Weinbergers Schweigen
- 334 Seiten
- 12 Lesestunden
In der Mitte des 15. Jahrhunderts ist Simon ein Geselle in der Färberei seines Vaters. Nach den Gepflogenheiten der Zeit praktiziert das Zeichen "Au camaleão" nur eine Farbe: rot. Dem alten Meister folgend, ist der Geselle dazu bestimmt, ein Scharlatan zu werden. Doch jetzt lernt Simon einen reichen Zuckerbäcker, Joachim Fressard, kennen, der ihn in das Blau einführt: Diese Begegnung und das geheimnisvolle Telefonat, das er vor einer blau gemalten Madonna gehört hat, überzeugen den Gesellen, die familiären Färbetöpfe zu verlassen, um mit Pastellblau zu experimentieren. Fressard erweist sich jedoch als ambivalenter Beschützer, bereit, alles zu tun, um sein Vermögen zu vergrößern. Eine unerfüllte Liebe, feindliche Kollegen und das schreckliche Aufeinandertreffen mit seinem Vater stürzen Simon in die Hölle: Nicht alles ist rosig im Schlaraffenland. Der Geselle wird alles riskieren, um das makellose Blau des Mantels der Madonna zu erobern ...







