und das Wesentliche
    Gebrauchsanweisung fürs Schwimmen
    Zeit des Verschwindens
    Schwimmen
    • Ich möchte lieber nichts

      Eine Geschichte vom Konsumverzicht

      • 208 Seiten
      • 8 Lesestunden

      In "Das Wenige und das Wesentliche" trifft John von Düffel nach Jahren die Schottin Fiona, eine ehemalige Philosophiestudentin. Auf Stadtwanderungen diskutieren sie zentrale Fragen des Lebens, Konsumverzicht und Freiheit. Ihr Austausch führt zu einem tiefen Dialog über Veränderung und Gemeinschaft.

      Ich möchte lieber nichts2024
      3,8
    • Klimakrisen

      9 Perspektiven

      • 180 Seiten
      • 7 Lesestunden

      »Klimakrisen« ist eine Zusammenstellung von 9 Essaybeiträgen aus dem Vorgängertitel »Mondnacht - Fünf vor Zwölf« (Hrsg. Chris Verfuß, Felix Erdmann). Der im Dezember 2021 erschienene Band (560 Seiten) vereint 21 Beiträge zur Klimakrise mit über 168 Gedichten. In prägnanter und moderner Form beinhaltet »Klimakrisen« eine Auswahl besonderer Perspektiven und verzichtet auf lyrische Ergänzungen.

      Klimakrisen2022
    • Ein Neujahrsmorgen im ligurischen Hinterland. Ein klösterliches Zimmer. Eine Landschaft, die zugleich karg ist und grün. In dieser stillen Umgebung, an diesem Tag des Anfangs und des Endes stellt sich die älteste Frage von allen noch einmal neu: Wie lebe ich richtig? Es beginnt ein Gedankengang durch die Stunden des Tages von vor Sonnenaufgang bis nach Sonnenuntergang, von den Anfängen der Lebensbetrachtung bis in die Gegenwart und darüber hinaus. Dieses Buch ist eine Einladung, die Suche nach der richtigen Richtung mitzugehen: im Nachdenken über Sinn und Sein, über die Lebensregeln des Wenigen und Wesentlichen sowie die klassischen Imperative der Schönheit, des Maßes und der Selbsterkenntnis. Der Romanautor und promovierte Philosoph John von Düffel hat mit diesem Brevier keine Geschichte im herkömmlichen Sinn geschrieben, sondern eine kleine Chronik des Klarwerdens darüber, wie sich ein Leben erzählt. Sprachlich verdichtet legt er einen lebensphilosophischen, literarischen Text vor. Die Antwort auf alles liegt in der gesellschaftlichen und zugleich ganz persönlichen Frage: In welcher Geschichte bin ich? An welchem Punkt dieser Geschichte? Und wie gehe ich weiter?

      Das Wenige und das Wesentliche2022
      3,0
    • März 2020: Ein protestantischer Pfarrer in der Uckermark, der dem Tod ins Auge blickt. Eine Anästhesistin der Charité, die mit einem Rabbi zusammen in Quarantäne gerät. Ein Kunststudent, der heillos in seine Professorin verliebt ist und in eine Welt der Betäubung abdriftet. Und Selma, die Enkelin, Tochter und Schwester der Genannten, die diese Familie irgendwie zusammenhalten soll – keine leichte Aufgabe in Zeiten von Kontaktbeschränkungen und Abstandsregeln, in denen Distanz zur Tugend wird und Nähe zum Problem. Die vier auseinandergerissenen Familienmitglieder sind weniger durch Ähnlichkeit miteinander verbunden als durch eine gemeinsame Leerstelle: Holger, Pfarrerssohn, Ex-Mann und Vater der Protagonisten befindet sich nach einem Suizidversuch in einer Klinik und ist nunmehr so gut wie unerreichbar. Für jede der Figuren bedeutet er eine Lücke, einen Phantomschmerz der anderen Art. Doch Holger ist nicht der einzige Abwesende, der im Leben der Familienmitglieder viel präsenter ist, als sie es wahrhaben wollen. Die Verschwundenen – Lebende wie Tote – und die Wut- und Schuldgeschichten, die zu ihnen führen, kommen immer mehr zum Vorschein in dieser extremen, brennglasartigen Zeit.

