Inhalationstherapie
- 59 Seiten
- 3 Lesestunden



Tauchen hat seit dem Zweiten Weltkrieg sowohl als Beruf als auch als Sport an Bedeutung gewonnen. In Deutschland sind über 20.000 und in der Schweiz über 5.000 Menschen in Unterwassersportvereinen organisiert. Die Gewinnung von Mineralien und Erdöl aus den Schelfmeergebieten, die bis zu 200 Meter tief sind, hat bereits in größerem Umfang begonnen. Hierfür werden Menschen benötigt, die tagelang unter Wasser oder in Unterwasserhäusern leben. Auch Archäologen, Zoologen und Geologen nutzen zunehmend Tauchgeräte, um ihre wissenschaftliche Neugier zu befriedigen. Militärs träumen seit der Antike von Unterwasserkämpfen, doch erst seit dem Zweiten Weltkrieg hat der Kampftaucher für Kommandoaktionen und Minenräumungen an praktischer Bedeutung gewonnen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, in die Wassertiefe vorzudringen. Bereits Jahrtausende vor Christus tauchten Menschen nackt und ohne technische Hilfsmittel nach Perlen und Muscheln. Die erste Taucherglocke soll Alexander der Große unter Aufsicht von Diogenes und Aristoteles im Jahr 327 v. Chr. genutzt haben, um die Geheimnisse des Meeres zu erforschen. Diese Art des Tauchens führte zur Entwicklung der sogenannten "Caissons," mit denen Unterwasserarbeiten im Trockenen möglich wurden. Dies brachte auch die ersten Tauchunfälle und Krankheiten mit sich, die zu grundlegenden medizinischen Arbeiten führten.