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Matthias Politycki

    20. Mai 1955

    Matthias Politycki zählt zu den erfolgreichsten zeitgenössischen Schriftstellern deutscher Sprache. Seine Werke, oft geprägt von einem unverwechselbaren Stil und einer tiefgründigen Auseinandersetzung mit der menschlichen Existenz, finden großen Anklang. Politycki widmet sich in seiner Schaffenskraft komplexen Themen mit einem einzigartigen literarischen Ansatz, was ihn zu einer bedeutenden Figur der modernen deutschen Literatur macht.

    Umwertung aller Werte? Deutsche Literatur im Urteil Nietzsches
    Die Farbe der Vokale
    London für Helden
    Krachkultur 20/2020
    Schrecklich schön und weit und wild
    Ratschlag zum Verzehr der Seidenraupe
    • Alles wird gut

      Chronik eines vermeidbaren Todes

      • 400 Seiten
      • 14 Lesestunden

      Eine echte, atemberaubende literarische Erfahrung – d a samma d’accord! Matthias Politycki präsentiert einen grandios erzählten Roman über die Macht der Liebe, die kulturelle Grenzen überwindet, und über uralte Traditionen, die letztlich alles zerbrechen. Im Äthiopien des Jahres 2020, am Vorabend des Krieges, wird Josef Trattner, Ausgrabungsleiter im Norden, an die Grenze zum Südsudan geschickt. In der kleinen Siedlung Surma Kibish trifft er Natu, eine Frau mit abgerissenem Ohrläppchen, die ihn mit ihrer Schönheit, Stärke und Gefahr in ihren Bann zieht. Doch als er Zeuge ihrer öffentlichen Züchtigung wird, verändert sich alles. Am nächsten Tag sitzt Natu plötzlich in seinem Wagen, und er glaubt, mit ihr in ein neues Leben zu fliehen. Doch das alte Leben fordert seinen Tribut und setzt alles daran, Natu an den Ort ihrer Niederlage zurückzubringen. Politycki erzählt mit einem eleganten, klugen Stil voller Witz und Tiefe. Die vielen Geschichten des Romans sind so organisch miteinander verwoben, dass die kunstvolle Struktur unbemerkt bleibt. Nichts wirkt gekünstelt oder konstruiert, und der Autor hat sich zu einem großen, klassischen Erzähler entwickelt.

      Alles wird gut2023
      3,4
    • Schrecklich schön und weit und wild

      • 352 Seiten
      • 13 Lesestunden

      Wochenendtrip oder Weltumrundung, Pauschal- oder Backpackerreise, Länder sammeln oder einfach last minute: Wir reisen, was das Zeug hält und in allen nur denkbaren Varianten. Aber was steckt hinter der Reiselust? Was ist aus dem großen Versprechen, das die Welt einmal war, geworden? Wie hat sich das Reisen verändert? Matthias Politycki, im Hauptberuf Romancier und Lyriker, im Nebenberuf passionierter Reisender, hat keinen Reiseführer geschrieben, aber ein Buch über das Reisen – und ein sehr persönliches Buch über allgemeingültige Fragen.

      Schrecklich schön und weit und wild2023
      4,0
    • Mein Abschied von Deutschland

      Wovon ich rede, wenn ich von Freiheit rede

      "Deutsch sein heißt, eine Sache um ihrer selbst willen so gründlich zu betreiben, bis alle schlechte Laune haben." Im Frühjahr 2021 hatte Matthias Politycki genug vom deutschen Debattensumpf und zog nach Wien. In diesem fulminanten Buch begründet er seine Entscheidung und rechnet mit den Restbeständen unsrer Streitkultur ab – ein leidenschaftliches Plädoyer gegen die Restriktionen einer grassierenden Gegenaufklärung, vor allem aber auch eine Einladung zum wilden Denken über weltanschauliche Gräben hinweg. Als klassischer Linker steht Politycki für eine (fast) unbegrenzte Freiheit der Meinung, der Phantasie und der Literatur. Seine Verteidigung einer über Jahrhunderte gewachsenen Sprache gegenüber all jenen, die sie für ideologische Zwecke zu instrumentalisieren suchen, ist das Bekenntnis eines überzeugten Demokraten und Stilisten zugleich. "Nichts Geringeres wird gerade in der westlichen Welt verhandelt als unser Begriff von Freiheit. Wo manche noch glauben, es ginge lediglich um die Verbannung gewisser Wörter und Formulierungen, geht es in Wirklichkeit um die Art und Weise, wie wir in Zukunft leben wollen."

