Paul Delvaux
- 80 Seiten
- 3 Lesestunden
Diese Monografie untersucht das Werk des belgischen surrealistischen Malers Paul Delvaux, eines Kollegen von René Magritte, dessen bekannteste Werke seltsame Gruppierungen weiblicher Akte zeigen, die ins Leere starren und rätselhafte Gesten in surreal unpassenden Umgebungen machen – zum Beispiel während sie eine leere Straße entlanggehen, in einem Bahnhof liegen oder sich in einem Komplex klassischer Gebäude versammeln. Manchmal wandern diese eindringlichen Musen durch den Raum, begleitet von Skeletten; andere Male sitzen sie schweigend in langen, düsteren puritanischen Kleidern, als ob sie eine Buße absäßen.