      Die Wütenden und die Schuldigen : Roman2021
      3,7
    • Wasser und andere Welten

      Geschichten vom Schwimmen und Schreiben

      • 160 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Seit seinem Debütroman ›Vom Wasser‹ ist das nasse Element im Schreiben des passionierten Schwimmers John von Düffel zentral. Wasser ist sein Lebensthema, eine Konstante, auch wenn sich sein Blick auf Flüsse, Seen und Meere im Laufe von zwei Jahrzehnten als Romanautor, Dramaturg und Essayist immer wieder änderte. Was vor zwanzig Jahren noch im Überfluss vorhanden schien, wird heute kostbar: Der Mensch verändert das Klima, das Wasser wird zu einer knappen Ressource. Das Verhältnis von Mensch und Natur neu zu fassen ist für John von Düffel nicht nur eine politische, sondern auch eine poetische Herausforderung, die er erstmals in seinem Anfang 2020 erschienenen Roman ›Der brennende See‹ angenommen hat. Ergänzend zu diesem Roman versammelt er in ›Wasser und andere Welten‹ achtzehn teils poetologische, teils autobiografische, teils alte und teils neue Texte zum Schwimmen und Schreiben. Das verschwindende Wasser stellt John von Düffel nun vor die literarische Gewissensfrage, worüber man in Zeiten des Klimawandels schreiben sollte. Brauchen wir eine neue Poetik der Naturbeschreibung?

      Wasser und andere Welten2021
      3,3
    • Der brennende See

      Roman

      • 318 Seiten
      • 12 Lesestunden

      Hannah, Tochter eines Schriftstellers, kehrt nach dem Tod ihres Vaters in die Stadt ihrer Kindheit zurück. An seinem Erbe ist sie wenig interessiert. Doch als Hannah erste Schritte ¬¬Foto einer Unbekannten. In der flimmernden Hitze eines erneut rekordverdächtig trockenen Aprils begibt Hannah sich mit diesem Bild auf Spurensuche. Bald muss sie erkennen, dass nicht nur die vertraute Landschaft ihrer Kindheit sich in Staub und Rauch auflöst. Alle Bilder der Vergangenheit entgleiten ihr, nicht zuletzt das ihres Vaters. Als sie dann auf die Fridays-for-Future-Aktivistin Julia stößt, die sich in ihrem Kampf um Klimagerechtigkeit auf fragwürdige Weise radikalisiert hat, muss sie feststellen, dass ihr Vater dieser jungen Frau am Ende näher stand als ihr. Womöglich ist sie sogar die wahre Tochter des Schriftstellers ... Ein Roman über eine Generation zwischen den Generationen: zwischen den Erblasten der Vergangenheit auf der einen Seite und einer sich rasant verändernden Zukunft auf der anderen.

      Der brennende See2020
      2,8
    • Klassenbuch

      Roman

      • 316 Seiten
      • 12 Lesestunden

      Was macht die digitale Welt mit unseren Köpfen? Neun Jugendliche an der Grenze zwischen Realität und Virtualität, Beschleunigung und Verlangsamung: Erik, Stanko, Emily, Bea, Lenny, Annika, Nina, Li und Henk taumeln und rasen in Richtung Erwachsensein. Sie sind Hochbegabte und Schwänzer, Suizidgefährdete und Magersüchtige, Aktivisten und Computernerds, Selbstdarsteller und Unsichtbare, deren Wirklichkeit mit den digitalen Möglichkeiten verschwimmt. Neun Gefangene ihrer eigenen Welten, für die es nur wenige Momente von Freundschaft und Wahrhaftigkeit zu geben scheint. Was als Kranz isolierter Perspektiven beginnt, verwandelt sich zu einem fein verästelten Gesamtgebilde, in dem alles auf überraschende Weise miteinander interagiert und sich allmählich zu einem gemeinsamen Schicksal verdichtet: zu einer Reise an die Ränder der digitalen Welt, aus der kein Klick zurückführt.

      Klassenbuch2017
      3,0
    • Gebrauchsanweisung fürs Schwimmen

      • 195 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Brust, Kraulen, Schmetterling – die Schwimmstile sind so zahlreich wie die Schwimmertypen: ob man sich eher passiv treiben lässt, heroisch die Fluten durchkämmt oder elegant durch schimmerndes Türkis gleitet. John von Düffel widmet sich nicht nur der praktischen Seite, den Techniken und der Ausrüstung, sondern auch der philosophischen Ausprägung des Sports. Er beschreibt die Ambivalenz des Wassers, die Geborgenheit, die es ausstrahlen, aber auch die Bedrohlichkeit, die ihm innewohnen kann; das Spielerische und das Kämpferische. Humorvoll und ganz in seinem Element berücksichtigt er die gesundheitlichen Aspekte und zeichnet feine Charakterstudien. Ein wunderbares Buch für ehrgeizige Sportler, Gesundheitsbewusste, Wasserratten und Genießer.

