Die Verbindung der Liebe mit dem Tod ist das dunkelste Motiv der Dichtung. Das Bewußtsein des Vergänglichen, des Verhängnisses und der Trauer, der unabwendbaren Verlassenheit und des verlorenen Glücks sind ihre immergleichen Themen, doch am Wandel ihrer Bildsprache läßt sich zugleich die „Geschichte“ oder „Chronik der Gefühle“ in den letzten Jahrhunderten ablesen: der gewandelten Erfahrungswelt entspricht eine Veränderung der Bildwelt in den Gedichten über Liebe und Trauer. Die vorliegende Sammlung bringt bekannte und weniger bekannte Gedichte, beginnend mit Versen des 16. Jahrhunderts und alten Volksliedern, und reicht über die Romantik und das 19. Jahrhundert bis weit in die Gegenwart (Bertolt Brecht, Georg Heym, Ingeborg Bachmann, Erich Fried).
Peter Schünemann Reihenfolge der Bücher (Chronologisch)
25. April 1930 – 1. Februar 2022






Unwandelbar G.
- 350 Seiten
- 13 Lesestunden
Lauter Abschiede. Ein Lesebuch.
- 331 Seiten
- 12 Lesestunden
Jüdisches Erzählen
- 351 Seiten
- 13 Lesestunden
Erzählte Welt
- 640 Seiten
- 23 Lesestunden
Georg Heym
- 112 Seiten
- 4 Lesestunden
German
Robert Walser
- 77 Seiten
- 3 Lesestunden
Georg Trakl
- 96 Seiten
- 4 Lesestunden
J. A. Rimbaud
- 117 Seiten
- 5 Lesestunden
Gottfried Benn
- 156 Seiten
- 6 Lesestunden



