Ein Klassiker der Weltliteratur ›Lord Jim‹ ist neben der Erzählung ›Herz der Finsternis‹ das wohl bekannteste Werk Joseph Conrads. Das Meer und die Menschen, die es bereisen, sind das große Thema dieses Klassikers. Lord Jim trifft als Offizier an Bord der »Patna« eine fatale Entscheidung. Er muss fliehen, vor sich selbst und den Demütigungen der anderen. Erst auf einer einsamen Insel gelingt es ihm, über sich selbst hinauszuwachsen. Ein ungeheurer, genialer Roman, der auch über ein Jahrhundert nach seinem Entstehen fasziniert. Auf neue Weise konfrontiert die Übersetzung von Manfred Allié die Leserinnen und Leser mit Joseph Conrads erschütternder Modernität - der Leidenschaft, der poetischen Kraft und psychologischen Tiefe seines Werks.
Manfred Allié Reihenfolge der Bücher (Chronologisch)






Drei unschuldige Mädchen, die plötzlich schwanger sind. Von Außerirdischen, versichern sie. Ein spannender Roman über Wunder, Täuschungen und die Geschichten, die wir erfinden, um uns vor der Wahrheit zu schützen. Und eine phantastische Liebesgeschichte.
T. S. Spivet ist zwölf Jahre alt und ein genialer Kartograph. Denn er weiß genau, dass nichts von Dauer ist. Der Whiskykonsum seines Vaters wird ebenso in Diagrammen festgehalten wie die Anatomie von Glühwürmchen. Inmitten seiner merkwürdigen Familie lebt er auf einer Ranch in einem flachen Tal in Montana. Eines Nachts begibt sich T. S. auf die Reise nach Washington und damit in ein unglaubliches Abenteuer.Reif Larsens Debüt ist ein Juwel: Ein mit vielen Karten und wundervollen Zeichnungen versehener Roman über Freundschaft, Kindheit, Schuld und über Zuhausesein. Ergreifend, geheimnisvoll und verspielt, ein wahres Feuerwerk von Gefühlen und Ideen.»Die Karte meiner Träume« besitzt den Schimmer eines alten Hollywood-Films und ist gleichzeitig aufeinzigartige Weise neu.
Einige Jahre nach seiner verwegenen Wanderung quer durch Europa bricht Patrick Leigh Fermor zu einer abenteuerlichen Odyssee in die Karibik auf. Mit von der Partie sind seine zukünftige Frau Joan und Costa, der Grieche. Die Reise führt die drei unter anderem nach Guadeloupe, Martinique, Grenada, St. Lucia, Haiti und Jamaika. Jede Insel ist anders und Vielfalt am ehesten das einende Prinzip. Die exzentrischen Kulte der Pocomanen von Kingston, die Voodooanhänger auf Haiti, die isolierten Gemeinden verarmter Weißer auf den Inseln der Heiligen – all das und der allgegenwärtige Aberglauben und die Vielzahl der Hexenmeister, die Lieder, Religionen, politischen Programme, die Entwurzelung und Entfremdung macht jede Verallgemeinerung unmöglich. Nichts ist älter als viereinhalb Jahrhunderte und alles wird improvisiert.
Eine junge Frau zu ihren Eltern, untere Mittelschicht im Londoner Vorort: »Ich habe eine gute und eine schlechte Nachricht. Die gute: Ich heirate, die schlechte: Er ist Perser. Und übrigens: Er hat bereits zwei Frauen.« So beginnt ein provozierender Roman über Heimat, Kochen und die Faszination des Fremden und eine Liebesgeschichte wie keine andere für diese Zeit.
"New York: 365 Tage" ist eine faszinierende und eindrucksvolle Reise durch das Jahr in New York. Beginnend mit dem Neujahrstag, besucht der Leser verschiedene kalenderliche Höhepunkte wie den Beginn der Baseballsaison, den vierten Juli, die Macy's Thanksgiving Parade und den Weihnachtsbaum im Rockefeller Center, begleitet von eindrucksvollen "Damals und Heute"-Fotografien, die das sich verändernde Stadtbild festhalten. Wir sehen New Yorker, die im Sommer im Central Park sonnenbaden, und im Winter durch den verschneiten Times Square eilen; sie versammeln sich in Restaurants und Clubs, meditieren in den großen Museen der Stadt und genießen ruhige Momente auf Feuerleitern und Parkbänken.
Es liegt auf der Hand
- 231 Seiten
- 9 Lesestunden
Leonidas Witherall, der ungewöhnlichste Bewohner Daltons, erhält ein mysteriöses Päckchen von einer unbekannten Blondine, das schnell verschwindet. Daraufhin wird er in eine turbulente Verfolgungsjagd verwickelt, die durch die Entdeckung einer Leiche unterbrochen wird: Banker Fenwick Balderston wurde mit einer von Leonidas geschenkten Shakespeare-Büste erschlagen.
