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Ernst Fraenkel

    26. Dezember 1898 – 28. März 1975
    Klassenjustiz und Pluralismus
    Staat und Politik 2
    Geschichte der griechischen Nomina agentis auf -tēr, tōr, -tēs (-t-)
    Geschichte der griechischen Nomina agentis auf -tër, tör, -tës (-t-) 1
    Deutschland und die westlichen Demokratien
    Der Doppelstaat
    • Ernst Fraenkels 'Doppelstaat' ist ein Standardwerk über die Politik, die Justiz und das Recht im Nationalsozialismus. Fraenkels These ist, dass im Nationalsozialismus zwei Formen der Herrschaft nebeneinander bestehen: Im „Normenstaat“ gelten die bisherigen Rechtsvorschriften in dem Umfang weiter, wie es zur Funktionsfähigkeit des fortexistierenden kapitalistischen Wirtschaftssystems erforderlich ist. Im „Maßnahmenstaat“ wird nicht nach rechtlichen Regeln, sondern nach Kriterien politischer Opportunität entschieden, um die Herrschaft des Regimes zu sichern und um seine spezifischen Ziele – wie die Judenverfolgung - durchzusetzen. Im Zweifel entscheidet der Maßnahmenstaat nach seinem Interesse, ob eine Angelegenheit nach den Regeln des Normenstaates oder nach den Bedürfnissen des Maßnahmenstaates behandelt wird. Das Buch fand seit Mitte der siebziger Jahre in der wissenschaftlichen Literatur und der Publizistik eine breite Resonanz. Der „Doppelstaat“ erreichte den Rang eines Klassikers.

      Der Doppelstaat
      4,3