Die römische Wandmalerei ist ein einzigartiges Phänomen der europäischen Kunstgeschichte. Vom 3. Jahrhundert v.Chr. bis zum 4. Jahrhundert n.Chr. wurden im gesamten Römischen Reich öffentliche und private Bauten - nicht nur die Villen der Wohlhabenden, sondern auch einfachste Häuser und die Grabstätten - mit vielfältigen und phantasievollen Bildern ausgestaltet. Selbst der kleinste Raum konnte so zur prachtvollsten Gartenlandschaft werden, bevölkert von den großen Gestalten der Mythologie.Allgemein verständlich und auf dem aktuellen Forschungsstand werden in dem reich bebilderten Band die Techniken und Werkstätten vorgestellt, die verschiedenen Stile durch alle Epochen beschrieben und in den historischen Kontext eingeordnet.Ein Leitfaden für das Verständnis und die Deutung römischer Wandmalerei.(description from backcover)
Harald Mielsch Bücher




Griechische Tiergeschichten in der antiken Kunst
- 148 Seiten
- 6 Lesestunden
Die römische Villa
- 181 Seiten
- 7 Lesestunden
Aus archäologischen und literarischen Quellen werden die typischen Züge des Hauses der römischen Führungsschicht herausgearbeitet. Der Bestand an Denkmälern ist fragmentarisch, erlaubt aber mehr Aussagen, als gemeinhin angenommen wird. So lassen sich einige literarisch bekannte Funktionen rekonstruieren, in denen sich das römische etwa vom pompejanischen Haus unterscheidet. Dazu gehören etwa Räume für Gerichtsverhandlungen oder zur Bewirtung zahlreicher Gäste, aber auch Orte für die demonstrative Betätigung der senatorischen Frauen bei der Verfertigung von Textilien. Einige Eigenheiten bleiben bis in die Spätantike in veränderter Form erhalten.