Gratis Versand ab € 14,99. Mehr Infos.
Bookbot

Ivo Andrić

    9. Oktober 1892 – 13. März 1975

    Ivo Andrić schildert meisterhaft das Leben in seiner Heimat Bosnien unter osmanischer Herrschaft und webt epische Erzählungen, die menschliche Schicksale erforschen, die von der Geschichte geprägt sind. Seine tiefen Einblicke in die menschliche Psyche werden durch ein starkes Gefühl für Ort und Kultur ergänzt. Andrić' Werk fängt die Komplexität der Existenz ein und macht ihn zu einer bedeutenden Stimme in der Literatur.

    Wesire und Konsuln
    Die Entwicklung des geistigen Lebens in Bosnien unter der Einwirkung der türkischen Herrschaft
    Liebe in einer kleinen Stadt
    Omer-Pascha Latas
    Ex ponto
    Die Brücke über die Drina
    • Die Brücke über die Drina

      • 320 Seiten
      • 12 Lesestunden

      In elf weit gespannten Bögen - 250 Schritte lang, 10 Schritte breit - schwingt sich die Brücke über die Drina. Bei Višegrad, einer bosnischen Stadt nahe der serbischen Grenze, führt sie über den Fluss. Seit Jahrhunderten ist sie ein Treffpunkt für Menschen von beiden Ufern, ist Trennlinie und Bindeglied zwischen Orient und Okzident. In seinem Meisterwerk entrollt Ivo Andrić ein gewaltiges Zeitpanorama vom 17. Jahrhundert bis zum Ersten Weltkrieg und erzählt von den vielfältigen Schicksalen der Menschen, die dort aufeinandertrafen.

      Die Brücke über die Drina
      4,4
    • Ex ponto

      Gedichte

      • 200 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Ivo Andrić (1892-1975) war der erste jugoslawische Nobelpreisträger für Literatur. Die vorliegende Buch, Ex Ponto, hat eine ganz andere Charakteristik als die Romane, die ihn weltberühmt machten. Andrić schrieb dieses Werk während seiner dreijährigen Haft und Internierung, nachdem er an der jugoslawischen Befreiungskämpfe gegen Österreich-Ungarn teilgenommen hatte. Ex Ponto ist eine Art Prosagedicht. Andrić führt hier kurze, abgeschlossene Gespräche mit seiner Seele und reflektiert über das menschliche Leben, philosophische und ethische Fragen sowie über sein eigenes Schicksal.

      Ex ponto
      4,5
    • Omer-Pascha Latas

      • 359 Seiten
      • 13 Lesestunden

      Sarajevo im Jahr 1850: Der osmanische Sultan schickt seinen Oberbefehlshaber, Omer-Pascha Latas, um die aufrührerische Provinz zu bändigen. Omer-Pascha, von Geburt kroatischer Christ, grausam und hochintelligent, genügt ein einziges Jahr, um die Bosnier das Fürchten zu lehren. An seinem Schicksal und dem der Angehörigen seines Hofes wird die ganze Tragik der Emigranten deutlich, zeigt sich der Gegensatz zwischen der europäischen Welt, der sie entstammen, und der orientalischen Welt, der sie nun angehören.

      Omer-Pascha Latas
      4,3
    • Liebe in einer kleinen Stadt

      • 175 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Ivo Andric, geboren 1892 in Dolac bei Travnik, arbeitete als Diplomat, Politiker und Schriftsteller. Für seine Romane und Erzählungen wurde er 1961 mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichnet und gilt als einer der wichtigsten Autoren der südslawischen Literatur. Er starb 1975 in Belgrad.

