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Arno Borst

    8. Mai 1925 – 24. April 2007
    Lebensformen im Mittelalter
    Barbaren, Ketzer und Artisten
    Der Turmbau von Babel. Band 1
    Die Katharer
    Mönche am Bodensee
    Das Rittertum im Mittelalter
    • Mönche am Bodensee

      Spiritualität und Lebensformen vom frühen Mittelalter bis zur Reformationszeit

      • 671 Seiten
      • 24 Lesestunden

      "Wenn wir begreifen wollen, wie das Land am Bodensee zu einem geistlichen Treffpunkt Europas wurde, müssen wir es nicht als das Ferienparadies betrachten, das heute vor uns liegt, sondern als die Wildnis, die vor 1400 Jahren den ersten Mönchen vorschwebte. Sie kamen von weit her, aus Irland und Frankreich, und was sie suchten, war keine Heimat, sondern ein Exil, in dem sie mit Gott und ihrer Seele allein sein könnten. Hier fanden sie einen unheimlichen See; über ihm Stürme und Nebel, in seiner Tiefe Wasserteufel. Und sie fanden einen Urwald ohne Wege, in den Ebenen Bären und Schlangen, auf den Bergen Wetterhexen. Hier bauten die Mönche seit dem siebten Jahrhundert Einsiedeleien. Allmählich rodeten sie den Urwald, betrieben Ackerbau und Viehzucht, züchteten sogar Heilkräuter und Rassepferde. Die Benediktiner zogen alemannische Bauern an, die von ihnen Glaubensernst und Arbeitseifer lernten. Der Bodensee selbst wurde zur Brücke zwischen den Menschen. Gemeinsam bändigten sie die materielle Not und schufen geistig geprägte Siedlungen; da gediehen das Totengedenken und der Geist von Kunst und Wissenschaft." (Arno Borst)

      Mönche am Bodensee2010
      4,0
    • Die Welt des Mittelalters

      Barbaren, Ketzer und Artisten

      • 683 Seiten
      • 24 Lesestunden

      Einer der bekanntesten deutschen Historiker präsentiert die Summe seiner Forschungen zur Geschichte des Mittelalters. Die Darstellung behandelt mittelalterliche Deutungen von Herrschaft, Geschichte und Sprache sowie religiöse, soziale und geistige Bewegungen der Zeit. Zudem werden die Erfahrungen der Menschen mit Kunst, Natur und Sterblichkeit thematisiert. Zentrale Frage ist das Weltbild des Mittelalters, das entgegen der Annahme nicht statisch war, sondern Veränderungen unterlag, die schließlich im Spätmittelalter zu einem Zerbrechen führten. Die Vielfalt der mittelalterlichen Welt zeigt sich in Themen wie „Ketzerei und Massenwahn“, „Frauen und Kunst im Mittelalter“, „Wissenschaft und Spiel“ und „Ritterliche Lebensformen“. Ein besonderes Highlight ist ein fiktives „Totengespräch“ mit Hermann dem Lahmen, einem Mönch des 11. Jahrhunderts. Der Autor gelingt es, die „leisen Stimmen“ der Menschen aus dem Mittelalter anschaulich und fesselnd hörbar zu machen und verdeutlicht, dass das Mittelalter bedeutende Einsichten für die Gegenwart und Zukunft bietet. Mit seinem brillanten Stil und wissenschaftlicher Präzision zeigt er sich als Meister des historischen Erzählens, was das Werk zu einem geistvollen Lesevergnügen macht.

      Die Welt des Mittelalters2007
    • Ritte über den Bodensee

      Rückblick auf mittelalterliche Bewegungen

      Der Bodensee im Schnittpunkt eines europäischen verstandenen Mittelalters in Texten von großer Bandbreite. Die Aufsätze reichen von autobiographischen Texten wie „Mein Bodensee. Verhaltene Annäherung“ über die Motivgeschichte „Ein Ritt über den Bodensee“ (anlässlich der Auszeichnung mit dem Bodensee-Literaturpreis entstanden) bis zu der umfassenden Detailuntersuchung „Bodensee. Geschichte eines Wortes“.

      Ritte über den Bodensee1992
    • Computus

      • 126 Seiten
      • 5 Lesestunden

      Der Begriff "computus" bezeichnete in Antike und Mittelalter sowohl die Zahl als auch die Zeitrechnung, später stand das Wort auch für Meßbarkeit und Normierung, der Ursprung des Computers ist unschwer darin zu erkennen. Arno Borst erzählt die Geschichte des Zeitberechnens und Zählens von der Antike bis heute: Von den ersten Sonnenuhren zum Astrolab und Abacus, von den arabischen und lateinischen Ziffern zum Dezimalsystem, von der Chronik bis zum immerwährenden Kalender, vom Rechenautomaten zum Computer. Ein unterhaltsamer kulturhistorischer Rundgang durch die vielfältige sowie widersprüchliche Welt der Zeit und der Zahlen.§

      Computus1990
      2,7