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Niklaus Meienberg

    11. Mai 1940 – 22. September 1993

    Niklaus Meienberg war ein Schweizer Schriftsteller und investigativer Journalist, der für seine scharfsinnige Auseinandersetzung mit der jüngeren Schweizer Geschichte bekannt war. Sein Werk, das oft durch ausgefeilte Wortspiele und meisterhafte sprachliche Techniken besticht, dient als Vorbild in der journalistischen Ausbildung. Meienberg scheute sich nicht, die Schweizer Gesellschaft und ihre Geschichte zu kritisieren, was ihm gelegentlich Kontroversen einbrachte. Seine Schriften, die oft für ihre literarische Qualität gelobt werden, provozieren und inspirieren Leser und Journalisten bis heute.

    Reportagen 2
    Die Welt als Wille & Wahn
    Reportagen 1+2
    Heimsuchungen
    Zunder
    Die Erschiessung des Landesverräters Ernst S.
    • 2006

      St. Fiden–Paris–Oerlikon (1972-1992) ist eine von der Biografin Marianne Fehr («Meienberg») und der «Magazin»-Redaktion neu zusammengestellte Sammlung der stärksten Reportagen und Essays entlang Meienbergs Biografie. Nachzulesen sind unter anderem die Jugend in St. Gallen, die Klassenfrage in Fribourg, das arabisch-jüdische Quartier in Paris, die Opernhauspremiere in Zürich, seine Streitigkeiten mit Journalisten und dem Journalismus und der nächtliche Überfall in Oerlikon. Eine zornige und zugleich zärtliche Auseinandersetzung mit der Schweiz des ausgehenden 20. Jahrhunderts.

      St. Finden - Paris - Oerlikon
    • 1999

      Die Reportagen Meienbergs sind präzise recherchiert, dramaturgisch ausgeklügelt und brillant geschrieben. Diese Neuzusammenstellung seiner Texte offenbart überraschende Zusammenhänge zur Schweizer Geschichte und Politik. Zudem sind erstmals seine autobiografischen Texte gesammelt und chronologisch angeordnet.

      Reportagen 1+2
    • 1998

      Ce sont les bouleversements, les attaques subis par cette ville qu'il décrit avec un style caustique dans le premier de ces textes. Attaque aussi, mais contre sa personne, dans " Le corps souverain ", où il raconte un douloureux passage à tabac. " Patries ", enfin, nous renvoie à ses origines. Y apparaît particulièrement ce qui est perceptible partout ailleurs en deçà de la violence : une nostalgie sans remède, une sensibilité sans cesse blessée.

      La désincarnation de Paris et autres textes
    • 1995
    • 1993

      Zunder

      • 222 Seiten
      • 8 Lesestunden
      4,2(7)Abgeben

      In Zunder notiert Meienberg verschiedenartigste Gewalttätigkeiten, harsche Wirklichkeiten und geplatzte Träume. Es ist die Rede vom angeblichen Sieg der Alliierten im sauber präsentierten Golfkrieg, von unserer Gewöhnung an das tägliche Gemetzel und vom Tod der Mutter. Außerdem enthält Zunder einen Brief an Salman Rushdie und einen anderen an den Chefredakteur von Oslobodjenje in Sarajewo.

      Zunder
    • 1991