      Liebe in einer kleinen Stadt
      4,3
    • In der Dissertation kann man die Genese von all jenem entdecken, was Andric als Literaten formte und auszeichnete. Aus Anlass der 50 Wiederkehr des Literaturnobelpreises an Ivo Andric erscheint seine Disseration „Die Entwicklung des geistigen Lebens in Bosnien unter der Einwirkung der türkischen Herrschaft“ erstmals als Einzelpublikation im Wieser Verlag. „In der Dissertation kann man die Genese von all jenem entdecken, was Andric als Literaten formte und auszeichnete“, schreibt Zoran Konstantinovic im Jahre 1982. (Zitiert nach Branko Tošovic, Der Nobelpreisträger Ivo Andric in Graz. Andric-Initiative Bd. 1, Graz 2008). In der Dissertation finden sich zahlreiche Themen, die „später als Quelle für seine Romane und Erzählungen herangezogen“ wurden (Ivo Andric Gesellschaft, Beograd). Mit der Herausgabe dieses Bandes würdigt der Wieser Verlag den großen Erzähler und Nobelpreisträger (und legt nach dem Erzählband „Buffet Titanic“,1995) sein theoretisches Grundlagenwerk vor, das in den jüngsten kriegerischen Auseinandersetzungen mystifiziert und diskreditiert wurde. Gerade weil ihr Inhalt „sogar vielen Fachleuten nicht ausreichend bekannt ist, rund um sie eine wahre Mystifizierung entbrannt, falsche Interpretationen gegeben und Schlussfolgerungen gezogen“ werden, wie Branko Tošovic feststellt, finden wir die Einzelpublikation der Disseration für hilfreich, das Werk des großen Erzählers neu zu lesen und zu verstehen.

      Die Entwicklung des geistigen Lebens in Bosnien unter der Einwirkung der türkischen Herrschaft
      4,0
    • Napoleon steht auf der Höhe seiner Macht. Bosnien, wie fast der ganze Balkan, gehört zum Osmanischen Reich – und in der kleinen bosnischen Stadt Travnik residiert ein Wesir des Sultans. Die Zeit zwischen 1806 und 1813 wird von ihren Einwohnern jedoch „Jahre der Konsuln“ genannt: Die Stadt mit ihrem Völkergemisch gerät zum Schauplatz internationaler Diplomatie, als ein französischer und ein österreichischer Konsul hierher entsandt werden. Sie werben gegeneinander um die Gunst des Wesirs, halten es letztlich aber nur miteinander aus. In diesem 1942 vollendeten Roman, der nun in überarbeiteter Übersetzung vorliegt, hat der Nobelpreisträger Ivo Andric aus seiner Heimatstadt eine zeitlose Bühne der Welt geschaffen.

      Wesire und Konsuln
      4,2
    • Der weltweite Ruhm des Nobelpreisträgers Ivo Andric geht zurück auf die beiden großen Chroniken, die er während des Zweiten Weltkriegs schrieb: „Brücke über die Drina“ und „Wesire und Konsuln“. Weniger bekannt ist, dass Andric auch kürzere Prosatexte geschrieben hat, die in seiner Gegenwart, in der Ära der beiden Jugoslawien nach 1918 und nach 1945 spielen. Diese nuancierten, abgründigen und unerbittlichen Erzählungen gehören zum Besten, was Andric geschrieben und was die Prosa des 20. Jahrhunderts zu bieten hat. Die von Karl-Markus Gauß besorgte Auswahl zeigt Andric als meisterhaften Diagnostiker des modernen Lebens.

      Die verschlossene Tür
      3,8
    • Buffet Titanic

      • 222 Seiten
      • 8 Lesestunden

      »... ein Autor, jenseits von allen politischen Erwägungen, dessen Werk das allgemein Menschliche widerspiegelt und die Stimme seines Volkes hörbar machte, im Gegensatz zu den Stimmen der Machthaber.« Nobelpreis-Komitee, Stockholm 1961 »Vielleicht hätte ich mich noch damit einverstanden erklärt, als ein Opfer des Hasses zu fallen, ich kann aber nicht im Haß und mit dem Haß leben, ich kann nicht an ihm teilnehmen«, sagt ein jüdischer Arzt, als er Bosnien im Jahre 1920 verläßt. Er ist einer der Helden von Ivo Andrics Geschichten aus Sarajevo, die zu den klassischen Texten der serbokroatischen Literatur zählen. Stärker noch als in den großen Romanen von Ivo Andric ist auch in diesen Erzählungen das historische Wissen über die Konfliktregion Balkan bewahrt. Von Gewalt und Haß handeln sie, und das Bemerkenswerte an diesen zutiefst menschlichen Geschichten ist, daß der Autor nie nur von einer Seite berichtet, sondern die Seele des mörderischen Ustascha-Mannes genauso erforscht wie die seines Opfers.

