»Mich macht dieses Buch glücklich«, sagt Elke Heidenreich. Es geht darin um 13 Heldinnen, die sich nicht aussortieren und enteignen lassen, nur weil sie »alt« sind und ihre Familien keine Verwendung mehr für sie haben. 13 Heldinnen – voller Hoffnungen und Sehnsüchte, voller Leben – die ihre ganz eigenen, überraschenden Wege finden, wie sie bekommen, was sie wollen. Mit abgründigem Humor entlarvt Jane Campbell unsere bigotten Vorstellungen vom Alter und stellt ihnen ehrliche Erzählungen von später Intimität und Liebe und existenzieller Verlorenheit gegenüber.
Bettina Abarbanell Reihenfolge der Bücher (Chronologisch)






Die lachenden Ungeheuer
- 272 Seiten
- 10 Lesestunden
Denis Johnson, der große amerikanische Autor, erzählt in seinem neuen Roman von Freundschaft in einer zerfallenden Welt. Roland Nair, der sich als Däne ausgibt, kommt mit einem amerikanischen Pass nach Freetown, Sierra Leone, um seinen alten Freund Michael Adriko zu treffen. Zehn Jahre nach seinem letzten Besuch ist Nair zurück, um das Glück erneut herauszufordern, obwohl er die Region für hoffnungslos hält. Zu seiner Überraschung bringt Adriko eine junge Frau, Davidia St. Claire, eine schwarze Collegestudentin aus Colorado, mit. Die beiden planen, im Kreis von Adrikos Familie zu heiraten, und Nair soll sie in ihr Dorf im Grenzland zwischen Uganda und dem Kongo begleiten. Trotz seiner Skepsis über die wahren Absichten der beiden macht sich Nair auf den Weg. Doch die Situation wird kompliziert, als Interpol, der Mossad und der MI6 hinter ihnen her sind. Die Reise durch ein geheimnisvolles, beklemmendes Afrika führt ins Herz der Finsternis. In „Die lachenden Ungeheuer“ entfaltet Johnson eine atemraubende Geschichte von verschwimmenden Loyalitäten in einer Welt, die seit 9/11 chaotischer und verzweifelter geworden ist. Ein schneller, dunkler Abenteuer- und Spionageroman, der die Meisterschaft eines der bedeutendsten amerikanischen Schriftsteller unserer Zeit unter Beweis stellt.
Die Korrekturen : Roman
- 780 Seiten
- 28 Lesestunden
«Ein Wunder. Und kein geringes.» (Die Welt) Nach fast fünfzig Ehejahren hat Enid Lambert nur ein Ziel: ihre Familie zu einem letzten Weihnachtsfest um sich zu scharen. Alles könnte so schön sein, gemütlich, harmonisch. Doch Parkinson hat ihren Mann Alfred immer fester im Griff, und die drei erwachsenen Kinder durchleben eigene tragikomischen Malaisen. Gary steckt in einer Ehekrise. Chip versucht sich als Autor. Und Denise ist zwar eine Meisterköchin, hat aber in der Liebe kein Glück. Jonathan Franzen ist ein großartiger Roman gelungen: Familien- und Gesellschaftsgeschichte in einem.
Sieben Minuten nach Mitternacht
- 213 Seiten
- 8 Lesestunden
Wir müssen die, die wir lieben, manchmal gehen lassen, um sie im Herzen zu behalten. Manchmal fällt es unsäglich schwer, einen geliebten Menschen loszulassen. Manchmal fällt es unsäglich schwer, über das zu reden, was uns am meisten bedrückt. Und manchmal sind wir gerade in unserem tiefsten Leid mutterseelenallein. Es ist sieben Minuten nach Mitternacht. Wie jede Nacht erwartet Conor bange den Alptraum, der ihn quält, seit seine Mutter an Krebs erkrankt ist. Doch diese Nacht klopft etwas an sein Fenster und ruft seinen Namen: ein Wesen, das uralt ist und wild und weise – und das wie niemand sonst Conors Seele und seine geheimsten Ängste kennt. Von da an kommt das Wesen Nacht für Nacht, und allmählich begreift Conor, dass es der einzige Freund ist, der ihm in den schwersten Stunden seines Lebens zur Seite steht. Denn Conor wird zerrissen von der einen Frage, die er sich nicht zu denken und nicht auszusprechen wagt. Der Frage, ob er seine Mutter, die er über alles liebt, loslassen darf? Ob er sie nicht gar loslassen muss, um selbst nicht verloren zu sein?
Neuedition der Erzählungen mit 93 Short Stories in 4 Bänden, darunter 26 erstmals auf Deutsch, 17 neu übersetzte und 50 revidierte Erzählungen. Enthält zudem 4 Essays des Autors, von denen 2 erstmals auf Deutsch sind, sowie Nachworten von Paul Ingendaay, Daniel Kampa, Verena Lueken und Manfred Papst.
Der große Gatsby
- 188 Seiten
- 7 Lesestunden
New York 1922. Auf seinem Anwesen in Long Island gibt Jay Gatsby sagenhafte Feste. Er hofft, mit seinem neuerworbenen Reichtum, mit Swing und Champagner seine verlorene Liebe zurückzugewinnen. Zu spät merkt er, dass er sich von einer romantischen Illusion hat verführen lassen ...
In "Das entfernte Ufer" von Matthew Eck werden sechs amerikanische Soldaten nach einem Vorfall in einer belagerten Wüstenstadt in ein Überlebensszenario gezwungen. Der Roman thematisiert die moralischen Dilemmata und das Chaos moderner Kriegsführung und zeigt, dass selbst gute Absichten fatale Konsequenzen haben können.
Isaacs Sturm. Ein Mann und sein Kampf gegen den schrecklichsten Hurrikan der Geschichte
- 373 Seiten
- 14 Lesestunden
Der Meteorologe Isaac Cline erlebt am 8. September 1900 in Galveston ein unheilvolles Gefühl. Trotz normaler Messwerte entfaltet sich am Abend ein verheerender Hurrikan, der zehntausende Menschenleben fordert. Parallel dazu wird die Entstehung des Sturms beschrieben, der durch das Zusammentreffen dreier Winde entsteht.
Amerikanische Mythen - das sind Stories von Siedlern, In-dianern, Goldgräbern, Cowboys, Millionären, Tellerwäschern. Einige solcher Geschichten enthält dieses Buch. Nicht alle sind historisch verläßlich, aber alle sind in einem höheren Sinn richtig. Autoren sind u. a. Max Brand, F. Scott Fitzgerald, C. S. Forester, Dorothy M. Johnson, Jack London und Mark Twain


