Der junge Deutsche Wilhelm von Gloeden, kaum zweiundzwanzig Jahre alt, kam 1878 nach Taormina, nachdem er kurz in Neapel verweilte. Er begann sofort, sich mit Fotografie zu beschäftigen; dieses neue Medium hatte ihn fasziniert, seit sein Stiefvater ihm eine Kamera geschenkt hatte. Dieses Buch präsentiert eine Sammlung der Bilder, die er von den mythischen Landschaften rund um den Vesuv und die Vulkane auf der einen Seite und dem Meer auf der anderen Seite aufgenommen hat, sowie von der Sonne des Südens. Auch viele seiner pastoralen Aktstudien von sizilianischen Jungen sind enthalten, die oft Requisiten wie Kränze oder Amphoren zeigen, die eine Kulisse im antiken Griechenland oder Italien suggerieren. Aus moderner Sicht zeichnet sich sein Werk durch den kontrollierten Einsatz von Licht sowie die eleganten Posen seiner Modelle aus.
Wilhelm von Gloeden Bücher
16. September 1856 – 16. Februar 1931






Taormina
- 95 Seiten
- 4 Lesestunden
Schirmer/Mosel 1998; Umschlag an den Rändern minimal nachgedunkelt, winziges unscheinbares Fleckchen am oberen Schnitt
Akte in Arkadien
- 167 Seiten
- 6 Lesestunden
Akte [Broschiert] [Jan 01, 1983] Wilhelm von Gloeden und Ekkehard Hieronimus
Et in Arcadia Ego
- 112 Seiten
- 4 Lesestunden
This sensational book is an authentic reproduction of a so far unknown collector's original album, which was carefully preserved and safeguarded against the gazes of the curious for an entire century. It is a rare document of early staged photography and turn-of-the-century gay culture.
Paradis Sicilien. Paysages, Portraits, Nus 1890-1905
- 93 Seiten
- 4 Lesestunden