      Buffet Titanic
      3,9
    • Insomnia

      Nachtgedanken

      • 192 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Eine bisher unbekannte Seite des Nobelpreisträgers Ivo Andrić: Texte über die Schlaflosigkeit, das Altern und die Vergänglichkeit, herausgegeben von Michael Martens „Hat noch wer die Welt so geliebt wie ich?“ Sein ganzes Erwachsenenleben lang hat sich der Jahrhundertschriftsteller Ivo Andrić, weltweit gelesen und ausgezeichnet mit dem Nobelpreis für Literatur für seine historischen Romane, Notizen gemacht – Alltagsbeobachtungen, Reiseeindrücke, Charakterbilder, lakonische Kürzestgeschichten. Zu den schonungslosesten, erschütterndsten, intimsten Texten zählen jene, die sich mit der Schlaflosigkeit, dem Altern, der Vergänglichkeit beschäftigen. Pralle Lebenslust gemischt mit Franz Kafka und Edgar Allan Poe, so lässt sich dieses großartige Buch charakterisieren, das der Andrić-Biograf Michael Martens zusammengestellt hat.

      Insomnia
      4,0
    • Ivo Andrić – Nobelpreisträger und „die literarische Stimme Bosniens schlechthin“ (NZZ) – über eine starke Frauenfigur, die in Erinnerung bleibt. Rajkas Vater zählt zu den angesehensten und reihum respektierten Geschäftsmännern Sarajevos, ehe er bankrottgeht und darüber verzweifelt. Noch auf dem Sterbebett schärft er seiner fünfzehnjährigen Tochter ein: „Spare, spare immer, überall, an allem, und kümmere dich um nichts und niemanden.“ Streng hält sie sich an seinen Rat, übernimmt den Haushalt, unterdrückt die sanfte Mutter, schaut hartherzig einzig und allein auf ihren Vorteil und wird darüber zu einem Monstrum an Gier und Habsucht. Als jedoch der junge Ratko in ihr Leben tritt, ändert sich alles, und das „Fräulein“ wirft alle Prinzipien über Bord. Mit diesem 1944 entstandenen Roman schuf Ivo Andrić eine großartige und zeitlos aktuelle Charakterstudie.

      Das Fräulein
      3,7
    • Gegenstand der hier gesammelten Texte sind Geschichte, Tradition und Philosophie, Gesellschaft und Umwelt des Autors. In diesem Buch kann das Denken des Autors und Nobelpreisträgers, sein Verhältnis zur Welt, am genauesten nachvollzogen werden.

      Wegzeichen
      3,3
    • In einer der kunstvollsten und umfangreichsten Erzählungen des bosnischen Nobelpreisträgers Ivo Andrić erinnert sich ein Mönch an die Zeit, die er – von den osmanischen Behörden der Spionage verdächtigt – in Istanbuls berüchtigtem Untersuchungsgefängnis, dem »verdammten Hof«, verbracht hat: einer Stadt im kleinen, in der »Schuldige und fälschlich Beschuldigte, Schwachsinnige und Verlorene oder ganz einfach irrtümlich Verhaftete, Menschen aus Istanbul und aus dem ganzen Land«, abgeschnitten wie »auf irgendeiner Teufelsinsel«, festgehalten, malträtiert und in Angst und Schrecken versetzt werden. Besonders beeindruckt den Mönch die Erzählung eines jungen Türken vom Erbfolgekampf zweier Sultanssöhne und wie der Bruderzwist zu einem Mittel der Auseinandersetzung zwischen »Christenheit« und Osmanischem Reich gemacht wurde. Der verdammte Hof erschien 1954 (deutsch 1957), da war Andrić 62 Jahre alt.

