Bahar hat zwei Mütter und keinen Vater. Ihr Vater ist eine Kaulquappe, erklärt sie den Kindern in der neuen Klasse. Und ihre eine Mutter ist die berühmte Schlagzeugerin einer Rockband. Das ist zwar nicht komplett gelogen, doch sonnenklar ist, dass Bahar damit allerhand durcheinanderwirbelt. Während Bahar Agnes und Ruman näher kennenlernt, trommelt Mama Sophie die Eltern zu einer Überraschung zusammen. Eine funkelnde Geschichte mit Herz, Verstand und Witz, aufregend zart illustriert von der belgischen Illustratorin Arevik d’Or.
Michael De Cock Reihenfolge der Bücher (Chronologisch)




Rosie und Moussa - der Brief von Papa
- 91 Seiten
- 4 Lesestunden
Ein neues herzzerreißendes Abenteuer von Rosie und Moussa, in dem es um Lügen, Geheimnisse und all die Nöte geht, die Rosie aushalten muss, weil sie Mama nicht erzählen darf, dass sich Papa bei ihr gemeldet hat – aus dem Gefängnis. Einfühlsam und mit vielen großartigen Bildern. Rosie erzählt Mama alles. Immer. Wenn sie traurig ist oder allein und auch, wenn sie sehr, sehr glücklich ist. Aber jetzt hat Rosie ein Geheimnis – sie hat herausgefunden, wo Papa steckt. Er ist im Gefängnis am anderen Ende der Stadt. Dabei hat Mama immer gesagt, er sei am Ende der Welt. Rosie plant einen heimlichen Besuch. Wie gut, dass Moussa sie dabei begleitet.
Seit Onkel Ibrahim für eine Weile bei Moussas großer Familie wohnt, gefällt es Rosie dort besonders gut. Onkel Ibrahim, der in Schwierigkeiten steckt, glaubt nicht an Zufälle, aber ist es wirklich Vorsehung, als er im Treppenhaus mit Rosies Mutter zusammenstößt? Rosie und ihre Mutter leben zu zweit in der Wohnung, bei Moussa sind sie jetzt sechs plus Onkel Ibrahim, das macht sieben! Für Rosie gibt es nichts Schöneres, als dort mit am Tisch zu sitzen, wenn ihre Mutter später nach Hause kommt. Onkel Ibrahim sagt, dass man Liebe nicht sehen kann. Aber Rosie hat ihre Mutter noch nie so gesehen! Moussa hofft gar, dass die beiden heiraten, dann ist das Problem mit der Aufenthaltsgenehmigung seines Onkels gelöst. Rosie weiß nicht so recht, was sie davon halten soll. Doch dann kommt ein Brief von Papa...
Rosie und Moussa
- 90 Seiten
- 4 Lesestunden
So ein Abenteuer! Eigentlich wollten Rosie und Moussa nur kurz aufs Dach, weil man von dort die ganze Stadt und bis zum Meer sehen kann. Doch die beiden werden aus Versehen ausgesperrt. Von ihrer Mutter aber weiß Rosie, dass es immer eine Lösung gibt, für alles ... Anrührend und spannend und mit vielen Bildern erzählt - solch eine Geschichte über die Freundschaft zweier Großstadt-Kinder ist selten. Rosie und Mama sind plötzlich umgezogen in das Hochhaus ans andere Ende der Stadt, das Rosie wie das andere Ende der Welt vorkommt. Bestimmt dauert es eine Ewigkeit, bis sie hier einen Freund findet. Falsch! Moussa überredet sie, auf das Dach des Hauses zu gehen, was strengstens verboten ist, aber es ist wunderschön. Doch dann sind sie auf dem Dach gefangen, es wird dunkel und kalt, kein Mensch weiß, wo sie sind. Zum Glück finden sie eine alte Zeitung und einen Kuli: Einer der Zettel HILFE WIR SIND AUF DEM DACH!!! landet bei Frau Himmelreich, den anderen haben sie Titus unter das Halsband gesteckt, der maßgeblich an der Rettungsaktion beteiligt ist. Und vielleicht erzählt Rosie Moussa auch noch, wo ihr Vater ist. Aber das ist eine andere Geschichte, sagt Rosie ... Eine kleine Geschichte, die so reich an Eindrücken, Stimmungen und Bildern ist.