      Gebrauchsanweisung fürs Schwimmen2016
      4,2
    • Wer sieht uns an? Und was wird dadurch aus uns? Einer, der es wissen muss, ist der bekannte Modeschöpfer KL, eine Ikone der Unnahbarkeit, der seit Jahrzehnten nicht zu altern scheint und immer gleich aussieht. Ein namenloser Erzähler fährt nach Paris, um mit KL über Schein und Sein, über den Tod und das Leben als Bild gewordene Instanz zu sprechen. Doch KL ist einer der eigensinnigsten und launischsten Gesprächs- partner deutscher Sprache. Das Gespräch ist mit zahlreichen Reglementierungen und Auflagen verbunden. Und entwickelt sich schließlich in eine unerwartete Richtung. ›KL – Gespräch über die Unsterblichkeit‹ ist die Fiktion eines Interviews mit einem Menschen, der in der Wirklichkeit die Fiktion seiner selbst zu sein scheint. Ein originelles literarisches Spiel, das überraschende Erkenntnisse bereithält: über den Bilderwahn unserer Zeit, den täglichen Kampf um Sichtbarkeit und die Angst vor dem Verschwinden.

      KL - Gespräch über die Unsterblichkeit2015
      3,0
    • Geschichten im, am, unter oder auf dem Wasser Ein Schwimmbad, ein See, ein Teich, strömender Regen und das Meer – John von Düffels neue Geschichten spielen im, am, unter oder auf dem Wasser. Sie erzählen von glitzernden Reflexen und schwarzer Tiefe, großer Weite und luftdichter Abgeschlossenheit, eisgrauem Meer im Winter und dem glasklaren Wasser eines Pools. Ein Vater muss lernen, dass seine Tochter ihm entwächst, eine Mutter, dass ihr Kind niemals geboren wird. Ein Lehrer erkennt, dass man anderen Menschen nie das vermitteln kann, was man möchte, sondern nur das Unfreiwillige.

      Wassererzählungen2014
      3,4
    • Goethe ruft an

      Roman

      • 317 Seiten
      • 12 Lesestunden

      Es gibt zwei Sorten von Schriftstellern: die strahlenden Zauberer und die erfolglosen Zweifler. Der Erzähler von John von Düffels neuem Roman gehört zweifellos zu den Erfolglosen. Seit Jahren schon sitzt er »an etwas Größerem«. Doch er hat einen Förderer: Goethe. Der heißt natürlich nicht wirklich so – doch wenn irgendjemand heute Goethes Format hat, dann er. Ein Klassiker zu Lebzeiten, ein Literaturgott. Seine Lesungen gleichen Messen. Oder Rockkonzerten. Goethe überredet den Freund, ihn bei einer Veranstaltung in der Lausitz zu vertreten. Seine Assistentin bringe ihm den Ordner mit den Unterlagen gleich vorbei, der alles enthalte, was zum erfolgreichen Schreiben nötig sei. Aber Vorsicht: Es ist sein einziges Exemplar. So kommt der Erzähler in den Besitz der Goethe-Formel. Und macht gleichzeitig die Bekanntschaft von Frau Eckermann. Sind Formel und Frau bei ihm in guten Händen? ›Goethe ruft an‹ erzählt die ebenso rasante wie charmante Jagd nach dem Geheimnis des Erfolgs – und nähert sich darin auf augenzwinkernde Weise dem Schnittpunkt von Lesen und Leben.

      Goethe ruft an2011
      3,3
    • Wovon ich schreibe

      • 188 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Worauf kommt es im Leben an? Am Ende sind es die gleichen Dinge, die in ein gutes Buch gehören. Und wie meistert man das Leben? Mit allem, was auch zum Schreiben eines Romans gehört. John von Düffel ist ein dem Leben zugewandter Schriftsteller. Seine Themen, Figuren und Geschichten verfolgt er über den Rand der Buchseite hinaus. In persönlichen Beobachtungen macht er sich nun auf die Suche nach den vielfältigen Berührungspunkten von Literatur und Wirklichkeit, er verknüpft Leben und Schreiben. Die Kunst, Ich zu sagen, ist auf beiden Feldern gefragt, ebenso der Umgang mit Familie, die Bewegung, die verschiedenen Formen von Zeit. Und erstaunlich viele Deutungsmuster aus der Literatur lassen sich auf den ganz privaten Alltag übertragen. Was John von Düffel gelingt, ist nicht weniger als eine Poetik des Lebens.