      Der verdammte Hof
      3,8
    • Das Haus in der Einsamkeit

      • 205 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Ob er die mystische Offenbarung eines gestürzten Wesirs, die Tragödie eines unverbesserlichen Lügners, die Eskapaden eines französischen Abenteurers im Osmanischen Reich oder das Schicksal eines traurigen Prinzen behandelt, oder ob er sich den bescheidenen und tragischen Schicksalen eines unglücklichen Zirkusdirektors in der Liebe, einer großherzigen Prostituierten, eines eifersüchtigen Geometers oder einer Sklavin widmet, die den Tod der Schande vorzieht, es ist vor allem der Mensch, der Ivo Andrić fasziniert und bewegt – in seiner unendlichen Größe und seinen unzähligen Kleinigkeiten, vom geliebten Sarajevo des Autors bis in den Süden Frankreichs, von legendären Epochen bis in die Gegenwart.

      Das Haus in der Einsamkeit
      3,4
    • Goya

      Zwei Essays mit acht Bildtafeln

      Goya
    • Priče - Sve priče u jednoj knjizi

      • 844 Seiten
      • 30 Lesestunden

      Sve priče u jednoj knjizi povodom 125. godišnjice rođenja. „Ponekad izgleda da čovečanstvo od prvog bleska svesti, kroz vekove priča samo sebi, u milion varijanata, stalno istu priču. A ta priča kao da želi, poput pričanja legendarne Šeherezade, da zavara krvnika, da odloži neminovnost tragičnog udesa koji nam preti, i produži iluziju života i trajanja.“ Ivo Andrić je od 1920. do kraja života, za više od pola veka, napisao više od sto priča koje se mogu uvrstiti u svaku antologiju svetske priče. Kao majstor kratke prozne forme, Andrić je, iako naizgled tradicionalan, zapravo savremeni klasik koji se čita s uzbuđenjem. Njegove priče, koje obuhvataju teme bosanskih Muslimana, Turaka, Jevreja, žena, gradova i neobičnih likova, prožete su ironičnim tonom i jedinstvenim stilom. Andrić uspeva da čitaoca iznenadi „nečim poznatim“. U govoru prilikom primanja Nobelove nagrade 1961. godine, Andrić je istakao da pripovedač možda priča sam sebi, ili da cilj pričanja osvetli tamne puteve života, nudeći dublje razumevanje onoga što često ne vidimo.

      Priče - Sve priče u jednoj knjizi
      4,8
    • „Ja, u stvari, nikada nisam pisao knjige, nego rašivene i razbacane tekstove, koji su se s vremenom, s više ili manje logike, povezivali u knjige-romane ili zbirke pripovedaka.“Ivo AndrićPriče o osobenjacima i malim ljudima otkrivaju Andrićevo pripovedačko umeće da se kloni stereotipa i da svoje junake pronalazi u svetu drugačijem i različitom od onog koji ih okružuje. Od priče Popodne, u kojoj 22-godišnji pripovedač daje svoj prilog temama dosade i splina, te tipu junaka „mladi starac“, do pripovetke Jakov, drug iz detinjstva, o 80-godišnjem piscu velikih hronika i nebrojenih pripovedaka, nižu se priče o čudacima i mitomanima, egocentricima i manijacima, neurastenicima i hipohondrima, usamljencima, neženjama i samcima, umišljenim piscima i logorejičnim pripovedačima, lažovima i alkoholičarima, kvaziautoritetima i lažnim ljubavnicima, sitnim činovnicima i beznačajnim industrijalcima, malim Napoleonima i generalima posle bitaka...Andrić tako čitaocu, tom neumornom tragaocu za poznatim a novim, predstavlja junake samosvojnih ali prepoznatljivih karaktera, autentičnih a ipak znanih sudbina, istovremeno prožimajući njihove životne priče neskrivenom ironijom, latentim humorom i pritajenim saosećanjem.

