Die Architektur der Informationsgesellschaft
Entwurf eines wissensorientierten Gesamtkonzepts
- 267 Seiten
- 10 Lesestunden
Das wiederauflebende Interesse am Pragmatismus und dessen praktische Relevanz für die Demokratie hat eine Neubewertung von John Deweys politischer Philosophie angestoßen. Deweys „The Public and Its Problems“ (1927) stellt seine reichhaltigste und systematischste Meditation über die Zukunft der Demokratie in einer Zeit der Massenkommunikation, der staatlichen Bürokratie, der sozialen Komplexität und des Pluralismus dar. Dewey argumentiert für die Bedeutung der bürgerschaftlichen Teilnahme und klärt die Bedeutung und Rolle des Staates, das angemessene Verhältnis zwischen der Öffentlichkeit und Experten sowie die Quelle der Legitimität der Demokratie. Diese Themen sind heute ebenso wichtig wie zu der Zeit, als Dewey sich erstmals mit ihnen auseinandersetzte, und dies ist das Werk, auf das sich Wissenschaftler stets beziehen, wenn sie Deweys Auffassung von Demokratie und das, was für die Demokratie in unserer eigenen Zeit imaginiert werden könnte, bewerten.