      Wovon ich schreibe2009
      3,4
    • Ein dramatischer Roman über spätes Elternglück Ein Schauspieler, Anfang vierzig, stellt fest, dass das Dramatische aus seinem Leben verschwunden ist. Zusammen mit seiner Frau Lisa genießt er die ruhiger gewordene Zeit. Aber beide müssen sich eingestehen, dass sie mit einem Kind noch glücklicher wären. Doch auf Kommando ist da nichts zu machen. Also lassen sie sich helfen – und das Dramatische kehrt in ihr Leben zurück.

      Beste Jahre2007
      3,3
    • Ein magischer Ort Eine Fahrt Richtung Vergangenheit, nach Bordighera an der italienischen Riviera, dahin, wo der Erzähler in Gedanken schon so oft gewesen ist, ins »Hotel Angst« – benannt nach seinem Besitzer Adolf Angst, ein Luxushotel der Jahrhundertwende, eine Titanic unter den mondänen Prachthotels dieser Welt. ›Hotel Angst‹ erzählt die Geschichte eines magischen Ortes, bewohnt von seiner Vergangenheit und von der Erinnerung an den Vater des Erzählers, der davon träumte, das Hotel Angst wieder zu eröffnen.

      Hotel Angst2006
      3,5
    • „Ich kenne den Mann nicht“, sagt Christian de Houwelandt, als er gebeten wird, die Rede zum achtzigsten Geburtstag seines Großvaters zu verfassen. In diesem neuen Roman wird die Geschichte der de Houwelandts über drei Generationen hinweg erzählt. Großvater Jorge, ein asketischer Gottsucher, erwartet seinen runden Geburtstag in Deutschland, wo er mit seiner Frau Esther lebt. Die beiden haben ihr norddeutsches Familiendomizil gegen die spanische Küste eingetauscht, denn „was Jorge brauchte, war das Meer“. Der „Erstgeborene“, Thomas, kämpft mit dem väterlichen Starrsinn, während sein Sohn Christian, der „Erstgeborene des Erstgeborenen“, versucht, den familiären Verstrickungen zu entkommen. Esther plant, den Geburtstag in Deutschland zu feiern, um die verstreute Familie zu vereinen. Je näher das Fest rückt, desto mehr kämpfen die de Houwelandts um ihre eigene Wahrheit und die Klärung von Recht und Unrecht in der Vergangenheit. Jorge, Esther, Thomas und Christian müssen erkennen, dass ihre Sichtweisen nur eine von vielen Versionen sind. Hinter den Konflikten der Generationen liegen gemeinsame Muster und Wurzeln verborgen, die sich dem Einzelnen entziehen. In packender Prosa wird die Suche nach Klarheit und Wahrheit in einer Zeit thematisiert, in der die Bedeutung eines generationenübergreifenden Lebens neu entdeckt werden muss. Begleitet wird die Entstehung des Romans von einem Fernsehteam, das den kreativen Prozess dokumentiert.

      Houwelandt2004
      3,7
    • Ego

      • 253 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Ein Turbo-Egoist im Fitness- und Karrierewahn: eine irrwitzige Psychostudie. Rasant, komisch, scharfsinnig. Jeden Morgen steht er vor dem Spiegel und mißt seine Bauchnabeltiefe. Jeden Abend modelliert er im Fitness-Studio seinen Muskelpanzer: immer auf dem Weg zur »Alpha-Anatomie«. Brusthaar rasieren oder nicht – das ist die Frage, die unserem Helden nachts den Schlaf raubt. Philipps Leben bewegt sich zwischen Diät und Dauerflirt, Trizeps und Transatlantikflügen. Mit Körper und Karriere, Frauen und Erfolg jongliert er meisterhaft. Diesem Solisten ist nichts wichtiger als Wirkung. Ein Global Player auf dem Jahrmarkt der Eitelkeiten. Doch hinter dem selbstherrlichen Spiel ist Unternehmensberater Philipp ein Getriebener: Der Kinderwunsch seiner Dauerverlobten und Mentorin Isabell beunruhigt ihn genauso wie der Kollege, der ihm den Aufstieg zum »Juniorpartner« streitig macht. Und da ist diese dumme Geschichte mit Weinheimer, von dem er inzwischen regelrecht verfolgt wird … Der Siegeszug des modernen Karriere-Athleten durch die »Olympiade des Lebens« wird zur Hetzjagd.