      Priče o osobenjacima i malim ljudima
      4,4
    • Vezírův slon

      • 462 Seiten
      • 17 Lesestunden

      Průřez povídkovou tvorbou srbského nositele Nobelovy ceny od 20. až po 60. léta 20. století představuje galerii prostých a zároveň mnohoznačných příběhů, většinou temně laděných, často s nádechem mystiky. Obsahuje také novelu Prokletý dvůr.

      Vezírův slon
      4,7
    • Novela poutavě líčí zážitky bosenského františkanského mnicha v cařihradském vězení, osudy jednotlivců, s nimiž se tam setkal, i okouzlující pestrost orientu.

      Prokletý dvůr
      4,1
    • A Visegrad, c'est sur le pont reliant les deux rives de la Drina mais aussi la Serbie et la Bosnie, l'Orient et l'Occident que se concentre depuis le xvie siècle la vie des habitants, chrétiens, juifs, musulmans de Turquie ou « islamisés ». C'est là que l'on palabre, s'affronte, joue aux cartes, écoute les proclamations des maîtres successifs du pays, Ottomans puis Austro-Hongrois.C'est la chronique de ces quatre siècles que le grand romancier yougoslave Ivo Andri ´c, prix Nobel de littérature en 1961, nous rapporte ici, mêlant la légende à l'histoire, la drôlerie à l'horreur, faisant revivre mille et un personnages : de Radisav le Serbe empalé par le gouverneur turc, à Fata qui se jette du pont pour éviter un mariage forcé, et au vieil Ali Hodja, le Turc traditionaliste, qui voit avec consternation surgir les troupes de lempereur François-Joseph.En 1914, le pont endommagé dans une explosion demeure debout. Sinistre présage, cependant, grâce auquel ce roman paru en 1945, oeuvre d'un écrivain bosniaque par sa naissance, croate par son origine et serbe par ses engagements d'alors, nous paraît aujourd?hui mystérieusement prophétique.

      Le Livre de Poche - 3321: Le pont sur la Drina
      4,1
    • Kniha je první větší poválečný výbor z Andrićových povídek; snaží se reprezentovat Andrićovu povídkovou tvorbu co možná nejšíře, jak po stránce tematické, tak po stránce tvůrčí koncepce: od proslulých andrićovských námětů z dávné i nedávné minulosti rodné Bosny i královské iválečné Jugoslávie až po prózy nejnovější, autobiografické; od povídek koncipovaných klasickým vypravěčským způsobem až po prózy, v nichž zcela převažuje moment psychologický.

      Žena, která není
      3,9
    • Krátká pohádka o chytré, učenlivé a trochu neposlušné ovečce, která má ráda balet a chodí proto do ovčí baletní školy a které, když jednou zabloudí v lese a chystá se ji napadnout vlk, duchapřítomnost a taneční umění zachrání život. Pohádku provázejí stylizované ilustrace. Z původního srbského vydání volně přeložila Jana Havelková. Il. Jarmila Halamková.

      Aska a vlk
      2,5
    • Nedokončēts un pēc autora nāves no fragmentiem izveidots vēsturiskais romāns, kas attēlo Omerpašu Latasa, serbu ģenerāli, kurš no 1850. līdz 1852. gadam valdīja Bosnijā. Romānā tiek izcelta Omerpašas tuvāko cilvēku vide un viņa nežēlīgā valdīšana, kas atspoguļo laikmeta sociālos un politiskos apstākļus. Stāsts piedāvā dziļu ieskatu varas dinamikā un cilvēku attiecībās, kā arī atklāj vēsturiskos notikumus, kas ietekmējuši reģiona attīstību. Andrića rakstīšanas stils ir bagāts un izteiksmīgs, ļaujot lasītājam iejusties sarežģītajā un dramātiskajā vēsturē, kas veidoja Bosnijas identitāti.