Die Bewohner von Salcott St Mary haben es nicht leicht. In dem einst beschaulichen Dörfchen haben sich die überspanntesten Künstler*innen Londons angesiedelt: Lavinia Fitch, Autorin romantischer Frauenromane, Bühnenstar Marta Hallard und Miss Easton-Dixon, die jährlich ein Buch mit Weihnachtsmärchen veröffentlicht, sind noch die Harmlosesten. Hinzu kommen ein verlogener Rundfunkjournalist, ein arroganter Dramatiker, ein verkrachter Balletttänzer und ein hasserfüllter naturalistischer Schriftsteller. Der Besuch eines kalifornischen Starfotografen mischt die Künstler*innenkolonie gehörig auf: Alle sind sich einig, dass von Leslie Searle eine schier übermenschliche Attraktivität ausgeht. Und dann verschwindet der geheimnisvolle Schöne spurlos. Alan Grant, Inspector von Scotland Yard und enger Freund von Marta Hallard, wird hinzugezogen. Beinahe jede*r der schrulligen Künstler*innen hätte ein Motiv – und keine*r hat ein Alibi. Aber wer von ihnen wäre raffiniert genug für einen so ausgeklügelten Mord, dessen Opfer sich in Luft aufgelöst zu haben scheint?
Unzweifelhaft der Beste
- 260 Seiten
- 10 Lesestunden
In diesen provokativen, einfallsreichen Fiktionen begegnen wir einem Mann, der von sich selbst als einem arktischen Wolf träumt, einem Wesen, das langsam in die Wachwelt eindringt; einer feindseligen Hausfrau, die außerkörperliche Erfahrungen kultiviert und sich vorstellt, wie ihre Existenz die Grundlage für einen Film mit Jessica Lange bilden könnte; und einem autistischen Kind, für das die Welt und die Worte dasselbe sind, ebenso fest und ebenso formbar. Bradfields Geschichten sind psychologisch fesselnd und urkomisch, insbesondere wenn er das Übernatürliche mit dem Alltäglichen vermischt. Jede dieser einundzwanzig Geschichten zeigt seine einzigartig reiche Sprache und Vorstellungskraft.
DuMont's Kriminal-Bibliothek - 1070: Mord aus Tausendundeiner Nacht
- 326 Seiten
- 12 Lesestunden
In einem bekannten Museum in London, das der persischen Kunst gewidmet ist, wird ein erschreckendes Verbrechen begangen. Das Opfer, ein großer, fast skelettartiger Mann mit Zylinder, hält ein Kochbuch in der Hand. Aus seiner Brust ragt der Griff eines Dolches. Mehr als ein Beamter von Scotland Yard grübelt über den Fall nach. Es bleibt nur ein Ausweg: die Hilfe von Gideon Fell zu suchen. Doch auch für den großen Kriminologen wird es nicht einfach sein, die Lösung eines Rätsels zu finden, das wie eine Geschichte aus den „Mille und Una Notte“ erscheint.
Hinter dem Horizont
- 339 Seiten
- 12 Lesestunden
Tim und Struppi, Clawdia Chauchat, Settembrini, Mynheer Peeperkorn, Naphta, alle zusammen in einem Hotel in den peruanischen Anden – geht das überhaupt? Der amerikanische Autor Frederic Tuten beweist, daß es geht. In diesem verrückten Abenteuerroman spannt Tuten zwei der berühmtesten Comicfiguren mit einigen der prominentesten Personen der modernen Weltliteratur zusammen. Besonders hübsch die Liebesgeschichte zwischen Madame Chauchat und dem immer noch nicht recht erwachsenen Tim. Sie verführt ihn nach allen Regeln der Kunst einer erfahrenen Frau – und Tim wird endlich ein Mann. Dieser lyrische Abenteuerroman ist natürlich ein ausgewachsener Literaturscherz für Kenner. Indes ist Tuten kreativer Künstler genug, um eine durchaus einleuchtende Geschichte zu erzählen. Auch wer keinerlei Kenntnis von Tintin oder vom ›Zauberberg‹ hat, kommt hier auf seine Kosten.
Medusa
- 244 Seiten
- 9 Lesestunden
Medusa ist ein klassischer Roman des kosmischen Horrors, der ursprünglich in den späten 1920er Jahren veröffentlicht wurde.
Nord-England
- 228 Seiten
- 8 Lesestunden
Die Klassiker der amerikanischen Literatur
- 277 Seiten
- 10 Lesestunden
Lexikon mit Kurzporträts von 50 amerikanischen Schriftstellerinnen und Schriftstellern von der frühen Nationalliteratur bis zur Gegenwart.