      Ego2001
      3,2
    • ZZwei aufeinanderprallende Lebensgeschichten Ein Mann ist auf dem Weg nach Hause. Sein kleiner Sohn Philipp hat Geburtstag, und er fährt Hunderte von Kilometern für diesen Tag. Doch eigentlich ist nichts in Ordnung in seinem Leben: Seine beruflich bedingte ständige Abwesenheit bestimmt seine Rolle zu Hause und zerstört das Familienleben. Jetzt will er noch einen Versuch machen, sein Kind zurückzugewinnen, Wiedergutmachung leisten für 365 versäumte Tage – »jeder einzelne unverzeihlich«. Nicht eben hilfreich ist die Erinnerung an eine ähnliche Autofahrt vor genau einem Jahr: Damals ist er einige Kilometer vor dem Ziel umgekehrt – aus Feigheit, aus der Befürchtung, sein Sohn könnte ihn hassen? Christina hat vor kurzem ihre Schwester Lena durch einen Autounfall verloren. Seitdem hat sie sich ganz in sich selbst zurückgezogen. Der Versuch ihres Freundes Hendrik, sie wieder in die Welt hinauszulocken, hat fatale Folgen ...

      Zeit des Verschwindens2000
      4,2
    • Schwimmen

      • 134 Seiten
      • 5 Lesestunden

      Schwimmen ist eine besondere Kunst: Es ist nicht nur ein Sport oder eine erlernbare Bewegungstechnik, um sich vor dem Ertrinken zu retten, es ist auch das unmittelbarste Erlebnis vom Wasser und seiner Wandelbarkeit. Der Autor erzählt von den vielfältigen Berührungen des Schwimmers mit seinem Element, von seinem Ausgesetztsein, seinen Triumphen und seiner Verlorenheit. Immer wieder mischen sich im Wasser Sehnsucht und Angst, immer wieder verbinden sich auf den weiten, offenen Strecken Schönheit und Gefährlichkeit im Zusammenspiel von Wasser und Bewegung. Ein Buch zum Eintauchen - für Schwimmer wie für Wasserscheue

      Schwimmen2000
      4,3
    • In RINDERWAHNSINN heißen die Personen der Handlung Muttermeinhoff, der Vater Karlmarx, ihre Tochter Hänselundgretel, der Sohn Faustersterteil und als unerwarteter Gast der Vetterausdingsda. Düffel läßt die Klischees der 68er auf die der 89er prallen und persifliert die Konflikte der Ideologien.

      Rinderwahnsinn1999
      3,4
    • BORN IN THE RAF als Monolog an die Adresse des Generalbundesanwalts gerichtet, legt ein Sprößling der Meinhoff- Generation die „Lebensbeichte eines Terroristenkindes“ ab. Die Umstände hatten es mit sich gebracht, daß die Familie des Heranwachsenden in das Elternhaus der Ulrike Meinhoff umzog. Sein Ziel wird die Umerziehung von Vater und Mutter.

      Born in the RAF1999
    • Vom Wasser

      • 283 Seiten
      • 10 Lesestunden

      Ein schillernder Strom der Träume und Gedanken Die Geschichte einer Papierfabrikantendynastie, erzählt von einem, der wie magisch angezogen immer wieder zum Wasser zurückkehrt. Vor unseren Augen lässt dieser Mann die Porträts seiner Ahnengalerie auferstehen. Er erinnert sich an die sommerlichen Szenen seiner Kindheit und stellt sich vor, wie es gewesen sein könnte: damals, als im letzten Jahrhundert der Ururgroßvater auf seinem Landgut zwischen den Flüssen Orpe und Diemel entdeckte, wie sich Wasser in Papier und Papier sich in Geld verwandeln lässt; damals, als der Sohn des Firmengründers die Fabrik mit seinem nüchternen Zahlenverstand durch den ersten Krieg rechnete und rettete; damals, als die traditionsreiche Geschichte der erstgeborenen Fabrikherren mit dem nächsten Krieg und einem den Musen zugewandten Direktor zu Ende zu gehen drohte. Damals, als seine Frau die vorläufige Rettung brachte.

      Vom Wasser1998
      3,9
    • "Komm jetzt endlich!" ist der einzige von einem Schauspieler gesprochene Satz in diesem Stück. Mit dieser radikal ungewohnten Bühnenvorlage hat der Autor nichts Geringeres im Sinn, als das desolate, abgenutzte Gegenwartstheater vor eine Herausforderung zu stellen, die zum Verlassen der eingefahrenen Spuren zwingt: Er legt eine Art Protokoll von Emotionen vor, deren Wechselbeziehung sich zur Spannung des Dramas aufbaut und Handlung auslöst. Düffel gilt als einer der wichtigsten Autoren der neuen Dramatikergeneration in Deutschland.

      Die Unbekannte mit dem Fön1997