      Omerpaša latas
      3,3
    • I tempi di Anika

      • 89 Seiten
      • 4 Lesestunden

      «In ogni donna c’è un diavolo che bisogna ammazzare o con il lavoro o con i parti o con tutte e due le cose» insegna un vecchio detto serbo. Ma Anika è un diavolo potentissimo che non si lascia domare e porta la rovina intorno a sé esercitando una sorta di magia erotica. Questo racconto, dove Andric ha dispiegato tutta la sua potenza di narratore, è la cronaca degli eventi tenebrosi che si svolsero ai «tempi di Anika». «Da quando era stata fondata quella città, da quando la gente nasceva e si sposava, non c’era mai stato un corpo simile, mai una simile andatura e un simile sguardo. Tutto ciò non era nato e non s’era sviluppato in rapporto con quanto lo circondava. Era capitato lì da chissà dove». Questo pensò Alibeg, governatore di uno sperduto paese della Serbia dove si era insediata la magia di Anika, colei che meditava «male e sventura come altri pensano alla casa, ai figli e al pane». Assistita da due cortigiane, nella sua casa discosta dal paese, Anika riceveva gli uomini, tutti gli uomini, e li incantava. Quel suo corpo mirabile era diventato un magnete che attirava a sé i sogni, gli odi e i desideri di un intero paese. I tempi di Anika apparve nel 1931.

      I tempi di Anika
      3,7
    • Racconti di Sarajevo

      • 92 Seiten
      • 4 Lesestunden

      =Tales of SarajevoLegati a una città dal tragico destino, Sarajevo, i racconti qui presentati sono una parte significativa anche se piccola del grande affresco bosniaco che Andric ha tracciato con tutta la sua opera. Di questa città-simbolo lo scrittore ha delinato con acuto realismo e con paziente studio psicologico le caratteristiche fondamentali attraverso secoli di storia. Il passato è una chiave per intendere il presente, e questi racconti, letti oggi, acquistano un sapore proferico e aiutano a capire il conflitto il corso.

      Racconti di Sarajevo
      3,7
    • Kniha popisuje osudy bosenského lidu během napoleonské expanze kdy byla Bosna ještě divokou zaostalou zemí ovládanou zástupci tureckého sultána.

      Travnická kronika
      3,3
    • Vzácně krásná kamenná stavba, vybudovaná jako záduší vezíra Mehmedpaši Sokoloviće, svazující břehy divoké, "zlé" řeky Driny v bosenském Višegradu a spojující Východ se Západem, cesta mocných i ubohých bez rozdílu národnosti a vyznání, po staletí ústřední dějiště událostí, místo, kde se za turecké nadvlády naráželo na kůl a vystavovaly hlavy sťatých odsouzenců a za rakousko-uherské okupace srocovala revoltující mládež a kde se v klidnějších dobách setkávali otcové městečka k poklábosení, kde snili zamilovaní a tropili výtržnosti flamendrové, kudy se ubíraly průvody svatební i pohřební, není v Andrićově románu pouze němým svědkem tří set let historie zapadlého městečka. Ve své "višegradské kronice", díle vzniklém v tíživé atmosféře druhé světové války, básnicko-filozofickém podobenství o tragických osudech a velikosti rodné Bosny, symbolem mostu - stavby častokrát ohrožené a poškozené, a přesto přetrvávající věky - vyjadřuje Ivo Andrić především víru ve vítězství života a ušlechtilého lidského úsilí nad zlem a nad smrtí.