      Mein Abschied von Deutschland2022
      3,4
    • Das kann uns keiner nehmen

      • 301 Seiten
      • 11 Lesestunden

      Eine ganz und gar unwahrscheinliche Freundschaft, jede Menge Ärger und ein großes AbenteuerAm Gipfel des Kilimandscharo: Hans, ein so zurückhaltender wie weltoffener Hamburger, ist endlich da, wo er schon ein halbes Leben lang hinwollte. Hier, auf dem Dach von Afrika, will er endlich mit seiner Vergangenheit ins Reine kommen. Doch am Grunde des Kraters steht bereits ein Zelt, und in diesem Zelt hockt der Tscharli, ein Ur-Bayer – respektlos, ohne Benimm und mit unerträglichen Ansichten. In der Nacht bricht ein Schneesturm herein und schweißt die beiden wider Willen zusammen. Es beginnt eine gemeinsame Reise, unglaublich rasant und authentisch erzählt, wie das nur Politycki kann, gespickt mit absurden und aberwitzigen Abenteuern. Als sich die beiden schließlich die Geschichte ihrer großen Liebe anvertrauen, erkennen sie, dass sie mit dem Leben noch eine Rechnung offen haben. Doch der Tod fährt in Afrika immer mit, und nur einer der beiden wird die Heimreise antreten. Dieser grandiose Roman über zwei sehr gegensätzliche Weggefährten, jeder auf seine Weise von der Liebe gezeichnet, verhandelt zugleich ein großes gesellschaftspolitisches Thema: Wie findet zusammen, was nicht zusammen passt – auch über einen tiefen Graben hinweg. 

      Das kann uns keiner nehmen2020
      3,5
    • Krachkultur 20/2020

      • 208 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Die neue Ausgabe der KRACHKUL- TUR, »Deutschlands frechster Literaturzeit- schrift« (CICERO), widmet sich ausschließ- lich der Lyrik. Es ist die intimste und nach wie vor von einem breiten Publikum am wenigsten beachtete literarische Gattung.

      Krachkultur 20/20202019
      5,0
    • Sämtliche Gedichte

      2017-1987

      • 639 Seiten
      • 23 Lesestunden

      In seinen Gedichten lässt Matthias Politycki Verliebte, Verletzte und Verträumte, Reisende und Getriebene mal in freien Rhythmen, mal in romantischem Reimzauber davon erzählen, worauf es wirklich ankommt im Leben. Formstrenge Sonette stehen neben konkreter Poesie und werfen treffsicher Schlaglichter auf die Liebe, den Tod und die vermeintlichen Banalitäten des Alltags. Dabei nimmt Politycki seiner Leser mit auf eine Reise zwischen Heimatkunde und Weltweisheit und schlägt seit 30 Jahren einen ganz eigenen Ton an. Dieser Band versammelt erstmals sämtliche Gedichte, auch die verstreut publizierten; ergänzt wird er durch einen neuen Zyklus, der bis hinter die Tempel von Angkor Wat führt.

      Sämtliche Gedichte2018
      1,0
    • Schrecklich schön und weit und wild

      Warum wir reisen und was wir dabei denken

      • 347 Seiten
      • 13 Lesestunden

      Wochenendtrip oder Weltumrundung, Pauschal- oder Backpackerreise, Länder sammeln oder einfach last Wir reisen, was das Zeug hält und in allen nur denkbaren Varianten. Aber was steckt hinter der Reiselust? Was ist aus dem großen Versprechen, das die Welt einmal war, geworden? Wie hat sich das Reisen verändert? Matthias Politycki, im Hauptberuf Romancier und Lyriker, im Nebenberuf passionierter Reisender, hat keinen Reiseführer geschrieben, aber ein Buch über das Reisen – und ein sehr persönliches Buch über allgemeingültige Fragen.

      Schrecklich schön und weit und wild2017
      5,0
    • 42,195

      • 320 Seiten
      • 12 Lesestunden

      In seinem wohl persönlichsten Buch betrachtet der Schriftsteller Matthias Politycki einen Sport, der viel mehr ist als Freizeitbeschäftigung. Einen »Minimalkonsens der neuen Weltgemeinschaft« nennt er das, was immer mehr Menschen in den Städten und auf dem Land hinaustreibt und ihrem Leben Struktur gibt. Für ihn selbst gehören Laufen und Schreiben seit über vierzig Jahren zusammen, es sind seine Wege geworden, die Welt zu erschließen und zu erkunden. Wie in seinem Schreiben geht auch der Läufer Matthias Politycki hinaus in die Welt und nimmt den Leser mit nach London, New York, Island und an den Kilimandscharo.

      42,1952015
      3,6
    • Samarkand Samarkand

      Roman

      • 397 Seiten
      • 14 Lesestunden

      „Alle Geschichten kommen aus Samarkand.“ Die Welt ist aus den Fugen geraten, und wo einst die Seidenstraße entlang führte, ist 2026 das Epizentrum der Erschütterung. Alexander Kaufner, Gebirgsjäger und Grenzgänger, reist in das sagenumwobene Samarkand und begibt sich auf die Suche nach einer geheimnisvollen Kultstätte. Doch können Sieg oder Niederlage, Krieg oder Frieden tatsächlich von einem Haufen heiliger Knochen abhängen? Zusammen mit seinem Bergführer Odina, der ihm durch einen Schwur verpflichtet ist, und beschützt durch das wunderliche Mädchen Shochi, das die Zukunft träumen kann, durchstreift Kaufner die gewaltige Bergwelt Zentralasiens. Und gerät dabei zusehends in einen Wettlauf auf Leben und Tod, nicht zuletzt mit sich selbst. Dieses bildmächtige Epos ist Abenteuerroman, Liebesroman und Untergangsroman zugleich, es erzählt von der Konfrontation mit der Fremde, in der die großen existenziellen Fragen neu gestellt werden.

      Samarkand Samarkand2013
      3,2