Im Roman „Z“ beschreibt Vasilikos die Ermordung des jungen, progressiven und beliebten sozialistischen Abgeordneten Grigorios Lambrakis, der ein ausgeprägter Kritiker der damaligen Regierung war, sowie die Ereignisse, die zu seinem Tod führten und die darauf folgten. Lambrakis war kein professioneller Politiker, sondern Arzt und Professor an der Universität Athen, ehemaliger Champion der Balkan-Sportspiele, von den Menschen geliebt und bewundert. Im Jahr 1963 wurde er in Thessaloniki in einem von der Regierung organisierten Komplott ermordet, was eine landesweite Welle des Widerstands gegen die Regierung auslöste. Die Regierung beseitigte einen politischen Gegner, schuf jedoch einen Volkshelden. Rund eine halbe Million Menschen begleiteten seinen Sarg nach Athen, und der Buchstabe „Z“ (im Sinne von „lebt“) erschien überall im Land. Diese Bewegung endete erst mit dem Sturz der Regierung und der Machtübernahme durch die sogenannte Kolonelsregierung, die sieben Jahre an der Macht war. Vasilikos schöpfte aus seinem Wissen über Thessaloniki und der Analyse verfügbarer Dokumente und Gerichtsprotokolle und schuf ein fesselndes literarisches Werk, das die markanten Züge einer antiken Tragödie trägt.
Vassilis Vassilikos Bücher
Vassilis Vassilikos war ein produktiver griechischer Schriftsteller, dessen Werke oft von seinen Erfahrungen als Diplomat und seinem Engagement für politische Realitäten geprägt waren. Sein Schreiben zeichnet sich durch scharfe Einblicke in soziale und politische Fragen aus und analysiert die menschliche Verfassung angesichts von Widrigkeiten. Durch seine Romane und Gedichte erforschte er Themen wie Gerechtigkeit, Exil und Identität, wobei er einen unverwechselbaren Stil und eine eigene Stimme beibehielt.







Die Fotografien
- 245 Seiten
- 9 Lesestunden
Greece's most acclaimed living novelist gives us a magical realist portrait of contemporary Europe and contemporary Europeans. Here are seven tales that explore the themes of materialism, post Cold War politics, love, religious faith, and the power of imagination. In the tradition of Gabriel García Márquez and Luigi Pirandello, Vassilikos writes of the fantasies within reality, the spirit in existence, and the art within life.
Folio - 111: Z - Texte intégral
- 376 Seiten
- 14 Lesestunden
Un matin de mai 1963 les murs d'Athènes se couvrirent d'innombrables «Z»: le député de gauche Lambrakis venait d'être assassiné en pleine rue sous l'oeil complice de la police. «Z» pour «zei» - il vit - devenait le symbole, le cri de révolte du peuple grec. L'étude des minutes du procès a permis à Vassili Vassilikos de faire, à travers l'autopsie d'un meurtre politique, celle du mécanisme universel qui fait d'un homme un assassin et d'une caste, ses complices.
Vassilis Vassilikos est le romancier des succès mémorables, comme le mythique Z. Ses mémoires littéraires sont le roman d'une vie riche en rencontres - W.H.Auden,Yves Montand, Simone Signoret, Jean-Paul Sartre, Marguerite Duras, Leonardo Sciascia, Italo Calvino... -, en amitiés célèbres - Costa Gavras, Théodorakis... -, en voyages - Italie, France... Ses mémoires littéraires mêlent l'histoire d'une vie de découvertes, parfois vagabonde, parfois d'exil, à celle du monde, de la Grèce aux Etats-Unis, en passant par un pays imaginaire d'Amérique Latine où rôde la figure tutélaire du Che. Ses mémoires littéraires servent de modèle de vie à tout écrivain en devenir tant elles sont généreuses, envoûtantes et passionnantes.