      Most na Drině
    • Dvojezično, srpsko-englesko izdanje tri dela našeg proslavljenog nobelovca, Ive Andrića, u izvrsnom prevodu Silvije Hoksvort, obuhvata raznolike teme. "Razgovor s Gojom" (1935) predstavlja zamišljen dijalog sa velikim umetnikom, otkrivajući Andrićevo kompleksno shvatanje umetnosti, njenu dvostruku prirodu i prosvetiteljsku ulogu. U ovom delu, Goya postaje simbol umetničkog stvaralaštva, dok Andrić istražuje sudbinu umetnika, često obeleženu nesigurnošću i kontradikcijom. U "Mostovima", Andrić piše o simbolici mostova kao poveznicama između epoha, ljudi i naroda, predstavljajući ljudsku težnju da pređe na drugu obalu, što simbolizuje nadu i smisao postojanja. Ova metafora naglašava Andrićevu filozofiju o prevazilaženju smrti i traganja za smislom. "Znakovi pored puta", posthumno objavljeni, sadrže Andrićeve meditacije i misli koje su se razvijale tokom godina. Ovaj duhovni dnevnik, iako nepretenciozan, bavi se dubokim metafizičkim pitanjima, privlačeći čitaoca u magični svet znakova-krajputaša i unutrašnjih smerova. Silvija Hoksvort je pripremila izbor najinteresantnijih delova, čime je dodatno obogatila Andrićevu prozu.

      Razgovor sa Gojom. Mostovi. Znakovi pored puta
    • Dějiště autorových povídek je Bosna, a to v době před rakouskou okupací. Ona záhadná Bosna, kde je možno sledovat prudké srážky a vzájemné prolínání dvou kultur - římské a byzantské. Autor, potomek starousedlé sarajevské rodiny, čerpá z tohoto pestrého prostředí své různorodé typy a popisuje turecké hodnostáře, františkány, popy, lidi z dalekého světa, domácí figurky ...

      Mara milostnice a jiné povídky
    • Druhý zväzok výberu z diela srbochorvátskeho básnika a prozaika Iva Andrića, ktorý je známy a uznávaný predovšetkým pre svoju poviedkovú a novelistickú tvorbu, obsahuje nedokončený román 'Paša Omer Latas', novelu 'Prekliaty dvor', súbor poviedok 'Dom na samote' a výber z najznámejších poviedok.

      Dom na samote. Paša Omer Latas. Prekliaty dvor a iné
    • Vydanie obsahuje okrem románu Most na Drine (najznámejšie autorove dielo - zaoberá sa životom v Bosne pod nadvládou Osmanskej ríše) a novely Prekliaty dvor aj výber z poviedkovej tvorby pôvodom srbského autora. Spolu 15 poviedok. Švédska akadémia sa pri vykonávaní svojich vysokých povinností tentoraz rozhodla vyznamenať spisovateľa jednej, ako sa vraví, malej krajiny Nobelovou cenou, ktorá podľa medzinárodných meradiel znamená vysoké uznanie. 13-72-055-70

      Most na Drine a iné prózy
    • Prvý zväzok výberu srbochorvátskeho spisovateľa obsahuje Andrićove najznámejšie a najvydarenejšie romány, dva najkompletnejšie obrazy Bosny – jeden vertikálny, videný z perspektívy plynúceho času a trvajúceho mosta, stelesnenej ľudskej myšlienky zastavenej v čase a druhý horizonálny, vytvárajúci obraz Bosny ako mozaiku pohľadu cudzincov, ktorí sem prišli za „konzulských čias“, a súčasne rozmanitých predstaviteľov všetkých vrstiev starých obyvateľov tejto krajiny.

      Most na Drine. Travnická kronika
    • Dvě povídky laureáta Nobelovy ceny, z nichž první (Cesta Aliji Djerzeleza) staví na scénu slavného válečníka a nepřemožitelného bohatýra, známého z lidové poezie, v nezvyklé úloze rozpačitého a neúspěšného dobyvatele ženských srdcí. Druhá (Z časů Aniky) má ženskou hrdinku v krasavici z bosenského města, která mocí svého ženství neodolatelně přitahuje všechny muže a šíří kolem sebe mravní spoušť a zkázu.

      Cesta Aliji Djerzeleza