Die Bundesverfassung ist eigentlich klar: Nur der Bund darf Münzen und Banknoten herausgeben. Er hat, vertreten durch die Nationalbank, das Monopol. Die Realität sieht anders aus: Rund 85 Prozent des Geldes werden unbar von den privaten Banken geschöpft – jedes Mal, wenn sie einen Kredit vergeben. Die Folgen sind verheerend: gefährliche Finanzblasen, exponentiell wachsende Verschuldung, Umverteilung von den Arbeitenden zu den Vermögenden, Inflationsgefahr. Dieses Buch erklärt die Geldschöpfung durch die privaten Banken und ihre Konsequenzen. Und es schlägt vor, die Geldschöpfung auf die Nationalbank zu beschränken und an die Wirtschaftsentwicklung zu koppeln. Das Resultat ist ein sicheres, von der Bonität der Banken unabhängiges Geld, das voll durch gesetzliches Zahlungsmittel gedeckt ist. Mit dem Geldschöpfungsgewinn, der neu der Allgemeinheit zufällt, lassen sich die Staatsschulden in kurzer Zeit abbauen. Vollgeld – eine Idee, deren Zeit gekommen ist. Verein Monetäre Modernsierung (Hrsg.): Die Vollgeld-Reform – wie Staatsschulden abgebaut und Finanzkrisen verhindert werden können. Mit Beiträgen von Hans Christoph Binswanger, Joseph Huber und Philippe Mastronardi
Hans Christoph Binswanger Reihenfolge der Bücher (Chronologisch)






Dieses Buch ist nicht mehr und nicht weniger als die Summa eines großen Ökonomen. Hans Christoph Binswanger führt den Leser vom philosophischen Verstehen und wissenschaftlichen Nachdenken zum politischen Handeln: Wo liegen die grundsätzlichen Probleme unserer Wirtschaft? Und welche Maßnahmen können wir gegen die scheinbar unausweichliche Wiederkehr der ökonomischen und ökologischen Krisen ergreifen?
Die Wachstumsspirale
- 418 Seiten
- 15 Lesestunden
Im Wachstumsprozess entwickelt sich der wirtschaftliche Kreislauf zu einer Spirale, die einem exponentiellen Pfad folgt. Um diesen Wachstumspfad zu erklären, muss die Dynamik von Geld, Energie und menschlicher Imagination stärker betont werden als in der konventionellen ökonomischen Theorie. Diese Theorie, die auf statisches Gleichgewicht ausgerichtet ist, wird durch historische Entwicklungen ergänzt, die diese Dynamik verdeutlichen. Ältere ökonomische Erkenntnisse, die die zeitliche Dimension des Wirtschaftens berücksichtigen, erweisen sich als hilfreich. Die Theorie der „Wachstumsspirale“ integriert diese Einsichten und bietet eine wichtige Grundlage für die Analyse von Wachstumsperspektiven und deren Beschleunigung oder Verlangsamung. Das Buch gliedert sich in drei Teile: Der erste Teil thematisiert den Marktprozess als Interaktion zwischen Unternehmen und Haushalten unter Berücksichtigung von Geld und Geldkapital. Die dynamisch orientierte Theorie von Angebot und Nachfrage wird hier als besser geeignet für das Wachstum der Wirtschaft dargestellt. Der zweite Teil behandelt den Produktions- und Verteilungsprozess unter Einbezug von Energie und menschlicher Imagination. Die konventionelle Grenzproduktivitätstheorie wird durch die Nettoprodukttheorie ersetzt, die zwischen Restitutionskosten und Nettoprodukt unterscheidet. Der dritte Teil erläutert die Wachstumsspirale der Wirtschaft und deren inhärente Wachstumsdränge. Eine
Geld & Wachstum
- 302 Seiten
- 11 Lesestunden
Ökonomie, Ethik und Menschenbild
- 196 Seiten
- 7 Lesestunden
Geld und Natur
- 240 Seiten
- 9 Lesestunden
Geld und Magie
- 192 Seiten
- 7 Lesestunden
Spätestens seit Aufkommen der modernen Wissenschaften gilt Alchimie als Aberglaube. Der bekannte Nationalökonom Hans Christoph Binswanger hält provozierend dagegen: Die Versuche zur Herstellung künstlichen Goldes wurden nicht deswegen aufgegeben, weil sie nichts mehr taugten, sondern weil sich eine Alchimie in anderer Form durchsetzte. Die moderne Wirtschaft hatte die Verwandlung eines minderwertigen Stoffs in ein hochwertiges Symbol erfunden - mit ihr ließ sich aus Papier Geld machen. Und der Nationalökonom geht in seiner Analyse sogar noch ein Stück weiter: Der alchemistische Trick der Wirtschaft wird über kurz oder lang auffliegen. Ohne reale Gegenleistung wird das Wachstum aus dem Nichts ein sicheres Ende haben. Dies ist eine überarbeitete und aktualisierte Fassung der Erstausgabe
Der NAWU-Report, Wege aus der Wohlstandsfalle
- 326 Seiten
- 12 Lesestunden


