Alchemie im Mittelalter
- 285 Seiten
- 10 Lesestunden
Das Buch bietet einen fundierten Einblick in die mittelalterliche Alchemie von ihren Anfängen bis zu ihrem Niedergang in der Chemie und Naturphilosophie der Neuzeit. Der Autor zeichnet mit außergewöhnlicher Lebhaftigkeit und Unparteilichkeit die Gedankenwelt großer Persönlichkeiten der Alchemiegeschichte nach – von spätantiken Gelehrten wie Zósimos von Panopole über arabische Denker (Dschabir, Rhazes, Avicenna) bis hin zu den Schriften des sogenannten „lateinischen Geber“ im 13. und 14. Jahrhundert sowie Paracelsus im 16. Jahrhundert. Eine bemerkenswerte Vielzahl von Texten, die der Autor aufbereitet hat und die der Leser in den Anmerkungen und dem umfangreichen Literaturverzeichnis findet, sowie eine übersichtliche Zeitleiste und ein angefügtes Register machen dieses Buch zu einem hervorragenden Führer durch die oft übersehenen und schwer zugänglichen geschichtlichen Wege dieses Denksystems.







