Gratis Versand ab € 9,99
Bookbot

F. Lucentini

    Dieses Autorenduo ist besonders bekannt für seine redaktionelle Arbeit an der Urania-Reihe italienischer Science-Fiction-Anthologien, die sie von 1964 bis 1985 kuratierten. Ihre Leitung prägte die Landschaft und Ausrichtung der italienischen Science-Fiction in einer entscheidenden Ära maßgeblich. Durch ihre sorgfältige Auswahl von Werken beeinflussten sie den Geschmack des Publikums und stellten sowohl aufstrebende Talente als auch etablierte Autoren vor. Ihr Erbe zeigt sich im tiefen Verständnis und der Leidenschaft für Science-Fiction, die aus ihren Beiträgen strahlen.

    Der Palio der Toten Reiter
    Der Liebhaber ohne festen Wohnsitz
    Die Wahrheit über den Fall D.
    Wie weit ist die Nacht
    Die Sonntags Frau
    • Die mystischen Freitagsandachten des engagierten Turiner Priesters Don Pezza sind beim Volk und der vornehmen Turiner Gesellschaft gleichermaßen beliebt. Als er bei einer seiner Predigten die apokalyptische Frage stellt: »Wie weit ist die Nacht?«, explodiert die Kerze in seiner Hand und tötet ihn. Wer mögen die Drahtzieher des Attentats auf den Priester sein? Sind es die Würdenträger der Kirche, die inkognito dem Spektakel beiwohnten und anschließend verhaftet werden? Sind private Aversionen im Spiel? Oder sind gar die Mafia und der Fiat-Konzern in die Verschwörung verwickelt? Keine leichte Aufgabe für den sizilianischen Kommissar Santamaria, dem nicht nur das raue Turiner Klima zu schaffen macht. »Wie weit ist die Nacht« - jetzt wieder bei Piper Edition erhältlich

      Wie weit ist die Nacht
    • Die Meisterdetektive der Kriminalliteratur sind in Rom versammelt, um einen spektakulären Fall zu lösen, an dem sich schon Generationen von Detektiven, Schriftstellern und Wissenschaftlern die Zähne ausgebissen haben: das "Geheimnis des Edwin Drood", das rätselhafte Ende des letzten Romans von Charles Dickens, dem sein plötzlicher Tod 1870 die Feder aus der Hand gerissen hat. In diesem spannenden, quirligen Stück Kriminalsatire gelingt es den Detektiven, und damit Fruttero & Lucentini, Droods Geheimnis und Dickens' jähes Ende überzeugend aufzuklären.

      Die Wahrheit über den Fall D.
    • Für alle, die ihren Urlaub planen, ist ein Buch ein Muss: Der Liebhaber ohne festen Wohnsitz von Fruttero und Lucentini. Besonders in winterlichem Venedig wird die Lektüre zum Erlebnis. Die Hauptfigur, Mr. Silvera, ist ein großer, magerer Mann um die 40, dessen geheimnisvolles Lächeln und seine vagen Antworten auf Fragen ihn schwer fassbar machen. Als Reisebegleiter führt er Touristen durch die Stadt, trennt jedoch klar zwischen dem Venedig der Besucher und dem ihm vertrauten. Mr. Silvera spricht fließend Suaheli und Chinesisch und hat Erinnerungen an längst verschwundene Fresken. Seine faszinierende Persönlichkeit macht es schwer, sich in ihn zu verlieben, was zu Komplikationen führt. Die Autoren erkunden die verschiedenen Facetten seiner Figur, wobei sie sogar CIA und KGB einbeziehen, jedoch bleibt die Lösung komplexer als einfache Klischees. In einem Interview betonen sie, dass sie das alte Venedig bewahren und sichtbar machen wollten, was ihnen zweifellos gelungen ist. Dieses Buch ist ein Genuss, den man nicht beenden möchte, während man mit Mr. Silvera und seiner Prinzessin durch die verwinkelten Gassen Venedigs schlendert. Ob es sich um einen Krimi oder eine melancholische Liebesgeschichte handelt, bleibt unklar, doch die Reflexion über die Zeit bietet reichlich Stoff zum Nachdenken.

      Der Liebhaber ohne festen Wohnsitz
    • Der Palio der Toten Reiter

      • 200 Seiten
      • 7 Lesestunden
      3,1(18)Abgeben

      Ein Mailänder Anwaltsehepaar gerät auf einen mysteriösen Landsitz in der Toskana und in eine seltsame Abendrunde. Gesprächsthema ist das bevorstehende Reiterfrest in Siena. In derselben Nacht wird ein Toter in der Bibliothek gefunden. Das Autorenduo läßt mit genüßlicher Ironie die Welt der Fernseh- und Konsumwirklichkeit mit uralten kulturellen Ritualen zusammenprallen.

      Der Palio der Toten Reiter