Berlin - Metropole der Gegensätze
- 287 Seiten
- 11 Lesestunden






Zehn Beiträge gegen Deutschlands freien Fall! Deutschland braucht ganz neue Leitbilder - nicht bloß ein paar Reformen. Und weil die besten Ideen immer noch im Kopf entstehen, formulieren 10 kluge Köpfe hier, was wir brauchen, damit es endlich aufwärts geht! Mit Beiträgen von: Wolfgang Harrer (Korrespondent, San Francisco), Klaus Hartung (Die Zeit), Gerd Held (TU Dortmund), Richard Herzinger (Die Zeit), Thomas krüger (Bundeszentrale für politische Bildung), Michael Jeismann (FAZ), Jörg Lau (Die Zeit), Miriam Lau (Die Welt), Jan-Werner Müller (St. Antony's, Oxford), Paul Nolte (International University, Bremen).
Manfred Hamms klassische und doch immer wieder überraschende Fotografien ziehen den Betrachter sofort in ihren Bann. Hamm kennt Berlin wie kaum ein anderer Fotograf. Er zeigt uns seine Stadt nicht nur von ihrer repräsentativen Seite, sondern schaut auch in Museumsdepots und Künstlerateliers, in Restaurants und Kinosäle, Parks und Gärten. Er dokumentiert die Industriebauten der Gründerzeit ebenso wie die Wohnanlagen des zwanzigsten Jahrhunderts in ihren typisch berlinerischen Erscheinungsformen sowie die Hinterhöfe und Wohnstraßen, die Cafés und Galerien. Berlin sind auch die Menschen, die in der Stadt leben und sie beleben. So hat Manfred Hamm seiner Liebeserklärung an die Hauptstadt Porträts von Berlinerinnen und Berlinern hinzugefügt, deren Leben und deren Arbeit mit der Stadt verbunden sind. Im dramaturgisch geschickten Wechsel von Schwarzweißaufnahmen und Farbbildern verbinden sich in diesem Band bekannte Ansichten mit völlig neuen Perspektiven zu einem großartigen Panorama einer außergewöhnlichen Stadt.
Es geht um keine Utopie und um keine Megalomanie, es geht um eine ganz konkrete Aufgabe: Eine Stadt, die Jahrzehnte lang fremdbestimmt war, muß endlich wieder zu ihrer Eigenart finden, die auch ein bißchen abartig sein darf, denn wie könnte sie sonst identisch werden.
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